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SKS verlangt von Cablecom Rechnungsstopp und -stornierung

Cablecom verschickt weiterhin Rechnungen

für nicht erbrachte Dienstleistungen

Vor drei Monaten wurden fast 5000 Musterbriefe an Cablecom von der SKS-Website downgeloadet. Die Kundinnen und Kunden verlangten die sofortige Instandstellung ihrer nicht funktionierenden Internet- oder Telefonleitung sowie die Rückerstattung der Abogebühren und eine Unkostenentschädigung. Dennoch erhalten zahlreiche Kundinnen und Kunden weiter munter Rechnungen, aber keine Antwort auf ihre Rückerstattungsforderung. Die SKS verlangt mit einem Schreiben von Cablecom den sofortigen Stopp des Rechnungsversandes, die Stornierung der versandten Rechnungen bei toten Leitungen und das Eingehen auf die Rückerstattungsforderungen.

Anfang November hatte der Frust über die Firma Cablecom ein neues Hoch erreicht. Zahlreiche Internet- und Telefonanschlüsse funktionierten nicht. Kundinnen und Kunden, die die Hotline anriefen, wurden zwar verbunden, es geschah aber meist nichts. Die Leitungen blieben tot. Und dies zum Teil während mehrerer Wochen, in denen Cablecom unaufhörlich Rechnungen für die nicht erbrachten Leistungen an die Kundinnen und Kunden schickte.

Nach einem Bericht des «Kassensturz» stellte die SKS auf ihrer Website Musterbriefe zur Verfügung, wie man sich gegen den Cablecom-Schlendrian wehren kann. Die Konsumentinnen und Konsumenten konnten die sofortige Instandsetzung des Anschlusses verlangen, ansonsten werde der Vertrag automatisch gekündigt. Mit dem zweiten Musterbrief konnten die Leid tragenden Kundinnen und Kunden von Cablecom die Rückerstattung der bezahlten Abogebühren und die Entschädigung für Unkosten (z.B. Handytelefonate, Internetkosten fürs Internetcafé, Verdienstausfall) einverlangen.

Nun sind drei Monate vergangen. Fast 5000 Musterbriefe wurden von der SKS-Website downgeloadet und mit grosser Wahrscheinlichkeit an Cablecom gesendet. Doch was ist seit dann passiert? Weiterhin erreichen uns Zuschriften von Kundinnen und Kunden, dass sie bis zum Ende der offiziellen Vertragsdauer (meistens besteht eine dreimonatige Kündigungsfrist) weiter Rechnungen erhalten, obwohl die Leitungen nicht funktionieren. Und auf den Rückforderungsbrief erhielten die Kundinnen und Kunden gar keine Antwort von Cablecom!

Die SKS verlangt daher Klarheit von Cablecom. In einem Schreiben möchte sie wissen, wie Cablecom auf die Schreiben reagiert hat. Die SKS verlangt von Cablecom, den Rechnungsversand an Kundinnen und Kunden, deren Leitungen nicht funktionieren, sofort einzustellen und die versandten Rechnungen zu stornieren. Zudem soll Cablecom auf die Rückerstattungsbegehren eingehen.

Den Konsumentinnen und Konsumenten empfiehlt die SKS, auf allfällige Mahnungen keinesfalls zu reagieren und bei Betreibungen Rechtsvorschlag zu erheben. Für Beschwerden zuständig ist die ombudscom, die Schlichtungsstelle der Telekommunikationsbranche. Ebenso können Konsumentinnen und Konsumenten bei Problemen an die SKS gelangen.

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