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Ehrliche Kunden am Pranger

Aufruf: Melden Sie falsche Diebstahlalarme der SKS!

Jeden Tag werden bei den Diebstahlsicherungen in Warenhäusern tausende Fehlalarme ausgelöst. Die betroffenen Kunden werden oftmals blossgestellt und wie Ladendiebe behandelt, obwohl sie überhaupt keine Schuld trifft. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) ruft auf, ihr solche Vorfälle zu melden. Sie wird mit den betroffenen Unternehmen Kontakt aufnehmen, um raschmöglichst Verbesserungen zu erwirken.

Jeden Tag kommt es in zahlreichen Warenhäusern zu unangenehmen Situationen: Beim Zahlen an der Kasse oder am Ausgang geht ein schriller Alarm los, die Diebstahlsicherung schlägt an. Und dies, obwohl alle Artikel ordnungsgemäss bezahlt wurden. Oftmals geschieht es sogar beim erstmaligen Betreten eines Ladens, in dem der Kunde noch nie etwas eingekauft hat. Kunden stehen unter Generalverdacht. Sie werden als Ladendiebe angeschaut und entsprechend behandelt: Vor den Augen aller Anwesenden werden sie aufgefordert, die Taschen zu leeren, Kleidungsstücke auszuziehen und immer wieder an der Sicherheitsschranke hin und her zu gehen.

Laut einer deutschen Untersuchung handelt es sich dabei zu 95 Prozent aller Fälle um Fehlalarme.

Der Stiftung für Konsumentenschutz sind diverse Fälle bekannt, in denen sich solche Situationen zugetragen haben. Zahlreiche Personen mussten unangenehme und beschämende Momente erleben.

Wenn Warenhäuser ein unzuverlässiges Diebstahlsicherungssystem betreiben, sollen nicht unschuldige Kunden darunter leiden. Sollte tatsächlich ein begründeter Verdacht auf Ladendiebstahl bestehen, muss bei der Überprüfung eine gewisse Diskretion gewahrt werden.

Die SKS wird sich dafür einsetzen, dass solche Vorfälle künftig nicht mehr vorkommen. Um beurteilen zu können, welche Anbieter hauptsächlich für die Fehlalarme verantwortlich sind, ruft die Stiftung für Konsumentenschutz dazu auf, ihr solche Erfahrungen unter info@konsumentenschutz.ch mitzuteilen. Sie wird daraufhin mit betroffenen Ladenbetreibern und Betreibern von Sicherungssystemen Kontakt aufnehmen, um raschmöglichst die Fehlalarme zum Verstummen zu bringen.

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