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Product Placement in TV-Serie „Tag und Nacht“

SKS prangert Product Placement in der TV-Serie „Tag und Nacht“ an. Medikamente gehören nicht auf den Bildschirm.

Schon nach wenigen Minuten sind die auffälligen Medikamentenpackungen mehrmals und mehrere Sekunden lang prominent zu sehen: Die SKS ist der Ansicht, dass die Produzenten der neuen SF-Serie „Tag und Nacht“ nicht nur gegen die Vorschriften des Product Placement verstossen, sondern auch gegen das Werbeverbot für Medikamente. Die SKS hat Beschwerde beim Bakom eingereicht.

Am 5. September startete die neue Serie „Tag und Nacht“, welche jeweils am Freitag abend auf SF1 Episoden aus dem Alltag einer Permanence im Bahnhof Zürich erzählt. Bereits nach wenigen Minuten der ersten Folge waren die Zuschauer aber auf dem Laufenden, um was es auch geht: Um aufdringliches Sponsoring und Product Placement.

Sponsoren und Product Placement werden zu Beginn vorschriftsgemäss bekannt gegeben. Darunter ist auch eine Schweizer Generika-Firma, welche ihre Medikamente in auffälligen, farbigen und kontrastreichen Verpackungen statt in den üblichen dezenten, eher in weiss gehaltenen Packungen vertreibt.

Schon in den ersten Minuten der ersten Folge tauchen diese Verpackungen mehrmals und sekundenlang sehr prominent auf dem Bildschirm auf. „Damit werden unserer Ansicht nach nicht nur die Grundsätze des Product placement verletzt, sondern auch gegen das Heilmittelgesetz verstossen“, ist SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder mit diesem aggressiven Vorgehen nicht einverstanden.

Zwar dürfen Produkte und Dienstleistungen von Sponsoren in einer Sendung integriert werden, aber sie dürfen keine Werbewirkung erzielen. Dies ist bei den auffälligen Verpackungen und dem prominenten Zur-Schau-Stellen nach Ansicht der SKS aber der Fall.

Zudem bietet die betreffende Firma auch rezeptpflichtige Medikamente an – für diese darf gemäss Heilmittelgesetz ohnehin keine Publikumswerbung betrieben werden. Auch wenn die Packungen in „Tag und Nacht“ ein leicht anderes Design aufweisen und einzelne Produkte nicht erkennbar sind, ist dies für die SKS Werbung für Medikamente.

Die SKS hat den Fall nun dem Bakom zur Überprüfung vorgelegt und das Bakom aufgefordert, die notwendigen Schritte zu unternehmen.


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