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Mars AG wirbt weiterhin für Snickers

Seilziehen um Snickers-Werbung: SKS lässt nicht nach

Auf den Snickers-Websites der umliegenden europäischen Ländern sind die fragwürdigen Werbefilme längst verschwunden,  in der Schweiz  klammert sich die Mars AG an „Mr. T“ und seine hanebüchenen Vorstellungen: Nachdem die SKS erreicht hat, dass die Mars AG drei von vier Filmen vom Netz nimmt, warb Mars mit dem letzten verbleibenden Film auch noch im Fernsehen. Die SKS verlangt Sanktionen von der Lauterkeitskommission.

Die Figur der Werbefilme, der muskulöse und cholerische Mr. T, hat ein sehr eigenwilliges Verständnis von „richtigen Männern“. Der US-amerikanische Schauspieler kuriert solche, die in seinen Augen Memmen sind, in dem er mit Panzern, Waffen, Helikoptern und Snickers gegen sie auffährt. Die Videos, die unter www.getsomenuts.ch aufgeschaltet waren, richteten sich vorwiegend an männliche Jugendliche ab 12 Jahren.

Die SKS hat gegen diese Filme bei der Lauterkeitskommission Beschwerde eingelegt und Recht bekommen. Weil Mars die Filme weiterhin aufgeschaltet hatte und lediglich vor Monaten den umstrittensten Film vom Netz nahm, reichte die SKS vergangene Woche ein Sanktionsbegehren ein.

Nun sind alle Filme vom Netz – bis auf einen. Diesen hat Mars nun sogar wieder für TV-Werbung aus der Versenkung geholt. Für die SKS unverständlich: Auf den Snicker-Websites der umliegenden Länder ist Mr. T längst verschwunden. Einzig in Grossbritannien geistert er noch in der Werbung herum. Die Werbefilme hatten auch schon in anderen Ländern Proteste ausgelöst.

Die SKS beharrt auf ihrem Sanktionsbegehren und verlangt, dass auch der letzte Mr. T-Film vom Netz genommen wird. „Mars soll nun endlich auch den letzten Video aus dem Verkehr ziehen und sich eine bessere Werbestrategie für den Snickers-Verkauf in der Schweiz überlegen“, fordert SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder.

Ein Kommentar zu “Mars AG wirbt weiterhin für Snickers”



Christian

Wird der SKS von der Mars AG für diese Gratiswerbung eigentlich anständig bezahlt? Falls ja, will ich nichts gesagt haben; sonst müsste man sich ja schon ernsthaft fragen, ob es nicht wichtigere Dinge zu tun gibt, als diese augenzwinkernde Werbung mit Anspielung ans A-Team verbieten zu wollen.

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