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Freude bei der SKS über Billag-Vorstoss

Nationalratskommission verlangt vom Bundesrat

Alternativen zur Billag

Der Bundesrat muss bis Ende Jahr Alternativen zum Billag-Inkasso vorlegen. Diese hat die Nationalratskommission heute entschieden. Die SKS ist erfreut, dass die Kommission dem Vorstoss der SKS folgt. Letzte Woche hatte sie allen Kommissionsmitgliedern in einem Schreiben nahegelegt, eine Auslegeordnung über Billag-Alternativen zu verlangen. Da neu praktisch alle Haushalte gebührenpflichtig sind, rechtfertigt sich ein 55 Millionen Franken teures Inkasso nicht mehr.

Mit der am 1. September 2008 erfolgten Unterwerfung von Handys und Computern (unter bestimmten Bedingungen) unter die Pflicht, Radio- und Fernsehgebühren zu zahlen, sind neu praktisch alle Haushalte in der Schweiz gebührenpflichtig. Die SKS hat daher die Abschaffung der Billag verlangt. «Wieso müssen weiterhin 55 Millionen Franken für Kontrolle und Inkasso aufgewendet werden, wenn ja jeder Haushalt zahlen muss? Wieso braucht es noch Aufwendungen für 12 Millionen Rechnungen, 80 Kontrolleure und teure Werbespots?», fragt Sara Stalder, Geschäftsführerin der SKS, rhetorisch.

Heute hat die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen ein Postulat an den Bundesrat verabschiedet, mit dem sie einen Bericht über das Inkassosystem der Billag und eine Auslegeordnung über Alternativen verlangt. Die SKS ist sehr erfreut darüber. Letzte Woche ist sie mit einem Schreiben an alle Kommissionsmitglieder gelangt und hatte just einen Kommissionsvorstoss verlangt, der in die genannte Richtung geht.

Die SKS ist ebenso erfreut, dass nun Transparenz in den Billag-Apparat kommt. Eine entsprechende Interpellation von Nationalrätin Natalie Rickli (SVP, ZH) wurde vom Bundesrat nicht innerhalb der dreimonatigen Frist beantwortet; nicht einmal bis zur Kommissionssitzung lag die Antwort vor, was die einzelnen Billag-Aufwandpositionen sind und wie hoch der Billag-Gewinn ist. Die SKS erwartet, dass mit dem Bundesratsbericht alle Fakten auf den Tisch kommen.

Für die SKS ist wichtig, dass der entsprechende Bericht rasch vorliegt und das Parlament schnell mehrheitsfähige Lösungen beschliesst. Zahlreiche Umsetzungsideen liegen auf dem Tisch. Nun liegt es am Bundesrat, umsetzbare und mehrheitsfähige Lösungen vorzuschlagen.

Merkblatt Billag-Gebühren der SKS «Wann sind Sie gebührenpflichtig?»

2 Kommentare zu “Freude bei der SKS über Billag-Vorstoss”



Nic

Muss da was korrigieren! SF/ & Radio ganz vergessen ;-)
Die kosten ja auch noch ca: 1’300 Mio
:-) Pro Kopf auf ca: 200.-
Fazit : Famielien mit 4 Kindern dürften dann 3 x leer schlucken ;-)



Nic

Bei ca: 7 Millionen Einwohnern und einem Kostenaufwand von 55 Millionen CHF
Wären pro Person schlaffe 7.85 CHF im Jahr zu bezahlen.Im Gegensatz zu den 462.- CHF pro Haushalt.Für eine 4 Köpfige Famielie wären dies statt 462.- CHF nur 31.40 CHF im Jahr.Bis 2014 Wird Billag weitere 220 Millionen CHF kassieren und für was weiss keiner !

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