Startseite Medienmitteilungen Wiedereinführung der Abendleerung des SKS-Briefkastens

Wiedereinführung der Abendleerung des SKS-Briefkastens

Post reagiert auf Anliegen der Bevölkerung und der KMU

31 Briefkästen in der Stadt Bern werden nun doch nicht am Morgen geleert. Dies hat die Schweizerische Post bekannt gegeben. Die SKS ist erfreut hierüber. Endlich reagiert die Post auf die Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten und die Intervention der Stiftung für Konsumentenschutz. Im Zentrum der Anstrengungen der Post muss der Service Public stehen – und nicht die Vorbereitung auf eine allfällige Marktöffnung. Eine Leerungszeit von 17 Uhr ist hingegen nicht KMU-freundlich. Die SKS gelangt daher an den Gewerbeverband und wird auch weiterhin mit Argusaugen beobachten, welchen Leistungsabbau die Post vollzieht.

Anfang März hat die Post verkündet, die Leerung von «wenig frequentierten Briefkästen in Aussenquartieren» nicht mehr am Abend, sondern neu am Vormittag durchzuführen. Die SKS staunte nicht schlecht: Davon betroffen war auch «ihr» Briefkasten an der Monbijoustrasse 61, ein erfahrungsgemäss rege benutzter Briefkasten. Die SKS hatte gemeinsam mit anderen Organisationen, welche ihren Sitz an der Monbijoustrasse 61 haben, bei der Schweizerischen Post interveniert.

«Wir sind erfreut, dass die Post auf die Anliegen der Bevölkerung und der KMU reagiert», hält Sara Stalder, Geschäftsleiterin der SKS, fest. «Die Aufgabe der Post ist es, kundenfreundliche Dienste anzubieten – und nicht, sich auf eine noch nicht beschlossene Marktöffnung vorzubereiten.» Die Aufhebung der Abendleerung bedeutete eine klare Verringerung der Servicequalität der Post. Angesichts des Postgewinns von 825 Millionen Franken besteht kein dringender Handlungsbedarf für den Abbau von Serviceleistungen.

Neu werden zahlreiche Briefkästen um 17 Uhr statt wie bisher nach 18 Uhr geleert. Wer nach 17 Uhr A-Post-Briefe aufgibt, muss den Weg zu einer Poststelle auf sich nehmen. Insbesondere für KMUs und NGOs bedeutet dies einen unnötigen Mehraufwand. Die SKS gelangt daher an den Schweizerischen Gewerbeverband, der die KMUs in der Schweiz vertritt.

Die SKS wird weiterhin genau beobachten, welchen Leistungsabbau die Post betreiben wird. Im Zentrum stehen nicht die Erzielung eines höchstmöglichen Gewinns oder eine Auslandexpansion, sondern die Erbringung von guten Leistungen für die Konsumentinnen und Konsumenten im Inland. Die SKS zählt daher auf die neue Leitung der Schweizerischen Post, diese Bedürfnisse vermehrt zu berücksichtigen.

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