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4148 Unterschriften gegen den Zollgebühren-Wucher

SKS übergibt Onlinepetition gegen den Zollgebühren-Wucher dem Parlament

Heute übergibt die SKS dem Parlament die Onlinepetition gegen den Zollgebühren-Wucher. 4148 Personen haben die Petition in den Sommerferien unterschrieben. Verlangt wird, dass der Motion gegen den Zollgebühren-Wucher rasch zugestimmt wird, sodass ab dem 1. Januar 2011 Kleinsendungen abgabenfrei importiert werden können. Am Donnerstag ist das Anliegen bei der Wirtschaftskommission des Ständerates traktandiert. Die SKS erwartet die Abschaffung eines Handelshemmnisses, das im Internetzeitalter absurd ist.

Im März ging es plötzlich rasch: Bundesrat und Nationalrat stimmten zwei Massnahmen einer Motion gegen den seit Jahren ärgerlichen Zollgebühren-Wucher zu. Doch seit dann wurde auf Zeit gespielt. Daher lancierte die SKS eine Onlinepetition gegen den Zollgebühren-Wucher und bündelte damit die Empörung derjenigen, die im Internet Waren im Ausland bestellen. Vom 11. Juli bis am 8. August – während der Sommerferien – haben 4148 Personen die Petition unterschrieben.

Heute hat die SKS die Petition der Sekretärin der Rechtskommission übergeben. Damit ist die Petition formell beim Parlament eingereicht. Zum richtigen Zeitpunkt: Denn am 26. August behandelt die zuständige Wirtschaftskommission des Ständerates das Anliegen – zumindest ist es so vorgesehen.

«Die Unterschriften bezeugen: Die Zollgebühren sind ein präsentes Ärgernis bei den Konsumentinnen und Konsumenten», hält Sara Stalder, Geschäftsleiterin der SKS, fest. «Wir hoffen, dass die Ständeratskommission dem Rechnung trägt und diesem Anachronismus im Internetzeitalter einen Riegel schiebt.» Konkret verlangt die SKS:

•    Die privaten Spediteure müssen wie die Schweizerische Post die günstigere Verzollung anwenden.

•    Die Mehrwertsteuerfreigrenze soll verdoppelt werden. So könnten Kleinsendungen bis etwa 130 Franken abgabenfrei importiert werden.

Bundesrat und Nationalrat haben diesen beiden Massnahmen im Rahmen der Motion von Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer zugestimmt. Nun ist die Ständeratskommission am Ball!

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14 Kommentare zu “4148 Unterschriften gegen den Zollgebühren-Wucher”



Andreas Lüdi

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.

Habe gerade eine Rechnung einbezahlt. 19 Fr. Reine Administrationskosten, für ein Packet, das ursprünglich knapp 100Fr. Kostete (Wohlgemerkt, der versender musste das Packet noch einpacken). Ich würde das verstehen, wenn der Zoll das Packet zerlegen müsste um an die Deklaration zu kommen, aber bei diesem Packet wars ja nicht so.

Und seit einer Woche warte ich auf eine DVD von Amazone.de. Laut einem Kollegen seie dies normal, mal sehen was mich da der zoll kostet, bei einem Warenwert von knapp 10 Euro.



Jacqueline

Habe mich eben so wegen dieser Zollgebühren geärgert. Anfangs haben sie mir geschrieben, dass ich Fr. 40.– Gebühren zahlen soll und nun sind es einfach plötzlich Fr. 60.–. Und das mit aller Selbstverständlichkeit. Obwohl ich die Zusammenstellung von den Fr. 40.– schriftlich habe, kann ich anscheinend nichts dagegen machen, dass es nun einfach
20 Franken mehr kostet. Sind uns wirklich so die Hände gebunden? Mir geht es nicht nur um die 20.– Franken, mich macht nur einfach rasend, dass die sich erlauben können was sie wollen. Und diese Kaltschnäuzigkeit!!!!!!! Niemand trifft Schuld und wenn dann nach dem Motto „wo gearbeitet wird, passieren auch Fehler“. Nur mit dem Unterschied, dass
für ihre Fehler der Kunde bezahlen muss.



Mirko

Endlich geht was gegen diese unverschämte Abzockerei!



Dave Gugelot

Auf in den Kampf… Bin dabei



Bernhard Willi

Habe vor ca. einem Jahr via Internet in Deutschland einen Artikel zum Preis von 19.90 sFr, plus Versand 5.- sFr. gekauft und bezahlt. Ich staunte aber nicht schlecht als ich von der Post die Rechnung von 56.- Importgebür erhielt.
Seit diesem Moment kaufe ich nicht mehr im Aussland ein.
Danke das sich endlich mal jemand dieser Sache annimt !!!



Herzig

1. TAZBESTAND NÖTIGUNG ?
OHNE BEZAHLUNG KEINE AUSLIEFERUNG
2. ERPRESSUNG ? DIEBSTAHL ?

3. VERZÖGERUNG: SENDUNG WIRD NICHT DIREKT ZUGESTELLT

ERKLÄRUNG BLA BLA ICH MACHE NUR MEINEN JOB!! HABEN DIE KZ ANGESTELLTEN, SCHREIBTISCHTÄTER, RICHTER ETC. IM 3 REICH AUCH GESAGT…. PRIVATE SOLLTEN WAREN ZUM EIGENEN GEBRAUCH OHNE BEGRENZUNG DES BETRAGES EINFÜHREN DÜRFEN WANN WIRD DIES GEFORDERT ES GEHT DOCH NIEMANDEM ETWAS AN WAS IHR EINKAUFT. UNTERSTÜZUNGEN AN … RUF.. REICH UND FREI WILLY
HERZIG PC-4036096



Athanasopoulos Konstantin

Weiter so!



SCA

Herzlichen Dank für diese Motion. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Gebühren absolut willkürlich gewählt sind, das obere Limit ist weit überschritten. Die Kosten entsprechen dem Verhältnis zum Aufwand den die privaten Verzoller haben absolut nicht mehr.



XXX

Die Zollverwaltung hat keinen Einfluss auf die Höhe der Verzollungskosten. Da spielt die freie Marktwirtschaft. Die reduzierten Kosten, welche die Post anbieten kann, sind nur möglich, da weniger statistische Daten erfasst werden. Diesbezüglich ist aber eine Anpassung in Bearbeitung, so dass auch andere Verzollungsfirmen von diesem System
profitieren können, und schlussendlich auch der Endverbraucher.

Auf die Höhe der Abgabenfreigrenze hat die Zollverwaltung ebenfalls keinen Einfluss. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und wird lediglich entsprechend umgesetzt. Eine Erhöhung würde alle Anbieter im Inland noch mehr ungerecht behandeln, schliesslich werden im Inland keine Freigrenzen zugestanden und die Mehrwertsteuer ist in jedem Fall
geschuldet.

Gleichzeitig sind daraus resultierende Finanzeinbussen nicht zu unterschätzen. Bei einer Erhöhung der Abgabenfreigrenze von zur Zeit CHF 5.– auf neu CHF 10.– geht man davon aus, dass daraus eine Einnahmeeinbusse von mehreren Millionen Franken resultiert… Und wer bezahlt schlussendlich diese Mindereinnahme in der Bundeskasse: jeder
Steuerzahler! Und dies würden mehr Personen stören als lediglich 4148!



Oliver Kabalo

Bin gerade 2mal in die Falle getappt. Ich verstehe nicht, welches Motiv den schweizer Staat dazu treibt den Verzollern derartige Wucherpreise zuzuschanzen. Allerdings haben die das ganz allgemein vielleicht von der Gebührenpraxis der schweizer Ämter abgeschaut. Im Angesicht der Verhältnismässigkeiten, die da manchmal gelten kann ich nur noch den
Kopf schütteln. Immer nach dem (Banker-)Motto: Über Geld redet man nicht, Geld hat man. Ich werde jedenfalls inskünftig günstigere Artikel nur noch im Ausland kaufen.



Lieselotte Jecklin

Weiter so.



Stirnemann Elisabeth

Danke



Erhard birkenstock

Früher sagte man „Wegelagerer-Abgabe“



Michael Moser

Sehr gut! Endlich tut sich was! Bitte den Druck weiter aufrecht erhalten! Einige Spediteure/Importeure verdienen an diesen Zollgebühren auch noch kräftig mit und schlagen selbst bei Kleinstsendungen jedesmal CHF 20.- bis 40.- zusätzlich drauf. Dieses mometane Zoll-Regime ist eine skandalöse Barriere gegen private „Parallelimporte“, durch die sonst
wenigstens minimer Druck auf ungerechtfertigte Margen ausgeübt werden könnte. Der Schweizer Handel gibt die Euro-Kursgewinn ohne Druck von Konsumentenseite sonst nie weiter!

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