Startseite Medienmitteilungen Aufhebung Swisscom-Busse: Systemmängel sind offensichtlich

Aufhebung Swisscom-Busse: Systemmängel sind offensichtlich

Handygebühren: Swisscom kommt ungeschoren davon

Über 8 Jahre: Solange hat es gedauert vom Start der Untersuchung gegen Swisscom wegen zu hohen Terminierungsgebühren beim Mobilfunk bis zum definitiven Entscheid. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) verlangt, dass nun endlich die Befugnisse der Comcom erweitert werden.

Die Untersuchung der WEKO gegen Swisscom Mobile wegen zu hohen Terminierungsgebühren (Gebühren, die für Anrufe von fremden Festnetz- oder Handyanschlüssen auf das eigene Handynetz erhoben werden) wurde im November 2002 eröffnet. Der definitive Entscheid in dieser Angelegenheit wurde heute, über acht Jahre später, gefällt. Für Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), besteht dringender Reformbedarf: „Acht Jahre sind im sich rapide entwickelnden Telekommunikationsmarkt ein halbe Ewigkeit. Das Verfahren muss dringend reformiert werden. Die Comcom muss endlich die Befugnis erhalten von sich aus aktiv zu werden und ex-ante Preisregulierungen verfügen können. Nur so kann Rechtssicherheit garantiert und die Konsumenten vor überhöhten Preisen geschützt werden.“ Ein Schutz der dringend notwendig ist: „Swisscom hat in den Jahren 2002-2005 mit überhöhten Interkonnektionsgebühren auf dem Buckel der Konsumenten Millionen verdient und kommt nun auch noch ungeschoren davon. Da wurde den Schweizer Konsumenten ein oberfaules Ei ins Osterkörbchen geschmuggelt“, sagt Sara Stalder.


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