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Schutz für Jugendliche verstärken

Alkohol und Zigaretten online kaufen

Jugendliche und auch Kinder können über Online-Shops leicht an Alkohol und Zigaretten gelangen. Die SKS hat solche Shops getestet und gravierende Mängel festgestellt. Auf Intervention der SKS hin hat der Online-Supermarkt LeShop.ch höhere Hürden in ihrem Shop eingebaut. Andere Online-Anbieter müssen folgen, fordert die SKS.

Die Waren können per Rechnung bestellt, der Zeitpunkt der Lieferung selbst bestimmt werden: Für Kinder und Jugendliche ist es nicht allzu schwierig, über Online-Anbieter auch Zigaretten oder Alkohol zu bestellen. Ein Stichprobentest der Stiftung für Konsumentenschutz zeigte, dass die vorgesehenen Barrieren zum Teil kein Hindernis darstellen: Die geforderte Altersangabe ist kein Schutzmechanismus. Eine Kreditkarte können nur über 18jährige besitzen – in vielen Shops kann man hingegen eine Rechnung verlangen.

Die SKS hat die Probe auf’s Exempel gemacht und festgestellt, dass der Jugendschutz nicht funktioniert – die bestellten Waren, etwa Wein, wurden anstandslos und ohne Kontrolle an Kinder und Jugendliche geliefert.

Rasch reagiert hat LeShop.ch: Eine erste Bestellung, welche Alkohol oder Zigaretten beinhaltet, kann inzwischen bei diesem Anbieter nur gegen Bezahlung mit der Kreditkarte bestellt werden. „LeShop.ch nimmt den Jugendschutz sehr ernst, hat daher umgehende reagiert und eine Barriere eingebaut“, hält Dominique Locher, Marketing- und Verkaufsdirektor von LeShop.ch dazu fest.

„Weitere Anbieter müssen nachziehen“, fordert Sara Stalder, SKS-Geschäftsleiterin. Es sei wichtig, dass auch für Alkohol und Zigaretten ähnliche Barrieren eingebaut würden wie dies bei Online-Verkäufen von Unterhaltungsmedien wie Filmen, Videos, DVDs und Computerspielen praktiziert werde: Das Alter wird entweder mit einem amtlichen Dokument überprüft oder Erstbestellungen können nur mittels einer Kreditkarte getätigt werden.

„Dies muss Standard werden“, verlangt Sara Stalder, es sei wichtig, dass der Jugendschutz nicht auf die leichte Schulter genommen werde und die Altersangaben seriös geprüft würden. Es gibt zahlreiche Online-Anbieter, welche Alkohol oder auch Tabakwaren anbieten. Diese Lücke im Jugendschutz muss geschlossen werden. 2008 haben immerhin noch 23 Prozent der Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren geraucht.

Ein Kommentar zu “Schutz für Jugendliche verstärken”



Hermann T. Meyer

Besten Dank für diese nötige Intervention. Ich vermisse schon lange die Sensibilität der Konsumentenschutz-Organisationen für das Thema Alkohol. Da wäre noch einiger Nachholbedarf.

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