Startseite Medienmitteilungen AC/DC und U2: Super, aber mit fairem Ticketverkauf!

AC/DC und U2: Super, aber mit fairem Ticketverkauf!

SKS verlangt obligatorischen Schalterverkauf und

personalisierte Tickets

Konzerttickets müssen am Schalter verkauft und personalisiert ausgestellt werden. Es darf nicht sein, dass der Ticketverkauf einer Lotterie gleich kommt und die echten Fans in die Röhre gucken. Nur mit personalisierten Tickets kann der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden. Die SKS stellt diese Forderungen sowohl der Branche als auch den Fans zur Diskussion. Nach dem frustrierenden Ticketverkauf für das kommende AC/DC-Konzert im Hallenstadion sind Korrekturen unabdingbar. Fans können unter auf der SKS-Website eine kleine Onlineumfrage ausfüllen und damit Druck auf die Branche machen!

Nächste Woche, am 29. März, geben AC/DC nach sieben Jahren Abwesenheit wieder ein Konzert in der Schweiz. Die Vorfreude der einen war der Frust der anderen: Am 16. Oktober 2008, dem Vorverkaufsdatum, waren die Tickets nach 29 Minuten ausverkauft. Telefonleitungen und Internet waren überlastet, am Schalter waren die Tickets nicht zu kaufen. Umso ärgerlicher: Bereits wenige Stunden später waren Tickets zum fünffachen Preis auf Ricardo und eBay zu kaufen – der «Schwarzmarkt» blühte.

In der Folge erreichte eine Welle der Empörung die SKS: Die Fans beklagten sich, dass es einer Lotterie gleich kam, wer ein Ticket bekam. Und wenige echte Fans müssen 300 bis 500 Franken für ein Ticket auf dem «Schwarzmarkt» erstehen. Dies ist unfair. Die SKS verlangt daher:

•    Bei Grossveranstaltungen müssen Tickets zwingend am Schalter angeboten werden.

•    Zum Teil ist auf den ungerechten Verkauf via Telefon und Internet zu verzichten.

•    Tickets sollen personalisiert ausgestellt werden.

«Nur echte Fans werden an den Schalter gehen», hält Sara Stalder, SKS-Geschäftsleiterin, fest. «Der Verkauf via Internet und Telefon hingegen führt dazu, dass nahezu jeder einmal sein Glück versucht. Zudem konnten nur Inhaber von Kredit- und Postkarten ein AC/DC-Ticket erstehen. Dies ist ungerecht.»

Weiter stellt die SKS personalisierte Tickets zur Diskussion. Die heutigen Massnahmen gegen den Schwarzmarkt greifen nicht, da die Internetauktionsplattformen ein Wiederverkaufsrecht von Tickets propagieren. Sie wollen nicht gegen User vorgehen, die systematisch Tickets massiv überhöht weiterverkaufen! Nur personalisierte Tickets trocknen den Schwarzmarkt aus. Dabei verlangt die SKS ein Rückgaberecht bei höherer Gewalt (z.B. Todesfall, Krankheit).

Die SKS hat ihr Modell bei Veranstaltern, Ticketverkäufern und Internetauktionsplattformen zur Stellungnahme zugesandt. Wichtig ist auch die Meinung der Fans: Auf unserer Website können sie eine kurze Onlineumfrage ausfüllen. So soll der Druck auf die Branche erhöht werden.

Mitte Mai wird die SKS die Stellungnahmen der Branche und der Fans begutachten. Anschliessend wird sie wieder auf die Branche zugehen. Das Ziel ist klar: Wenn hoffentlich «Back In Black» oder «Beautiful Day» im Wankdorfstadion ertönen, sollen die eingefleischten Fans dies zu hören bekommen!

Modell der SKS (pdf, 39kb)
Fragebogen an die Branche (pdf, 170kb)

Ein Kommentar zu “AC/DC und U2: Super, aber mit fairem Ticketverkauf!”



Ruedi Bieler

Ich finde das nicht gut. Echte Fans könnten vielleicht auch arbeiten müssen. Und dann ist es für sie unmöglich, an ein Ticket zu kommen. es kann nicht sein, dass Konzerte nur noch für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Freihabende oder Blaumachende erhältlich sind. Auch der pflichtbewusste Arbeiter hat ein Recht darauf. Das heisst: Online Verkauf
weiterhin.
ABER: Strafe für Weiterverkäufer, die die Tickets zu überhöhten Preisen anbieten: Konfiszieren aller im Kauf befindlichen Tickets und Geldstrafe im 10-fachen Betrag des verlangten Preises. Wenn also 10 Tickets zu 695.00 statt 95.00 angeboten werden, müsste die Strafe 10x 10 x 600.00 = 60’000 CHF sein! Dann hört das ganz schnell wieder auf.
Personalisierte Tickets sind schlecht, weil man immer mal aus einem Grund nicht an ein Konzert gehen kann. Und dann möchte man sein Ticket zum einkaufspreis weitergeben. Das müsste legal und möglich bleiben.
Gruess und gueti Ziit.
Macht was aus meiner Idee!

Ruedi Bieler

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