Startseite Medienmitteilungen Währungsgewinne: Nun ist koordiniertes Handeln gefragt

Währungsgewinne: Nun ist koordiniertes Handeln gefragt


SKS-Interventionen zeigen grosse Wirkung

Die Hartnäckigkeit und die diversen Interventionen der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) haben sich ausbezahlt: In den letzten Tagen haben die Detailhändler endlich reagiert, indem sie die Preise für Importgüter gesenkt oder Produkte aus dem Sortiment gestrichen haben. Diese Massnahmen sind zu begrüssen. Damit aber eine nachhaltige Wirkung erzielt werden kann, ist nun koordiniertes Handeln gefragt. Gefordert sind Bundesrat Johann Schneider-Ammann, die Wettbewerbskommission (WEKO) und die ganze Handelskette.

Der starke Druck der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat gewirkt: In den letzten Tagen haben Detailhändler wie Spar, Denner oder Migros auf den tiefen Euro- und Dollarkurs reagiert und Preissenkungen bei überteuerten Importprodukten angekündigt oder bereits veranlasst. Coop kippt drei internationale Marken aus dem Sortiment. Die SKS begrüsst diese Massnahmen. Sie hat die Weitergabe von Währungsgewinnen schon lange bei der Handelskette eingefordert, bevor dieses Problem von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde.

Die Aktivitäten der Detailhändler müssen nun aber koordiniert erfolgen, damit Einzelaktionen mehr sind als clevere Werbefeldzüge. Die SKS fordert deshalb Bundesrat Johann Schneider-Ammann auf, dafür zu sorgen, dass die Wettbewerbskommission (WEKO) und die Handelskette eine gemeinsame Strategie verfolgen. Beispielsweise müsste die WEKO umgehend exemplarische Untersuchungen einiger überteuerter Markenprodukte durchführen und die relevanten Informationen von den Akteuren der Handelskette einfordern. Koordiniertes Handeln ist sofort angesagt, nicht irgendwann – denn nur ein stabiler Konsum der privaten Haushalte garantiert eine gesunde Schweizer Volkswirtschaft.

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