Startseite Medienmitteilungen Set-Top-Boxen: Überraschende Kehrtwende

Set-Top-Boxen: Überraschende Kehrtwende

KVF-SR tritt nicht auf Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (10.084) ein

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (KVF-SR) vollzieht eine überraschende Kehrtwende: Hat sie sich im März 2009 noch für die freie Wahl des Empfangsgeräts für digitales Fernsehen ausgesprochen, will sie nun nichts mehr davon wissen und hat mit 10 zu 3 Stimmen entschieden, nicht auf die Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (10.084) einzutreten. Die monopolistischen Kabelnetzbetreiber wie Cablecom wird es freuen, das Nachsehen haben die TV-Konsumenten.

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerats (KVF-SR) will keine freie Wahl des Empfangsgeräts (Set-Top-Boxen) für digitales Fernsehen: Mit 10 zu 3 Stimmen wurde entschieden, nicht auf die Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (10.084) einzutreten. Damit vollzieht die Kommission eine überraschende Kehrtwende: Noch im März 2009 hat sie sich einstimmig für die freie Wahl des Empfangsgeräts ausgesprochen.

Die Gründe für diesen Sinneswandel bleiben weitgehend im Dunkeln; der Medienmitteilung der Kommission ist lediglich zu entnehmen: «Da die Nutzer heute bereits die Wahl zwischen verschiedenen Fernsehangeboten (Kabel, Antennen, Satelliten, Swisscom-TV oder Web-TV) haben, kam die Kommission zum Schluss, dass eine Regelung nicht mehr notwendig ist.» Sara Stalder, Geschäftsleiterin der SKS, kann diese Argumentation nicht nachvollziehen: «Swisscom-TV ist nicht überall erhältlich, Satellitenschüsseln sind aufgrund des Ortsbildschutzes teilweise nicht erlaubt. Es gibt Konsumentinnen und Konsumenten, die auf Gedeih und Verderben ihrem Kabelnetzbetreiber ausgeliefert sind.»

Dass das Monopol der Kabelnetzbetreiber zuungunsten der zahlenden Kundschaft ausgenutzt wird, zeigt das Beispiel Cablecom: Jahrelang zwang sie den TV-Liebhabern unnötigerweise ihre unausgereiften und stromfressenden Set-Top-Boxen auf und führte erst dieses Jahr eine Steckkartenlösung ein – setzte dabei allerdings auf den Standard CI+. Dass dieser Standard extrem kundenunfreundlich ist und tausende von Kunden trotz einem modernen Fernsehgerät weiterhin auf die Cablecom-Box angewiesen sind, interessiert den Monopolisten trotz massiven Protesten ihrer Kundschaft nicht.

Die SKS ruft daher alle unzufriedenen Konsumenten und Konsumentinnen auf, das Kontaktformular der SKS zu nutzen, um ihren Unmut über die Kabelnetzbetreiber und den Entscheid der KVF-SR zu äussern. Die eingegangen Beiträge werden gesammelt und dem Ständerat überreicht, in der Hoffnung, dass dieser in der Wintersession die Anliegen der TV-Konsumenten stärker gewichtet als die Interessen von Cablecom, Swisscom & Co. – im Gegensatz zu seiner Kommission.

 

37 Kommentare zu “Set-Top-Boxen: Überraschende Kehrtwende”



Marco

Schluss mit dem Boxenzwang! Warum? Habe am 1. Dezember 2010 eine HD Mediabox bei Cablecom für Fr. 150- gekauft und schon wieder retoruniert: High Definition funktionierte nicht, liegt gemäss Hotline an meinem neuen Panasonic Plasma Fernseher! Das steht dazu schon im KTipp im Internet vom 2. Juni 2010:

„schuell | 02.06.2010, 20:06
Seit dem 1.Juni hat Cablecom ihre neue Verschlüsselung eingeführt. Nicht nur für die Digicard, sondern auch auf den
HD-Set-Top Boxen. Einige Fernseher, zum Beispiel Panasonic Viera, können das neu
verschlüsselte Signal nun leider nicht mehr empfangen! Dieses Problem besteht nur auf dem HDMI Ausgang, welcher für
Fernsehen in HD-Qualität benötigt wird. Der Analog-Ausgang der Boxen funktioniert weiterhin. Jedoch, wer sich eine HD-Box kauft oder mietet, tut dies um Digital fernzuschauen und zwar über den HDMI-Ausgang! Ausser Spesen nix gewesen – Das Gerät wird unbrauchbar, richtiges Digitalfernsehen ist nicht mehr möglich. HD-Suisse in einer Qualität,
schlechter als Röhrenfernsehgeräte der 80er Jahre!

Dieses Problem besteht bei der Cablecom HD-Set Top Box von Philips
DCR7101/06, welche Cablecom seit dem 17.Mai auch zum Kauf anbietet!“

Daher Schluss mit dem Boxenzwang!



M.G:

Nachtrag: Beim Telefon kann man leicht wählen, welchen Anbieter man haben will. Man kann dies mit einem einfachen Code tun oder es fix als Preselect einstellen. Den Telefonapparat kann ich auf dem freien Markt kaufen.
Anders beim TV: Hier ist es kompliziert: Man kann den Apparat nicht frei wählen. Solange mein TV funktioniert will ich keinen Hyprmodernen TV kaufen und ich kann daher nur eine zusätzliche Box mieten. Kaufen kann ich sie nicht auf dem freien Markt. Ich muss mich auch entscheiden. Wenn ich Sendungen programmiert aufnehmen will, kann ich noch nicht
mal einen DVD oder Videorekorder auf dem freien Markt kaufen oder meinen aylten benutzen. Ich bin gezwungen, das Plus-Angebot von Swisscom zu abonnieren, da man am Basicangebot keine Aufnahmen mit normalem Rekorder programmieren kann. Die Swisscom (mehrheitlich in Bundesbesitz!!!!!) behauptet (!!!!) zwar, dass das geht, aber will es den Kunden
nicht mitteilen wie. Wenn ich den Anbieter wechseln will, muss ich das gemietete Gerät zuerst zurückgeben mit entsprechender Kündigungsfrist. Beim Telefon kann ich von heute auf Morgen einfach einen Code eingeben und ich telefoniere mit einem anderen Anbieter.Wäre dies beim TV auch möglich, müsste man eine private Box kaufen können, mit allen
gewünschten Funktionen, und dann einfach mit einem Code beispielsweise den Anbieter wechseln können. Das ist freier Markt. Alles andere ist marktverzerrend. Das können die Duopolisten nur machen, weil es ein wachsender Markt ist und sie sich den neuen Kuchen aufteilen und weil die Politiker ihnen alle Steine aus dem Weg räumen. Ausserdem sind die
Angebote kompliziert und kaum vergleichbar. Ich hatte vor einem Jahr ganz naiv Swisscom TV bestellt und erst nachher gemerkt, was alles nicht mehr geht im Vergleich zu früher.
Swisscom verschwiegt der Kunden wichtige Hinweise und lügt diese auch noch an, denn in der Werbung stand immer, dass es gleich ist wie das Analoge nur mit mehr Leistung. Dass dann aber einiges, was früher normal war. nicht mehr geht, hat einem niemand gesagt. Ich gratuliere daher allen Politikern in dieser Kommission für ihre künftigen oder
aktuellen Verwaltungsratssitze bei den Telekomriesen und auch für alle Parteispenden, welche ihre Parteien von diesen erhalten haben oder erhalten werden. So läuft es doch heute…



Michael Stucki

Folgenden Bericht sollte sich jeder anschauen, der das Problem um CI+ noch nicht verstanden hat:
http://www.youtube.com/watch?v=cvroR8cN6To



Schwarz

Ich sehe den Sinn nicht ein wieso das Grundprogramm, welches ich für einmalige CHF 99.– (DigiCard) oder CHF 150.– (Receiver) „freischalten“ kann, unbedingt verschlüsselt sein muss. Die Cablecom kommt ja wegen des Kabelanschlusses zwingendermassen zu ihrem Geld. Zudem bereitet dieser Verschlüsselungswahn nur Ärger: Zahlreiche Geräte funktionieren
erst nach Softwareupdates einigermassen zufriedenstellend. Schuld ist immer der Andere. DigiCard ist nicht kompatibel, Gerät ist nicht kompatibel. CI+ ist eine reine Glücksache. Aufnahmen, welche nun auch mit der DigiCard und einem handelsüblichen PVR-Receiver (natürlich nur mit CI+!) funktionieren, werden aber weiterhin verschlüsselt auf der
Festplatte abgelegt und können nur zusammen mit genau der einen DigiCard geschaut werden. Was meinen die, ich zeichne einen alten Harry Potter Film (mit Senderlogo!) auf und brenne hundert DVD’s um damit reich zu werden? Alles in allem ein Riesenärger. Ganz zu schweigen: bei jedem Problem muss ich die Hotline bemühen, ich kann nicht einfach zum
Fachhändler um die Ecke gehen.



Fredi

Dieser Entscheid ist mir nun klar, das sind die Kommissionsmitglieder:

http://www.parlament.ch/Poly/Adressen_RM/kommmitglieder_sr_kvf.pdf

Lombardi ist beim Teleticino zur Untermiete, herrlich!



Kaiser

Am schluss schreibt mir der Staat noch vor, welches Duschgel ich benutzen soll.



Alex

Liebe Politiker, Danke das Ihr nicht die Interessen der Bevölkerung wahrnehmt, sondern nur Eure eigenen und die der Monopolisten.
Dank Euch haben wir in der „modernen“ Schweiz die tiefste Digitalisierungsrate und zahlen dafür noch am meisten.
Dank Euch schaue ich nicht mehr fern.



Rix Rotach

Ich bin gegen den Boxenzwang von Cablecom und befürworte die Abschaffung des Monopols

R.Rotach
Hausmatte 2a
3032 Hinterkappelen



G. Meier

ich stehe jeden Morgen auf, gehe zur Arbeit, und ertrage den freien Markt.

Liebe Politiker nehmt euch ein Beispiel an mir, besser noch an uns allen!!



Argo5

Als vielfach gebrannter Cablecom Kunde bin ich von der total unverständlichen Kehrtwendung der KVF-SR enttäuscht. Ich hoffe, deren Mitglieder lesen die ausgezeichneten Beiträge in diesem Forum aufmerksam und besinnen sich eines Besseren. Falls sie dies nicht tun, muss ich wohl annehmen, dass sie mit den Monopolisten massiv verfilzt sind. Anders
ist beim besten Willen nicht nachzuvollziehen, warum der technische Fortschritt und der freie Mark in solcher Weise stranguliert wird. Wohin steuert unsere Demokratie ?!



Thom

Himmeltraurig dieser Entscheid, das stinkt nach Filz!!!

Habe anfangs Jahr einen neuen TV gekauft, aber leider „nur“ mit CI-Modul. Leider funktioniert die Digi-Karte damit nicht und ich müsste eine veraltete Box anhängen, die unnötig Strom frisst und die Usability am Benutzer vorbei designt wurde.

Michael Stucki @ Besten Dank für die Formulierungen.

Himmeltraurig dieser Entscheid, das stinkt richtig nach Filz!!!

Habe anfangs Jahr einen neuen TV gekauft, aber „nur“ mit CI-Modul.
Leider funktioniert die Digi-Karte damit nicht und ich müsste eine veraltete Box anhängen,
die unnötig Strom frisst und die Usability am Benutzer vorbei designt wurde.

D.h. ich gucke im Moment in die analoge „Röhre“, weil ich keine von den Duopolisten unterstützen werde.
Die aktuellen Digi-TV-Angebote sind viel zu überteuert, vorallem wenn man schon Billag- und CC-Gebühren bezahlt.
Die einzige legale, kostengünstige und qualitative Alternative, im Moment, ist SAT-TV.

CC plombieren, swisscom-tv boykottieren und sich nicht mehr ärgern müssen, wie schön wäre doch die (Fernseh-)Welt
ohne Grundverschlüsselung?!



Hans

Boxenzwang ist in etwa so, wie wenn Orange auf ihr Netz nur Nokia Mobiles, oder Swisscom nur Apple iPhones zulässt.

Oder bauen wir unsere Autobahnen nur für Audis?

Oder darf ich ans Internet von meinem Provider nur DELL Pc’s hängen?

Politiker, wacht auf!



Dubois

La politique de certains câblo-opérateurs en terme d’offre numérique de base cryptée n’est pas acceptable, j’encourage le Conseil des Etats à entrer en matière sur une modification de la loi



brendo

Ich muss mich meinen Vorrednern anschliessen. Wer heute digitales Fernsehen mit den lokalen Sendern (über Satellit keine lokalen Sender oder Zusatzkosten, Internet auch keine Alternative) nutzen möchte hat genau zwei kostenpflichtige Angebote zur Auswahl: Cablecom oder Bluewin. Wir bezahlen bereits Anschlussgebühren der CC 22.50 Fr. / Monat
(meistens in der Wohnungsmiete versteckt). Dann bezahlen wir die Gebühren der Billag 38.50 Fr. / Monat. Das sind bereits 61 Fr., welche ich Monat für Monat bezahle ohne Digitales Fernsehen empfangen zu können!!! Somit muss ich nochmals einen Betrag bezahlen (min. 25 Fr. für ein gutes Angebot, bei welchem ich einen grossen Teil, der über Satellit
FREI EMPFANGBAREN Sender zu erhalten!!!). Somit muss ich pro Monat min. 86 Fr. bezahlen, damit sich Digital-TV für mich lohnt. So hintergeht man zahlende Kunden und zockt sie ab. Und das unterstützen die Herren der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates. Da geht es nicht um die Interessen der Konsumenten. Es geht um Geld,
welches der Cablecom, Swisscom, Billag, etc. seit Jahren in die Kassen gespült wird und dies, ohne nennenswerte Verbesserungen der Leistungen auf Kundenseite. Zudem sind die Cablecomgeräte massive Stromverbraucher. Wo andere im Handel frei erhältliche Empfangsgeräte im Standby weniger als 1 Watt verbrauchen. Verbraucht die Box von Cablecom mehr
als 40 Watt. Das ist kein technischer Fortschritt. Es gäbe noch so vieles zu erwähnen…und es wäre soviel möglich…doch wir haben ja keine Wahl liebe Kommision.



M.G.

Es ist absolut unverständlich, was da passiert. Es gibt keinen Markt, sondern ein Monopol von Cablecom und Swisscom.
Die Politiker sollten das Volk vertreten (das sie übrigens gewählt hat!!) und nicht die Interessen von wenigen Grosskonzernen. Dass sich etwa Swisscom um die Kunden keinen Deut schert, zeigt die Tatsache, dass sie trotz Intervention einer Bundesstelle nciht bereit waren, die Bedienungs-Anleitung des Basisangebots betreffend Aufnahmemöglichkeiten
kundenfreundlicher zu gestalten. Kein Wunder, wollen Sie doch mehr von den teureren Abos (mit gemieteter! Aufnahmebox) verkaufen. Es ist schlicht nicht möglich, am Basiangebot sinnvoll ein privates Aufnahmegerät zu betreiben. Das ist eine Frechheit, da man bereits vorhandene Apparate wegwerfen kann.
Die Politiker sollen sich doch mal anhören, was die Kunden zu sagen haben und dann ihre Aufgabe wahrnehmen, nämlich die Interessen des Volks zu vertreten!



Dieter Scherrer

* Es wäre interessant zu erfahren, wer die Mitglieder der KVF-SR sind und welches ihre Stakeholder sind. Die Konsumenten sind es jedenfalls nicht. So war es auch bei der Abschaffung der Velo-Vignette. Ein unnötiger „Geniestreich“ des Ständerates zu Ungunsten der Konsumenten! :-((



Horst panhofer

Diese Entscheidung konn wohl kaum von jemandem nachvollzogen werden. es doch wohl nicht sein dass man für diese Dienste zweimal zur Kasse gebeten wird und dies von unseren Volksvertretern auch noch gebilligt wird



Thomas

Ich krieg so ne Wut im Bauch, wenn ich solche Entscheide sehe. Wie ist es überhaupt möglich eine solche Kehrtwende, in solchen Themen zu schaffen? Von Schwarz auf Weiss zu wechseln, ohne schlagende Argumente, ist für mich einfach nicht nachvollziehbar. Es riecht sehr stark nach Parteipolitischen Spielereien oder vielleicht will da niemand den
Sponsor für die Wahlen im nächsten Jahr verärgern.

Einige Argumente, welche die inexistenten Argumente des Ständerates und dessen Entscheid in Frage stellen sollten:

1. Die freie Auswahl ist laut Ständerat:
a. Kabel:
Wie der Ständerat wissen sollte ist die Auswahl der TV-Provider die aus dem Antennenanschluss der Mietwohnung kommt auf einen Anbieter begrenzt. Wer jetzt das Glück hat und in einem Gebiet ohne Grundverschlüsselung lebt, kann ca. 110 Digitale Fernsehsender für die normalen Grundgebühren* empfangen. Zusätzlich kann der Kunde allfällige Sender wie
z.B. Teleclub Abonnieren (PayTV**), um sein Angebot nach seinem Geschmack einzurichten.
Jetzt kann man sagen, bei der Cablecom kann man das ja auch. Ja klar, aber da wird neben der Grundgebühr noch eine Gebühr für Digitales Fernsehen überhaubt fällig! D.h. Eigentlich ist das von Cablecom verkaufte „Grundangebot“ PayTV! Dies gänge noch gerade mal so, aber da auch die SF, TSR und TSI Digitalsender erst durch erwähntes „Grundangebot“
zugänglich sind, sind diese freien Sender doppelt bezahlt (jeder zahlt ja schliesslich seine Billag gebühren!). Was die anderen freien Privatsender*** anbelangt muss dafür auch bezahlt werden. Dies ist vor allem merkwürdig, weil im Analogen Angebot, für die Sender mit gleichem Inhalt, nichts bezahlt werden muss! Könnte zwischen einem
Verschlüsselten und einem freien Provider gewählt werden, glauben sie nicht ernsthaft, dass jemand das Verschlüsselte Angebot wählen würde!
b. Antennen:
Haben die Herren und Damen Ständeräte noch nichts von der Analogabschaltung gehört? Das Angebot via Antenne beschränkt sich auf die Schweizerkanäle SF, TSR, TSI und was alles dazugehört. Man kann sagen dieses Angebot ist konkurenzunfähig!
c. Satteliten
Ja eine Sattelitenschüssel ist eine Lösung aber es dürfen lange nicht alle eine Sattelitenschüssel auf dem Balkon aufstellen! Daher für betroffene nicht kokurenzfähig!
d. Swisscom-TV
Die einzige Alternative zum konventionellen Kabelfernsehen bietet die Swisscom. Ist aber auch nicht das Gelbe vom Ei, einen Monopolist mit einem Anderen zu ersetzen. Ausserdem gilt auch hier eine Grundverschlüsselung! Wobei durch Anbieter wie Zatto o.Ä. sehr wohl bewiesen wird, dass es auch ohne funktionieren würde. Zusätzlich ist das Netz nicht
für alle ausgebaut. Folgerung: nur begrenzt Konkurrenzfähig, da die selben oder ähnliche Bedingungen gelten wie bei Cablecom (sprichGleichgestellt).
e. Web-TV
Bei Web-TV ist zu sagen, dass es nicht jeder einfach so schafft seine Anlage so einzurichten, um dies wirklich auf seinem Fernseher sehen zu können. Es müsste Angebote geben, welche fixfertig eingerichtete Fernseher(oder Settopboxen) verkaufen, damit auch der 0815 Kunde dieses Angebot nutzen könnte. Folgerung: Nur begrenzt konkurrenzfähig wegen
der Komplexität, Qualität oder Mangel der Angebote!

2. Genau die Ablehnung der Motion kommt einer Regelung des Marktes gleich! Oder zählt die Begrenzung des Marktes auf 1-2 konkurrenzfähige Anbieter als Markt. In meinen Augen ist das ein Monopol, wenn vielleicht auch ein Duopol aber sicher nicht ein freier Markt! Wenn nun auch noch die Freie Boxwahl nicht gewährleistet ist, kann nur von einer
künstlichen Regulierung ausgegangen werden! Wahrscheinlich haben aber unsere Herren und Damen Ständeräte mit ihrer 180° Kehrtwende wohl auf einmal andere Interessen oder Sie haben zu wenig Kenntnisse von der Thematik.

3. Die Verwendung der Zwangsbox der Cablecom ist schlichtweg eine Zumutung! In erster Linie ist eine Fixe Sendereinstellung vorgegeben. Es kann also vorkommen, dass je nach gebuchtem Angebot etliche Sender zwischen den Abonnierten Sendern schwarz sind. Diese Box ist auch Umwelttechnisch Unsinn, da ihr Standbyverbrauch im Vergleich zu
Konkurrenzprodukten, unheimlich hoch ist. Zusätzlich geht davon noch eine gewisse Brandgefahr aus.

4. Viele Kunden fühlen sich ausserdem Betrogen, weil sie sehr wohl einen Fernseher gekauft haben mit DVB-C Tuner, diesen jetzt aber nicht nutzen können da Ihr Fernseher nur über einen CI-slot verfügt. Um Ihren Fernseher jetzt nutzen zu können müssten sie jetzt umziehen oder auf die Zwangsbox von Cablecom zurückgreifen.

5. Wie es aussieht wird die Digicard als Alternative gehalten. Es klingt auch vernünftig, hinter dem Schutzmantel von CI+ eine anscheinend neue Technologie zu verkaufen. Wobei ich unter neuer Technologie, auch Fortschritt oder auch Weiterentwicklung verstehe. CI+ hingegen ist erstens kein Standard sondern einfacher Zusammenschluss der
Fernsehhersteller und einzelner Privatsender. Zweck dieses Zusammenschlusses ist es, die Werbung gezielt an die Verbraucher zu bringen. Es ist auch keine Weiterentwicklung, sondern eine Beschneidung punkto Funktionen, welche einem bis dato zur Verfügung standen. Speziell die Aufnahmefunktionen wie auch Timeshift, wie sie heute bei
Standard-Empfängern üblich sind, sind mit der CI+ Technologie künstlich unterbunden. Es gibt auch Geräte mit integrierten, doppelten Tuner. Diese Geräte benötigen im Normalfall (CI) eine Karte um beide Tuner zu betreiben. Mit der Digicard werden zwei Karten benötigt um die Funktionalität des Empfängers zu nutzen. Die Liste der Nachteile von CI+ im
Vergleich zu CI ist enorm und kann ganz einfach im Internet überprüft werden.

6. Die Cablecom klagt ausserdem, dass sie das veraltete Analoge Programm weiterhin verbreiten muss! Ohne das Analoge Angebot könnte die Cablecom, erstens mehr Sender anbieten (1 Analogsender = ca.8 Digitale) und zweitens eine bessere Qualität anbieten. Ich glaube aber insgeheim ist die Cablecom froh darüber, dass sie die Analogen noch haben.
Ansonsten geht ihnen die Basis verloren zweifach Grundgebühren zu verlangen. Also, wenn die Grundverschlüsselung verboten würde, würde die Analogabschaltung vorangetrieben, da die Kunden bei Neukauf eines Fernsehers ein Model mit DVB-C Tuner kaufen könnten. Wir würden alle Profitieren, da früher oder später alle einen Fernseher mit DVB-C Tuner
besitzen.

Im Grunde würde ein Verbot der Grundverschlüsselung keinem Schaden ausser der Cablecom, welche die Grundgebühren halt dann nur noch einmal kassieren könnte. Dass es möglich ist, das Grundangebot unverschlüsselt zu verbreiten, beweisen Anbieter wie RegaSense oder GAW u.v.A., welche ein Grunangebot von ca. 110 digitalen Sendern anbieten! Wie man mit
dem Entscheid allerdings feststellt, haben sich die Herrn und Damen Ständeräte wohl oder übel schlecht informiert oder wurden schlichtweg durch finanzielle reize der Cablecom beeinflusst.

Freundliche Grüsse

Ein frustrierter Cablecom Kunde

Noch ein kleines Glossar für diejenigen, welche nicht ganz verstehen worüber sie eigentlich abgestimmt haben:

• *Grundangebot:
Die Kosten die der Anschluss verursacht, wie z.B. der Unterhalt am Netz usw.

• **PayTV:
Zusätzlich abonnierbare Fernsehsender, welche ihr Angebot nicht durch Werbeeinnahmen finanzieren, sondern durch die Abonnente.

• ***Privatsender:
Fernsehsender die Werbefinanziert sind.



José

«Da die Nutzer heute bereits die Wahl zwischen verschiedenen Fernsehangeboten (Kabel, Antennen, Satelliten, Swisscom-TV oder Web-TV) haben, kam die Kommission zum Schluss, dass eine Regelung nicht mehr notwendig ist.»

Mein Verwalter lässt mich nicht ein Sattelit montieren, was habe ich für eine Wahl als Nutzer meine herren politiker? Schönrederei und der Volk wie immer verascht und an die Kasse gebeten, ich frage mich wie Frei ist überhaupt die Schweiz? Wir sollten den Mut haben und in Bern eine Demo machen anders gehts ja heute nicht mehr!



Michael Stucki

Ich habe soeben folgenden Kommentar via Kontaktformular gesendet. Wer will darf diesen gerne übernehmen:

Betreffend der Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe den Entscheid der KVF-SR entgegen der freien Wahl des Empfangsgerätes für digitales Fernsehen mit viel Unverständnis zur Kenntnis genommen.
Die Begründung, es würden ausreichend Alternativen bestehen, ist meiner Ansicht nach falsch und kann nicht in Ihrem Interesse liegen:

Alternative Satellit:
– Damit würde das Schweizer Landschaftsbild durch viele zusätzliche Satellitenschüsseln noch weiter beschädigt.

Alternative Swisscom TV:
– Die Übertragung der Fernsehbilder erfolgt zu Lasten der Internet- und Gesprächskapazität via Telefonleitung.
– Swisscom setzt ebenfalls den Kauf bzw. Miete eines eigenen Empfangsgerätes voraus.

In beiden Fällen wird das Radio- und TV-Kabelnetz als fester Bestandteil der Schweizer Infrastruktur unnötig gemacht.

Alternative CI+:
– CI+ ist kein anerkannter Standard. Als Standard würde bereits CI existieren, welches sicher und weit verbreitet ist (wird u.a. auch in Deutschland von Sky TV genutzt).
– CI+ wird erst seit Ende 2009 durch einige wenige TV-Anbieter unterstützt. Besitzer älterer, doch durchaus moderner Geräte, werden hiervon ausgeschlossen.
– CI+ ermöglicht es dem TV- bzw. Kabelanbieter, die Aufzeichnung von Sendungen zu verbieten. Dies ist ein gravierender Eingriff gegen das Recht auf die Privatkopie.

Es stellt sich für mich die folgende Frage:
– Ist es wirklich nötig, dass ein Kabelnetzanbieter die Sender des digitalen Grundangebots gegenüber seiner zahlenden Kundschaft verschlüsselt?

Meine Antwort lautet nein, denn:
– Da ohnehin für den Fernsehanschluss eine Miete bezahlt werden muss, besteht keine Gefahr auf unrechtmässigen Konsum.
– Es besteht keine technische Notwendigkeit zur Verschlüsselung des gesamten Angebots. Einzelne PayTV Sender können ohne Probleme verschlüsselt werden, während öffentlich-rechtliche Sender unverschlüsselt übertragen werden.

Schweizer Kleinanbieter wie z.B. InterGGA können Ihnen dies gerne aus erster Hand bestätigen: http://www.intergga-ag.ch/tv/technische-voraussetzungen/digital-tv/

Freundliche Grüsse
Michael Stucki



Patrick

Boxenzwang:
Ich bin über die jetzige Entscheidung des KVF-SR wahnsinnig enttuscht, es kann nicht sein, dass solche Machenschaften, wie von Cablecom legitim sind. für uns gibt es keine Alternative zum Kabel.
Variante Satellit: Keine Lokalprogramme, Pay TV Angebot ist in der Schweiz eingeschränkt.
Variante Swisscom: Ist bei uns bis auf weiteres nicht erhältlich.

Es kann nicht sein, dass man pro Monat 25.- für den Kabelanschluss und 38.50 für die Bilag zahlt, und nicht einmal die Schweizer Sender Digital über Kabel empfangen kann! So etwas ist ja schon Kriminell! Es müssen weitere Schritte eingeleitet werden, und wenn es eine Volksinitiative braucht, wenn das möglich ist.
Mit freundlichen Grüssen



simon Beck

Es ist ein absolute Schweinerei.
Kleine Kabel Anbieter sind fähig die frei zugänglichen Sender unverschlüsselt zu verteilen.
Nur die CC und ein paar andere grosse verschlüsseln diese.
Dies sind Mafia Zustände.

Gemeinsam sind wir stark.
Oben der Link zu einer FB Gruppe: Cablecom soll freie Sender unverschlüsselt verteilen

ich wäre für eine Initiative….

Gruss



Hiltbrand

Es muss sich ganz schnell etwas ändern! Ich will die Set-Top Box benutzen wo ich will und mir nicht etwas von der Cablecom aufdrängen lassen wo nur der Cablecom zugute kommt! Das was die Cablecom macht ist so wieso nur Bullshit ich bin seit 7 Jahren Cablecom nutzer und ich hatte schon si viel ärger das es wirklich nicht mehr schön ist man wird
wirklich nur verarscht von der Cablecom vorallem als lang jähriger Kunde neue Kunden bekommen die Billigen Angebote und die altrn Kunden müssen die alten Preise bezahlen mit weniger Leistung zum beispiel im Internet oder Telefon aales eien riesen abzocke von der Cablecom ich werde jetzt meien Anschlüsse alle Kündiegen!!! So geht es nicht mehr
weiter!



Peter Lüthi

Die Kabelnetzbetreiber vergessen die gewaltige Macht der Informations-Technologien: So kann man heutzutage ohne weiteres TV-Beiträge im Internet konsumieren, z.B. die Tagesschau des Schweizer Fernsehens. Die Abwanderung von Konsumenten vom Fernsehen ins Internet ist heute Tatsache. Verharren die Kabelnetzbetreiber auf kunden-unfreundlichen
Technologien wird sich dieser Trend nur beschleunigen. Die Kunden werden in Zukunft die Sendungen oder Filme im Internet beziehen, und die Kabelnetzbetreiber werden trotz CI+ Standard nicht das erreichen, was sie sich heute davon erhoffen.

Den Fortschritt der Technologien kann niemand aufhalten – auch wenn sich nicht immer die besten Technologien am Markt durchsetzen. Hoffen wir, dass es im Fall der Set-Top Box der kundenfreundliche CI Standard und die freie Wahl der Box sind, und dass dies nicht allzu lange dauern wird…



Claude

Die Empfehlung der Ablehnung zeigt ziemlich deutlich, wie weit sich die Politiker von den Lobyyisten beeinflussen lassen. Wenn man sich dieser Sache nämliche aller Ernstes annimmt, spricht man sich nicht nur für die Konkurrenzförderung auf dem freien Markt aus sondern auch für alle stromsparenden Lösungen.



Holi Bern

13 Mitglieder der Komission, ca 60 jährig, die Hälfte mit Bluewin (Swisscom) Mail-Adressen:
Quelle: http://www.parlament.ch/Poly/Adressen_RM/kommmitglieder_sr_kvf.pdf

Brändli Christoffel /SVP, Präsident
kennt e-Mail nicht (67 jährig!!!!)

Hêche Claude /SP, Vizepräsident
claude.heche@bluewin.ch

Leider, Spam-Schutz lässt mich nicht alles zu schreiben, was ich wollte.



Claus

Swisscom und Cablecom haben den Markt unter sich aufgeteilt. ‚Dank‘ dem Schutz durch Politiker wird sich die Qualität der Dienste dieser beiden Firmen nicht verbessern, denn es fehlt der echte Wettbewerb.
Wir Kunden sind mal wieder die Leidtragenden.
Medienkonsum muss mehrfach finanziell abgegolten werden und während sich die „Dienstleister“ über volle Kassen freuen, haben wir Konsumenten mal wieder das Nachsehen.



M.P.

10. November 2010
Set-Top-Boxen: Überraschende Kehrtwende

Wir „Cablecom-Kunden“ sind alle massvoll Entäuscht.

Ich selber habe einen 1/2 Jahr alter TV mit CI. Da geht CI+ von Cablecom ja auch nicht. Telefonanschluss gibts bei uns nicht, daher entfällt die Bluewin-Box, Eine neue Digitale Sat-Anlage kostet mir rund 500.- bis 800.- Franken. Zudem darf ich vom Vermieter keine Sat-Schüssel aufstellen.

Da bleibt mir nur noch die Cablecom-Box, was ich jetzt auch GEZWUNGEDNDERMASE benutze. Zudem wurde mir diese Cablecom-Box schon 4x innerhalb eines Jahres Ausgetausch, weil sie Defekt war. Von der Bild-Qualitat und der Bedienung der Box (extreme Wartezeiten bei TXT und Guide) will ich gar nicht anfangen.

Konsumentenfreudig ist dass alles NICHT. Und so geht es weit mehr als 100`000 Personen in der Schweiz, wie mir.



Alain P

Mal davon abgesehen dass es eine riesen schweinerei ist, dass das Grundangebot (zudem auch etliche HD Sender) via Sat kostenlos empfangbar sind (ARD HD, ZDF HD, Arte HD, BBC HD etc.) bei der Cablecom einen haufen geld kostet….

kann man nicht einfach eine initiative ergreifen? dann können sich diese älteren herren politiker ihre meinung nicht mehr erkaufen lassen.

Achja, ich habe eine DigiCard und zahle dafür monatlich was (um das zu kriegen was ich umsonst haben könnte, stünde mein haus nicht unter denkmalschutz). Beim fernsehen bleibt plötzlich für bis zu 15sek. das bild weg.. mit etwas glück landet man wieder auf dem selben sender, meist jedoch auf dem Welcome Channel…… super lösung! ich könnte
kotzen



Mueller

Die Grundverschlüsselung gehört verboten. Für was zahlen wir Billag Gebühren, die Cablecom Anschlussgebühren für die Steckdosen etc.
Die Kabelnetzanbieter sollen PayTV Angebote verschlüsseln, oder Angebote von Privatsendern die das wollen. So kann der Kunde ein Grundangebot unverschlüsselt empfangen und den Rest den er zuätzlich will bezahlen. Zudem muss auf CIPlus verzichtet werden. Mit Geräten der neuesten Generation kann man Dank CIPlus nicht mal mehr gleichzeitig eine
Sendung aufnehmen und etwas anderes schauen. Das ging sogar schon im Video-Zeitalter vor Jahrzenten. Wir gehen zurück in die Steinzeit. Lieber Ständerat, Bitte unternimm etwas im Dienste des Kunden, deiner Wähler!



claude.breitenstein@gmx.ch

Eine Grundverschlüsselung des digitalen Programms ist technisch unnötig, undemokratisch und deshalb kategorisch abzulehnen.

Bis vor Kurzem war die GRUNDVERSORGUNG mit TV-Signalen eine analgoge Technologie und ohne Zusatzcodierung in den Kabelnetzen mit handelsüblichen TV-Geräten jedwelcher Herkunft empfangbar. Der Wechsel auf eine andere Übermittlungstechnologie (digital statt analog) wird insbesondere von Cablecom missbraucht, ihre diktatorische Monopolstellung zu
zementieren und damit als elektronische Wegelagerer Geld der Konsumentinnen und Konsumenten zu erpressen.

Nationale (CH) und andere öffentlich rechtliche Programme sind OHNE GRUNDVERSCHLÜSSELUNG in allen Kabelnetzen als Grundangebot zu verteilen. Von Sendeanstalten oder andern Anbietern bereits verschlüsselte Angebote können als kostenpflichtige Zusatz-Leistung verschlüsselt angeboten werden. Die zugehörige technische Ausrüstung beim Kunden richtet
sich nach dem Anbieter.

Kabelnetzbetreiber sind zu verpflichten, ihrerseits bei Calblecom das unverschlüsselte Grundangebot ultimativ zu verlangen und im Verweigerungsfall ein eigenes unverschlüsseltes Grundangebot aller CH-Programme & aller frei empfangbaren Stationen einzurichten.

Es Irreführung der Konsumenten, wenn Cablecom behauptet, dass die Grundverschlüsselung aufgrund von Forderungen der Programmanbieter betrieben werde. Zahlreiche Nicht-Cablecom-Netze beweisen, dass es dei Grundverschlüsselung nicht braucht.

Für den Empfang von senderseitig codierten Programmen (ja nach Bildqualität oder Inhalt) gibt und gab es entsprechende Zusatz-Geräte.

Für den Empfang der CH-Programme und aller übrigen via Satelitt frei empfangbaren Kanäle braucht es keine Zusatztechnik!

Die Signal-Lieferanten von unverschlüsseltem Grundangebot sollen allen bisher mit Cablecom zusammenarbeiten Kabelnetz-Betreiber ihr Programm anbieten und so einen echten Wettbewerb schaffen.
Da die Bandbreite in Kabelnetzen nicht für 2 umfangreiche Grundangebote reicht, wird das unverschlüsselte Angebot rasch die Programme mit Zwangsverschlüsselung verdrängen.

Cablecom wird so rasch zum Anbieter von zahlungspflichtigen Zusatzprogrammen, das Grundangebot wird unverschlüsselt aus anderer Quelle eingespiesen.

Ob Cablecom mit der Restnische überlaben kann, kann nicht die Sorge der Bundesbehörden sein



Noel

Zitat des KVF-SR:

«Da die Nutzer heute bereits die Wahl zwischen verschiedenen Fernsehangeboten (Kabel, Antennen, Satelliten, Swisscom-TV oder Web-TV) haben, kam die Kommission zum Schluss, dass eine Regelung nicht mehr notwendig ist.»

Zitat Ende

Den Konsumenten geht es bei dieser Motion ja gar nicht um die Wahl des Providers sondern um die Hardware die er auswählen will, bei den Provider die ihr Angebot verschlüsseln (Cablecom). Hier wird einfach wiedermal total an der Motion vorbei argumentiert bei der KVF!



Matthias

Nebst der Entscheidung kann ich grundsätzlich nicht verstehen, weshalb es überhaupt einer Verschlüsselung des Grundprogramms bedarf. Schlussendlich sind ja die Kabelnetzanbieter alles kleine Monopolisten und es herrscht kein freier Markt, so dass man immer an einen Anbieter gebunden ist, auch wenn man dies nicht will. Andere Anbieter als die
Cablecom (bsp. Evard, GAG, etc. im Raum Biel Seeland) zeigen, dass es auch ohne Verschlüsselung des Grundangebots und darüber hinaus geht (rund 160 Sender für die Basisgebühr an einem DVB-C Gerät). Nur die Cablecom glaubt verschlüsseln und für Sender über das Grundangebot hinaus Gebühren erheben zu müssen. Somit verursacht die Verschlüsselung nur
Kosten für Anbieter und Konsumenten, Ärger und wohl kaum einen Mehrwert für die Nutzer.



Klaus Koch

FILZ; FILZ und nochmals FILZ!!!
Ständerat & Nationalrat haben die Interessen der Bevölkerung wahrzunehmen und nicht die Interessen der bekannten Anbieter! Der bestehende Filz ist offensichtlich nur auszurotten, indem man neutrale / unabhängige Personen wählt! Also, liebe Wähler, bei der nächsten Abstimmung daran denken.



Alex Drummer

Für mich grenzt es immer noch an eine Katastrophe, dass die Verschlüsselung der Grundprogramme akzeptiert wird. CI+ verunmöglicht zudem die Verwendung von MediaCenter PC’s welche die Wiedergabe von Video/TV/DVD/BlueRay/Musik/Bilder/Computerspiele/Internet etc. mit einem einzelnen Gerät erlauben. Hier werden ganz klar die ganz grossen wie Sony etc.
die sich die CI+ Zertifizierung leisten können und die sich diesen Standard ausgedacht haben bevorzugt.



MAD

NUN GEHT MIR ABER DER HUT HOCH !

steht die mehrheit der KVF-S auf den gehaltslisten der CC-lobby ?
hat sich die zuammensetzung geändert ?
oder womit wurden sie nun wieder übertölpelt ?
erst was beschliessen und dann wieder über den haufen werfen ?!
und die fadenscheinige begründung spottet auch jeder beschreibung !
was ist hier eigentlich los ?!

DAS SIND KEINE VOLKSVERTRETER !
SONDERN HOFDIENER DER CC-LOBBY !

nun kann CC frohlocken und die Digicard wohl bald wieder aus dem verkehr ziehen.
die Digicard (trotz dem unsäglichen CI+) ist, durch die erlösung von der DigiBox,
ein riesen genuss und gewinn an komfort und funktionalität,
welche die box nicht aufweist !

ps: hey, endlich passt’s mit dem vorschau-button.



Roger

Ich verstehe diese Entscheidung überhaupt nicht. Hat die freie Wahl der Set-Top-Box weitere negative Einflüsse (ausser auf die monopolistischen Kabelnetzbetreiber)? Falls nicht, dann verstehe ich die Entscheidung der vom Volk gewählten Abgeordneten überhaupt nicht. Stehen die sogenannten Volksvertreter wirklich für das Volk ein? Oder müssen diese
nun für die von den Monopolisten erhaltenen Parteispenden etwas „zurück zahlen“?

Hosting von oriented.net