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Konsumentenagenda 2010

FRC, acsi und SKS präsentieren gemeinsames Jahresprogramm

Die drei Konsumentenorganisationen der drei Sprachregionen der Schweiz präsentierten heute zum ersten Mal ihr gemeinsames Jahresprogramm. Die Konsumentenagenda 2010 hält 10 Schwerpunktthemen fest. Damit wird die Zusammenarbeit der Konsumentenorganisationen verstärkt – für die Stärkung der Konsumentenrechte, für mehr Transparenz und gegen die Hochpreisinsel Schweiz. In ihrer Sprachregion werden die Konsumentenorganisationen weiterhin eigenständig arbeiten.

Die GeschäftsführerInnen der drei wichtigen Konsumentenorganisationen der Schweiz – acsi (Associazone consumatrici e consumatori della Svizzera italiana), FRC (Fédération romande des consommateurs) und SKS (Stiftung für Konsumentenschutz) – haben heute in Bern ihre gemeinsame Konsumentenagenda für das Jahr 2010 vorgestellt. Damit bestimmen die Konsumentenorganisationen 10 Schwerpunktthemen für ihre gemeinsame Arbeit im Jahr 2010.

Alle zentralen Themen, zu denen die Konsumentenorganisationen regelmässig Beschwerden von den Konsumentinnen und Konsumenten erhalten, werden im Jahr 2010 gemeinsam angegangen. So hält die Konsumentenagenda die Ziele und Aktivitäten der Konsumentenorganisationen im Jahr 2010 zur Stärkung der Konsumentenrechte, für mehr Transparenz und gegen die Hochpreisinsel Schweiz fest. Dabei besteht die Konsumentenagenda aus drei Ebenen: einer politischen, einer ökonomischen und einer praktischen Ebene.

Dank dieser Verstärkung der bereits gut entwickelten Zusammenarbeit unter den drei Konsumentenorganisationen werden die Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten mit mehr Schlagkraft vertreten – und dies in der ganzen Schweiz.

Weiterhin werden die drei Konsumentenorganisationen eigenständig arbeiten. Neben der Konsumentenagenda setzt sich jede Konsumentenorganisation für die Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten in ihrer Sprachregion und zugunsten ihrer GönnerInnen/Mitglieder ein.

Bild Medienkonferenz 14.1.2010 (v.l. Mathieu Fleury, Generalsekretär FRC, Sara Stalder, Geschäftsleiterin SKS, Laura Regazzoni, Generalsekretärin acsi)

3 Kommentare zu “Konsumentenagenda 2010”



MAD

die frage ist nur worauf man sich stützen soll, wem man seine stimme gibt.
etwa auf wahlkampf-aussagen ?
oder sich durch tonnen von dokumenten wühlen, wie denn die betreffenden in der vergangenen amtszeit gewirkt haben ?
man mag ja von einigen wenigen wissen was sie vertreten.
aber ob das reicht ?
oder vielleicht auf aussagen in den medien ?
wo jede seite das von sich gibt was ihre wähler hören wollen und
danach kommt dann doch was ganz anderes heraus ?
wie nah die meisten politiker dem volk sind,
hat man ja letztens in einer vielbeachteten abstimmung gesehen.



Hanspeter Küpfer

@MAD: Die richtige Antwort auf Ihre Frage lautet: Weil sie gewählt wurden… Vielleicht wird die SKS Sie und uns vor den nächsten Wahlen beraten, welche Politiker ihre eigenen Anliegen und die der Wirtschaft zu vertreten… Und vielleicht werden Sie Ihr Wahlrecht auch wahrnehmen und dabei darauf achten…



MAD

weiter so…

ist schon paradox:
eigentlich sollten sich ja unsere politiker für die diversen anliegen einsetzen.
tun die meisten aber nicht oder erst wenn massiv druck ausgeübt wird.
nur ist es eher selten dass dieser druck auch aufgebaut werden kann.
lieber lassen sie sich von lobbyisten beeinflussen, glauben denen jeden mist und hinterfragen auch gar nichts.
sie profilieren sich gerne bei mega-projekten aber wenn’s um unsere anliegen geht, interessiert’s kaum jemanden.
anstatt für uns zu arbeiten, unsere angestellten, müssen wir gegen sie kämpfen.
da stellt sich die frage, welche daseinsberechtigung die eigentlich haben.
antwort:
um ihre eigenen anliegen und die der wirtschaft zu vertreten.
dann soll aber doch bitte auch ihr salär von dieser seite beglichen werden.
wie lange sind wir noch so blöd, uns gängeln und bevormunden zu lassen und auch noch dafür zu bezahlen ?
nennt man das nicht masochismus ?

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