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Nationalrat übernimmt Forderungen der Pharmalobby

Nationalrat will Preisfestsetzung von Medikamenten anpassen

Der Nationalrat hat heute Morgen die Motion „Neufestsetzung der Medikamentenpreise“ angenommen. Diese verlangt, dass eine einvernehmliche Lösung zwischen der Pharmaindustrie und den Krankenversicherungen  gefunden wird, um den Preisfestsetzungsmechanismus von kassenpflichtigen Medikamenten anzupassen. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) lehnt diese Forderung ab, da sie in erster Linie Preiserhöhungen ermöglichen soll.

Die SKS ist enttäuscht über den Entscheid des Nationalrats, der es der Pharmabranche ermöglichen soll, höhere Medikamentenpreise durchzusetzen. Sie lehnt es ab, dass Standortpolitik über Medikamentenpreise und schlussendlich über die Krankenkassenprämien finanziert wird.

Weitere Ausführungen können der Medienmitteilung der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen „Keine Standortförderung über Krankenkassenprämien!“ vom 19. September und dem Faktenblatt zur Motion „Neufestsetzung der Medikamentenpreise“ entnommen werden.

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