Startseite Medienmitteilungen Höhere Zuckerpreise nicht gerechtfertigt

Höhere Zuckerpreise nicht gerechtfertigt

Migros erhöht den Preis für Zucker und Zuckerwaren

Die Begründung der Migros, auf Anfang Februar die Preise für Zucker und Zuckerwaren zu erhöhen, hinkt: Das Angebot ist gross, die Schweizer Bauern fuhren im letzten Jahr eine Grossernte ein. Zudem hat sich der tiefe Euro-Kurs auch auf die Preise für importierten Zucker ausgewirkt.

Von Konfitüren bis Süssgetränken ist seit gestern in der Migros alles teurer geworden: Schlechte Ernten und knappe Lagerbestände würden den Rohstoff Zucker verteuern, begründet die Migros die Preiserhöhungen im letzten Migros Magazin.

Die Begründung der Migros hinkt jedoch: Die Schweizer Zuckerrüben-Ernte fiel im letzten Jahr mit rund 290’000 Tonnen nochmals um rund 12’000 Tonnen höher aus als im Grossernte-Jahr 2009. Die Zuckerbranche musste sich Ende des letzten Jahres vielmehr nach Lagerkapazitäten umsehen, um die entsprechend grosse Zuckerausbeute lagern zu können.

Auf dem liberalisierten Schweizer Zuckermarkt spielen die Einflüsse des internationalen Zuckermarkts und der teilweise knappen Zuckerbestände eine Rolle. „Das reicht jedoch nicht als Erklärung für die Preiserhöhung“, betont SKS-Geschäftsführerin Sara Stalder, „beim tiefen Eurokurs bekamen die Konsumenten dies jedenfalls auch nicht zu spüren“. Die SKS ist deshalb bei der Migros vorstellig geworden und verlangt, dass die Migros auf diesen unverständlichen Entscheid wieder zurückkommt. Dies umso mehr, da die Migros festhält, dass in den Produkten der Migros hauptsächlich einheimischer Zucker verwendet würde.

2 Kommentare zu “Höhere Zuckerpreise nicht gerechtfertigt”



daphneeaurore@gmail.com

die migros als genossenschaft wird ihrer bestimmung nicht mehr gerecht. Es ist nur noch preisoptimierung die die migros antreibt.Es werden laufend heimlich produkte verteuert z.b. bifidus joghurt 500gr jetzt 1.70, erhöht auf 1.60 vor einem jahr – schon wieder erhöht auf 1.70 obwohl der bauer nicht mehr bekommt für die milch. Ein anderes beispiel
das die raffgier der migros-direktion klarlegt ist der import von lammfleisch aus Neuseeland. In D,F,I kostet der importierte Gigot Euro 7.– das kilo – bei migros zw. chf 30-35.–. Das fleisch kommt mit dem gleichen frachter in rotterdam an wie für das übrige europa – aber die migros verlangt höchstpreise. Auf meinen brief an die migros nur hohe
phrasen von *importsteuer“. Aber im gegensatz von I,F müssen wir in der schweiz keine grosse Schafindustrie schützen, da diese nicht existiert wie z.b. in Frankreich.Trotzdem ist das lammfleisch astronomisch teuer. Zudem verkauft die migros brustbein mit wenig fleisch dran als „lammragout“ zum stoltzen preis von 26.–/kg für interessierte Photos
existieren.



Koller

Âlso wenn Migros mehrheitlich Schweizer Zucker verwendet, verstehe ich auch nicht wieso sie den Zucker und zuckerhaltige Produkte verteuert haben. Will die Migros damit ein Teil vom Verlust den der billige Euro verursacht hat so wieder herein holen oder für alle Artikel die verbilligt wurden.

Ratgeber

Ratgeber: Mehr als Filet und Steak

Gönnerpreis: 29.00 CHF
Normalpreis: 34.00 CHF

Miniratgeber: Günstig und gut: Lebensmittel

Gönnerpreis: 4.50 CHF
Normalpreis: 9.50 CHF

Ratgeber: Gut, gesund und günstig

Gönnerpreis: 19.00 CHF
Normalpreis: 24.00 CHF

Hosting von oriented.net