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Werbeverbot für Energy Drinks und Shots verlangt

Verbot für Werbung, welche sich an Jugendliche richtet

Sie sind erst seit kurzem auf dem Markt und werden intensiv und aggressiv beworben: Energy Shots treten als konzentrierte Form von Energy Drinks auf. Die drei Konsumentenschutz-Organisationen FRC, ACSI und SKS verlangen, dass für die stark koffeinhaltigen Energy Shots und Drinks ähnliche Werberegeln aufgestellt werden wie für alkoholische Getränke: Die Werbung soll sich nicht direkt an Jugendliche richten und auch nicht an Orten und Veranstaltungen stattfinden, die von Jugendlichen besucht werden.

Eine Warnung auf den Drinks und auch auf den Energy Shots weist zwar darauf hin, dass diese  nicht für Kinder, Schwangere und koffeinempfindliche Personen geeignet sind. In den letzten Wochen wurden die neuen Energy Shots jedoch intensiv und aufdringlich beworben. „Volle Energie in nur einem Schluck!“ und „Achtung, hochkonzentriert!“ sind Slogans für einen der neuen Shots. Die Shots enthalten nur 50 ml anstelle der üblichen 250 ml der Energy Drinks, beinhalten jedoch mindestens so viel Koffein wie ein durchschnittlicher Drink.

Die Werbung suggeriert auf der einen Seite, dass man durch die Drinks innert kurzer Zeit wieder Energie und Konzentration für Stunden zu sich nehmen kann, halten auf der anderen Seite aber fest: „Ein Energy Shot enthält etwa dieselbe Menge Koffein wie eine Tasse Tee und weniger als eine Tasse Instantkaffee.“

Tatsache ist jedoch, dass weder Drinks noch Shots für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Der Verbraucherminister von Baden-Württemberg hat Ende letzten Jahres vor dem Konsum dieser Shots gewarnt, ebenso das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung: Übermässiger Konsum könne Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle oder Nierenversagen verursachen. Das Bundesamt für Gesundheit beobachtet die Entwicklung offenbar mit einer gewissen Besorgnis, gab gegenüber der SKS jedoch an, dass keine konkreten Schritte – ausser einer Information – geplant sind. Ein Verbot oder eine Alterslimite würde die Produkte nur noch interessanter machen und sei unverhältnismässig, gab das BAG zu Bedenken.

Die drei Konsumentenorganisationen fordern deshalb, dass in der laufenden Revision der Lebensmittelverordnungen ein Werbeverbot für Engery Shots und Drinks aufgenommen wird. Analog dem Werbeverbot für Alkoholika soll Werbung, welche sich speziell an Jugendliche richtet, verboten werden. Damit wäre es auch nicht mehr möglich, an Orten und Veranstaltungen zu werben, die hauptsächlich von Jugendlichen besucht werden.


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Ein Kommentar zu “Werbeverbot für Energy Drinks und Shots verlangt”



Staub Christian

Habt Ihr eigentlich keine anderen Sorgen?? Das führt zu nichts, ausser zu noch mehr von diesem unsäglichen „Verbotsitis“!!! Ich habe das Gefühl, dass man bald nicht mehr aus dem Haus ohne Begleitung eines Anwaltes darf, dank Vereinen/Verbänden wie der SKS, Lungenliga und wie sie sonst noch alle heissen!!! Etwas mehr gesunder Menschenverstand wäre
angebracht…
Grüsse aus der Ostschweiz – Chris Staub

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