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Faktenblatt zur HPV-Impfung

Neuer Schutz vor Gebährmutterhalskrebs?

Verschiedene Kantone haben bereits damit begonnen, ab Herbst wird die Impfung gegen Humane Papilloma Viren breitflächig in der Schweiz eingeführt: Eltern und Erziehende stehen damit vor der Entscheidung, ob sie die Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren impfen lassen sollen. Das neue Faktenblatt der SKS gibt dazu neutrale und unabhängige Informationen.

In der Schweiz erkranken jährlich rund 320 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Die Impfung schützt vor einer Infektion durch zwei von insgesamt rund 100 der bekannten Humane Papilloma Viren (HPV), welche die Zellveränderungen auslösen können. Diese beiden Virentypen sind bei rund 70 % der Gebärmutterhalserkrankungen nachweisbar sind. Die Impfung kostet rund 500 Franken und wird von der Krankenkasse übernommen, sofern sie in einem kantonalen Impfprogramm eingebettet ist. Zum Teil sind diese Programme schon angelaufen, im Herbst werden zahlreiche Kantone damit starten. Im Kanton Basel-Stadt wird die Impfung ab August für Mädchen und junge Frauen kostenlos angeboten.

Die Schweiz geht mit der Einführung der Impfung einen anderen Weg als Österreich: Die österreichische Regierung hat im Mai entschieden, die HPV-Impfung nicht ins nationale Impfprogramm aufzunehmen, weil die Kosten zu hoch seien und der regelmässige Krebsabstrich kostengünstiger und effektiver sei. Die Schweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz schätzt die Kosten des Impfprogramms in der Einführungsphase auf rund 40 Millionen Franken im Jahr.

Die Schweiz geht mit der Einführung der Impfung einen anderen Weg als Österreich: Die österreichische Regierung hat im Mai entschieden, die HPV-Impfung nicht ins nationale Impfprogramm aufzunehmen, weil die Kosten zu hoch seien und der regelmässige Krebsabstrich kostengünstiger und effektiver sei. Die Schweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz schätzt die Kosten des Impfprogramms in der Einführungsphase auf rund 40 Millionen Franken im Jahr.

Für Eltern und ihre Töchter stellen sich aber andere Fragen in Bezug auf die HPV-Impfung: Wie sicher und wie wirksam ist sie? Welche Nebenwirkungen können auftreten? Das Faktenblatt der SKS gibt hierzu Informationen zum aktuellen Wissenstand zur HPV-Impfung und zeigt auf, welche Fragen dazu noch nicht geklärt sind.

Erstaunt war die Stiftung für Konsumentenschutz, dass die Zulassungsunterlagen für den Impfstoff Gardasil nicht öffentlich gemacht werden: Ein Antrag der SKS an die Zulassungsbehörde Swissmedic wurde von dieser im vergangene Herbst abgelehnt, unter anderem mit der Begründung, dass eine Offenlegung die Regeln der Schweigepflicht und der Vertraulichkeit von Daten verletzen würde. Das heisst, alle Mädchen und jungen Frauen sollen geimpft werden, ohne dass der Öffentlichkeit die vollständigen Informationen und Studien dazu zugänglich sind.


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2 Kommentare zu “Faktenblatt zur HPV-Impfung”



Alex von Hettlingen SKS

Liebe Frau Mustermann
Sie finden das Faktenblatt HPV-Impfung unter folgendem Link: https://www.konsumentenschutz.ch/shop/detail/6120-720-impfen-gebaermutterhalskrebs.html
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommertag.



Erika Mustermann

Wo gibt es denn das „Faktenblatt“ der SKS? Keine Spur davon auf der ganzen Homepage, nur Ankündigungen…

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