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Kostensenkende Massnahmen ergreifen

Krankenkassenprämien: Prämien und Versicherungsmodelle überprüfen

Die Prämienbelastung für die Versicherten steigt erneut: Bundesrat Didier Burkhalter gab heute bekannt, dass die Krankenkassenprämien durchschnittlich um 6,5 % Prozent erhöht werden. Ein Ärgernis und eine grosse Belastung für die Versicherten, findet die SKS: Wieder ist ein Jahr vorbei, ohne dass alle möglichen Massnahmen gegen die Preisspirale im Gesundheitswesen ergriffen worden wären. Selbst Massnahmen, welche ohne die Zustimmung des Parlamentes möglich wären, werden von Bundesrat Burkhalter nur teilweise umgesetzt. 

Vom dringlichen Massnahmenpaket, dass im vergangenen Jahr angesichts des massiven Kostenschubs geschnürt wurde, ist nur ein kümmerlicher Rest übriggeblieben: Ständerat und Nationalrat haben sich beispielsweise in Bezug auf die Medikamente lediglich darauf einigen können, dass der Preisaspekt stärker gewichtet werden soll. Bundesrat Burkhalter hat zwar weitere Massnahmen angekündigt (Senkung der Preise der medizinischen Hilfsmittel, doppelter Selbstbehalt für Originalmedikamente oder höhere Beteiligung an einen Spitalaufenthalt für Alleinstehende). Für die SKS ist es aber unverständlich, wieso der Bundesrat so lange zuwartet. Umgesetzt werden müssen auch Massnahmen, welche die SKS seit Jahren fordert: Die Margen der Apotheken senken, die Tarife der Spitalambulatorien senken sowie die Vertragsfreiheit der Kassen mit Anbietern von Hilfsmitteln und weitere Massnahmen zur Förderung von Generika. Die SKS zählt zudem darauf, dass die Einführung von integrierten Versorgungsnetzen nun rasch voran getrieben wird und das Gesundheitswesen in Bezug auf die Qualität, aber auch die Kosten positiv beeinflusst.

Für die Versicherten bedeutet die Nachricht aus dem Bundesamt für Gesundheit, dass sie weiterhin darauf angewiesen sind, Jahr für Jahr ihre Prämien zu vergleichen und allenfalls ein anderes Versicherungsmodell, eine höhere Franchise oder eine andere Versicherung zu wählen. Gemäss dem Marktforschungsinstitut GfK haben im letzten Jahr 1,2 Millionen Versicherte gewechselt – diese Zahl ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.

Auf der Website der Stiftung für Konsumentenschutz wird heute wieder der neue Prämienrechner aufgeschaltet. Versicherte können dort ihre Prämien vergleichen und überprüfen, ob sich die Wahl eines Sparmodells (HMO, Hausarzt etc.) oder einer anderen Krankenkasse lohnt. Wichtig: Es nicht notwendig, eine Offerte für die Grundversicherung anzufordern. Wer über bekannte Internet-Vergleichsdienste eine Offerte verlangt, löst damit erhebliche Kosten für die Versicherung und damit auch für die Versicherten aus. Beim SKS Prämienrechner ist dies selbstredend nicht der Fall.


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