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Landwirtschaft produziert auf historischer Rekordhöhe

Agrarallianz zur Agrarpolitik AP 14-17

Die Schweizer Bauern sind produktiv und nutzen den technischen sowie züchterischen Fortschritt. Das ist gut und richtig so und darf so bleiben. Der Bundesrat belegt mit verlässlichen Zahlen: Die landwirtschaftliche Produktion an Schweizer Lebensmitteln hat alleine zwischen 2000 und 2008 um 3.4 Prozent zugenommen und bewegt sich auf historischer Rekordhöhe. Der Selbstversorgungsgrad blieb trotz Bevölkerungswachstum auf stabilem Niveau (ca. 60%). Mit der AP 14-17 soll gemäss Bundesrat die Produktion sogar noch weiter gesteigert werden. Folglich hat die Schweizer Agrarpolitik kein Problem, weder beim Selbstversorgungsgrad noch bei der Versorgungssicherheit.

Dem Bodenverbrauch gilt die Sorge

Die Schweizer Agrarpolitik hat jedoch durchaus Nachholbedarf bei den Umweltleistungen. Und sie hat ein grosses Problem beim ungebremsten Verlust an fruchtbarem Landwirtschaftsland durch Überbauung. Bundesrat und Parlament sind gefordert: sie dürfen sich vom in der Vernehmlassung zu AP 14-17 skizzierten moderaten, cleveren Systemwechsel bei den Direktzahlungen nicht abbringen lassen. Und sie sollen das Kulturland endlich via Raumplanung effektiv schützen. Dies im Interesse der Bäuerinnen und Bauern, der ganzen Ernährungswirtschaft, der Natur und allen, die konstruktiv an den Erfolgsfaktoren der Schweizer Landwirtschaft mitarbeiten wollen.

Geld richtig platzieren

Die rund Fr. 2.8 Milliarden Franken, die der Bund jährlich für Direktzahlungen ausschüttet, sind viel Geld. Geld, das nicht verhindern konnte, dass bei Umweltleistungen wie Biodiversität, Stickstoff- und Phosphorüberschüsse, aber auch beim Tierwohl Ziellücken bestehen. Zudem stiegen die Futterimporte und belasten die Nährstoffbilanz sowie die Glaubwürdigkeit der Schweizer Milchproduktion. Die Schweizer Milchproduktion bewegt sich ebenfalls auf historischer Rekordhöhe. Die berechtigten Direktzahlungen können und müssen gezielter als bisher ausgegeben werden. Die vom Bundesrat lancierte Agrarpolitik 14-17 will genau dies: „Mehr Leistung fürs Geld“. Bauern sollen im Tal- und Berggebiet nicht mehr pauschal dafür bezahlt werden, dass sie z.B. möglichst viele Tiere halten, sondern dass sie die gewünschten Leistungen erbringen. Wer kann ernsthaft dagegen sein? Wer  behauptet, AP 14-17 bringe eine Gefährdung der „produzierenden Landwirtschaft“, bedient sich einer faktenwidrigen Wahlkampf-Rhetorik.

Stellungnahme zur Vernehmlassung

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