Startseite Medienmitteilungen «Berner Bär» soll Annahmeverweigerungsrecht respektieren

«Berner Bär» soll Annahmeverweigerungsrecht respektieren

SKS retourniert zahlreiche Stapel der unerwünschten

Gratiszeitung «Berner Bär»

«Bitte keine Gratiszeitungen» – an diesen Kleber hält sich die Firma AWZ nicht. Sie verteilt den «Berner Bär» ungehindert an zahlreiche Haushalte. Nun hat die SKS genug: Heute Vormittag hat sie der AWZ unzählige Stapel «Berner Bär» zurückgegeben, welche Konsumentinnen und Konsumenten für die SKS gesammelt haben. Die Botschaft ist klar: Entsorgt euer Altpapier selber! Die SKS verlangt von der AWZ, per sofort das Annahmeverweigerungsrecht zu respektieren. Ansonsten wird die SKS zu weiteren Massnahmen greifen.

09_06_bernerbaer_sara_klein2Wer den Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» an seinem Briefkasten hat, bringt seinen Willen deutlich zum Ausdruck: Gratiszeitungen sollen hier nicht eingeworfen werden. Dies gilt für alle «Gratisblätter». Dennoch scheren sich in jüngster Zeit einige Gratiszeitungen keinen Deut um das Annahmeverweigerungsrecht. Insbesondere die Firma AWZ, welche in Stadt und Region Bern den «Berner Bär» verteilt, übersieht den Kleber geflissentlich. Schriftliche Beschwerden der SKS bei der AWZ haben nicht gefruchtet.

Daher hat die SKS heute Vormittag bei der AWZ unzählige Bündel «Berner Bär» abgegeben. Berner Haushalte haben die ungewünschte Gratiszeitung, die sie in den letzten Wochen trotz Kleber erhalten haben, gesammelt und der SKS zur Verfügung gestellt. «Die Botschaft der Haushalte ist: Entsorgt euer Altpapier selbst», stellt Sara Stalder, Geschäftsleiterin der SKS, fest. «Wir verlangen von der AWZ ultimativ, den Stopp-Kleber zu berücksichtigen.»

Die AWZ stellt Haushalten, welche den «Berner Bär» nicht wünschen, einen besonderen Kleber zur Verfügung. Dies ist unnötig: Der Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» gilt universell. Es ist nicht nötig, seinen Briefkasten mit x Klebern für jede x-beliebige Gratiszeitung zu überkleben! Genauso absurd die Begründung der AWZ: Sie schaffe niederschwellige Arbeitsplätze; daher könnten ihre Verträgerinnen und Verträger den Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» nicht interpretieren. Die SKS ist überzeugt: Ein allgemein gültiger Kleber ist sicherlich einfacher zu interpretieren als x verschiedene Kleber und Anschriften von Hand!

Wer eine Gratiszeitung lesen will, soll diese erhalten – wer nicht, soll nicht für die Entsorgung zuständig sein! Wenn die AWZ daher das Annahmeverweigerungsrecht der Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin nicht respektiert, wird die SKS weitere Massnahmen ins Auge fassen. Sie wird sich weiterhin auf die Meldungen von Konsumentinnen und Konsumenten abstützen, die zahlreich bei der Aktion mitgemacht haben.

Foto: Gesammelte «Berner Bär» mit Sara Stalder

Foto: Rückgabe der «Berner Bär» an die AWZ

Foto: Entsorgte «Berner Bär»

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