Startseite Medienmitteilungen Interchange Fees müssen weiter sinken

Interchange Fees müssen weiter sinken

Konsumentenorganisationen verlangen Weitergabe der Senkung der Kreditkartengebühren

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat die hohen Interchange Fees im Kreditkartenmarkt erneut gesenkt. Die Konsumentenorganisationen acsi, FRC und SKS begrüssen diesen Entscheid. Sie verlangen allerdings einen verbindlichen Weko-Entscheid. Die durch die Senkung erzielten Einsparnisse müssen zwingend an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden.

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat mit den Akteuren im Kreditkartenmarkt eine Vereinbarung unterzeichnet. Der erste Teil dieser Vereinbarung, unterzeichnet im Jahr 2006, erlaubte eine Senkung der Interchange Fees auf ein Niveau von 1.3 bis 1.35 Prozent. Die jetzige Vereinbarung führt zu einer Senkung auf 1.058 Prozent, was im europäischen Durchschnitt liegt. Dies ist erfreulich! Dennoch erachten die Konsumentenorganisationen acsi, FRC und SKS das Verhalten der Weko als zu zögerlich: Mit der Drohung eines verbindlichen Entscheids hätte eine deutlichere Senkung der Interchange Fees erreicht werden können. Denn bei der aktuell laufenden Untersuchung der Weko geht es gar darum, die Zulässigkeit des aktuellen Systems der kollektiven Festlegung der Interchange Fees zu prüfen.

Die Konsumentenorganisationen acsi, FRC und SKS verlangen, in die laufende Untersuchung eingebunden zu werden. Denn der Kreditkartenmarkt besteht aus vier Marktteilnehmenden: den Issuer (Kreditkartenherausgeber), den Acquirer (Vertragspartner der Händler), den Händlern sowie den Konsumentinnen und Konsumenten. Schliesslich bestimmt die Höhe der Interchange Fees die Höhe der Gebühren, welche die Händler abzuliefern haben, und damit auch den Endkundenpreis.

Die jüngste Einigung wird gemäss der Weko Einsparungen zwischen 20 und 30 Millionen Franken bringen. Hinzu kommen die 40 Millionen Franken, welche mit der ersten Stufe der Vereinbarung eingespart werden konnten. Die Konsumentenorganisationen acsi, FRC und SKS verlangen, dass diese Einsparungen an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben werden.

Das beste Mittel, um Kreditkartengebühren zu senken, ist die Bezahlung mittels Debitkarten anstelle von Kreditkarten. Die Debitkarte ermöglicht elementare Zahlungsmöglichkeiten in der Schweiz und im Ausland. Wer auf die Zahlung mit der Kreditkarte verzichtet, soll daher einen Rabatt erhalten, fordern die Konsumentenorganisationen.

Es können keine Kommentare hinterlassen werden. Die Kommentarfunktion ist für diesen Beitrag deaktiviert.

Ratgeber

Datenschutzhülle für Kredit- und Debitkarten mit RFID-Chip

Gönnerpreis: 3.00 CHF
Normalpreis: 4.50 CHF

Kombiset: 2-er Set Webcam-Abdeckungen plus 2 Datenschutzhüllen

Gönnerpreis: 10.90 CHF
Normalpreis: 12.90 CHF

Ich ziehe aus – Miniratgeber für junge Erwachsene

Gönnerpreis: 4.50 CHF
Normalpreis: 9.50 CHF

Hosting von oriented.net