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(Trink-) Wasser nicht nur predigen, sondern auch trinken!

Internationaler Tag des Wassers am 22. März: Umfrage bei Schweizer Betrieben und Organisationen

Immer vorhanden, von guter Qualität, ökologisch und erst noch günstig: In der Schweiz macht es Sinn, Trinkwasser zu konsumieren. Anlässlich des Internationalen Tages des Wassers am 22. März haben die SKS und die FRC grosse Betriebe, Bundesämter, Spitäler und Nichtregierungsorganisationen befragt, ob in ihrer Organisation auf Trink- oder Mineralwasser gesetzt wird. Fazit: Das Bewusstsein für die ökologischen und auch ökonomischen Vorteile von Trinkwasser ist gestiegen. In etlichen Betrieben wird nur noch Trinkwasser konsumiert.

Der  Konsum von Trinkwasser ist zwischen 90 und 1000 Mal ökologischer als der Konsum von abgefülltem Wasser. Zudem kostet ein Lister Trinkwasser durchschnittlich rund 100 bis 500 Mal weniger als ein Liter Mineralwasser. Dennoch hat sich der Pro-Kopf-Konsum von Mineralwasser von 69 Litern im Jahr 1990 auf 113 Liter im Jahr 2009 gesteigert.

Im Hinblick auf den  Internationalen Tag des Wassers am 22. März haben die SKS und die FRC in der Deutsch- und Westschweiz etwa 60 grössere Betriebe, Bundesämter, Spitäler und Nichtregierungsorganisationen befragt, 23 haben die Umfrage beantwortet. „Diese Betriebe nehmen eine wichtige Vorbildfunktion ein“, erläutert SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder, „wird in den Organisationen Trinkwasser konsumiert, senden sie das Signal aus, dass Trinkwasser in der Schweiz von guter Qualität ist und nicht durch teures, ökologisch fragwürdiges Mineralwasser ersetzt werden muss“.

Das Berner Inselspital beispielsweise verteilt seit dem vergangenen September kein kostenloses Mineralwasser mehr an die Angestellten. Aufgrund ökologischer und ökonomischer Überlegungen hat man den Mitarbeitenden nahe gelegt, auf Trinkwasser umzustellen: Hahnenwasser verursache weniger als ein Prozent der Umweltbelastung von ungekühltem Mineralwasser in Flaschen, liess man die Angestellten wissen.  Bei rund 825‘000 Liter Mineralwasser pro Jahr fällt das ins Gewicht. Zudem wird die Logistik des Spitals entlastet und das Spital kann mit dieser Massnahme rund 660‘000 Franken pro Jahr einsparen. Gemäss unserer Umfrage geben sechs Betriebe an, dass sie zwischen 3000 bis 7000 Liter Mineralwasser pro Monat verbrauchen, drei sogar mehr als 7000 Liter.

In den meisten Betrieben, welche die Umfrage beantwortet haben, wird sowohl Trink- wie auch Mineralwasser konsumiert. Naheliegend ist, dass die Umweltorganisationen Greenpeace und WWF nur auf Trinkwasser setzen. Auch die SKS und die FRC haben den Mineralwasserkonsum fast auf Null reduziert. Pro Natura gibt an, dass Mineralwasser nur noch in vernachlässigbaren Mengen, etwa bei Sitzungen, konsumiert wird. Die Axpo AG und die Schindler AG geben an, ausser bei Sitzungen vor allem auf Trinkwasser zu setzen. Sie stellen dafür auch Wasserspender, Abwaschmaschinen oder Trinkflaschen zur Verfügung. Neun Betriebe haben innerhalb der letzten zwei Jahre stärker auf Trinkwasser gesetzt. Fast alle gaben an, dass die Reaktionen der Angestellten meist positiv waren. In zwei Betrieben äusserten sich Mitarbeiter kritisch. Schwierigkeiten gab es vereinzelt wegen der neu benötigten Infrastruktur und deren Kosten.

Von rund vierzig Betrieben – darunter zwölf Bundesämtern – erhielten die SKS und die FRC keine Antwort. „Wir werden die Betriebe nochmals anschreiben und ihnen darlegen, welche Vorteile der Trinkwasserkonsum hat“, zeigt sich Sara Stalder hartnäckig. Denn in den Betrieben wird nicht nur grosse Mengen an Mineralwasser konsumiert, fast alle haben sich auch ein grosses ökologisches Bewusstsein auf die Fahne geschrieben. Aber: Wer umweltgerecht arbeiten will, darf nicht nur Wasser predigen, sondern auch trinken!

Ein Kommentar zu “(Trink-) Wasser nicht nur predigen, sondern auch trinken!”



rolando

wasseranalysen zeigen immer wieder, dass das wasser in vielen schweizer gemeinden alles andere als rein und sauber ist, zudem in einigen gemeinden das wasser auch noch gechlort wird.
weiterhin zählen auch die leitungen der wasserführungen zu einem fatror, ob das wasser wirklich rein aus dem hahnen kommt. alte rostige leitungen oder ganz alte bleihaltige leitungen fördern nicht unbedingt die reinheit.
darum nur mit einem umkehrosmosefilter gereinigtes leitungswasser konsumieren. in unserer gemeinde entdeckte man per zufall(!) kolibakterien im trinkwasser und man durfte für einige tage das wasser nur im abgekochten zustand trinken…da ich jedoch ein umkehrosmosefiltersystem einsetze, war ich wohl der einzige in der gemeinde, der das wasser
nicht abkochen musste, geschweige denn vor der feststellung, dass das wasser unrein ist, mit kolibakterien kontaminiert wurde.
aber zugegeben, in gewissen ländern sind ganz andere dimensionen der wasserverunreinigung vorhanden, wenn es denn überhaupt wasser hat dort.

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