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Medikamentenpreise: Weichen jetzt stellen!

SKS verlangt sofortige Umsetzung der Sparvorschläge bei den Medikamenten

Kein Abwarten auf die Aera nach Bundesrat Pascal Couchepin, und schon gar keine faulen Kompromisse, wie sie die Pharmaindustrie und der Krankenversichererverband Santésuisse geschlossen haben: Im kommenden Jahr müssen die Medikamentenpreise um rund eine Milliarde Franken gesenkt werden, fordert die Stiftung für Konsumentenschutz und begrüsst die Initiative verschiedener ParlamentarierInnen, welche ihre Vorschläge heute der Öffentlichkeit präsentiert haben.

Bundesrat Pascal Couchepin wird im Herbst zurücktreten – bis dahin müssen jedoch wichtige Weichen gestellt werden, damit die Prämienerhöhungen kurzfristig und spürbar gemindert werden. Abwarten auf die „Nach-Couchepin-Aera“ und faule Kompromisse, wie sie die Pharma mit der Santésuisse abgeschlossen haben, ist nicht angesagt. „Es darf doch nicht sein, dass sich Santésuisse mit 400 Millionen Franken Einsparungen im Medikamentenbereich zufrieden geben, wenn problemlos das Doppelte möglich ist“, kann SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder den Handel nicht nachvollziehen.

In den letzten Wochen und Monaten haben die SKS und andere Konsumentenorganisationen immer wieder Vorschläge eingebracht, wie im Bereich der Medikamente massiv und spürbar Kosten eingespart werden können, ohne dass dies qualitativ und quantitativ Konsequenzen hat für die Versicherten und Patienten:

•    Erweiterter Vergleichsländerkorb für die Festsetzung der Medikamentenpreise

•    Regelmässige Überprüfung und Korrektur der Medikamentenpreise, mindestens alle drei Jahre

•    Konsequente Verwendung von Generika und tiefere Generika-Preise

•    Bei Indikationserweiterungen Anpassung der Medikamentenpreise

•    Vertragsfreiheit und Abschaffung der Preisobergrenze bei der Mittel- und Gegenständenliste

Die SKS begrüsst den Vorstoss verschiedener Parlamentarier, welche heute ihre Sparvorschläge der Öffentlichkeit vorgestellt haben.  „Wichtig ist, dass nun genügend Druck aufgebaut wird“, betont Sara Stalder. Mit halbpatzigen Sparvorhaben, wie es die Pharmaindustrie und Santésuisse vorschlagen, dürfen die Versicherten nicht abgespeist werden.

Online-Petition jetzt unterschreiben!

Massnahmen bei den Maklergebühren und den Medikamenten statt eine wenig wirksame Beratungsgebühr: Die Online-Petition der SKS läuft noch und kann unter www.konsumentenschutz.ch unterzeichnet werden.


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