Startseite Medienmitteilungen Alle 4 Minuten eine Unterschrift für die SKS-Onlinepetition!

Alle 4 Minuten eine Unterschrift für die SKS-Onlinepetition!

11’757 Unterschriften gegen das Gerätemonopol im digitalen Kabelfernsehen

Die Onlinepetition der SKS gegen das Gerätemonopol im digitalen Kabelfernsehen ist ein voller Erfolg. Alle 4 Minuten unterschrieb ein Fernsehfreund die Petition – insgesamt 11’757 Personen in nur 5 Wochen. Dies zeigt: Auch bei Cablecom, Naxoo und Co. soll die freie Wahl des Digitalreceivers gelten wie bei Antenne, Satellit und anderen Kabelnetzbetreibern. Die SKS fordert die zuständige Nationalratskommission auf, am 20. Mai der Motion von SKS-Präsidentin Simonetta Sommaruga zuzustimmen.

Das Gerätemonopol im digitalen Kabelfernsehen nervt die Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer. Und wie! In nur 5 Wochen haben 11’757 Personen die Onlinepetition der SKS unterschrieben, welche vom Parlament verlangt, auch im gesamten digitalen Kabelfernsehen die freie Gerätewahl vorzusehen. «Alle 4 Minuten hat jemand unsere Petition unterschrieben. Diese Reaktion der Bevölkerung ist überwältigend und zeigt: Jetzt muss die Politik handeln», meint Sara Stalder, SKS-Geschäftsleiterin.

Die Onlinepetition stützt die Motion von SKS-Präsidentin und Ständerätin Simonetta Sommaruga, welche im digitalen Kabelfernsehen dieselbe Wahlfreiheit verlangt wie beim Fernsehen via Antenne und Satellit: Dort kann der/die Fernsehzuschauende vom vielfältigen Angebot an Set-Top-Boxen und Digital-Fernsehern Gebrauch machen. Nicht so bei Cablecom, Naxoo (Genf), Elbcom (Region Liestal) und anderen: Hier muss der Digital-Fernsehzuschauende die Set-Top-Box seines Kabelnetzbetreibers erwerben.

Heute hat die SKS die Unterschriften der zuständigen Kommissionssekretärin übergeben. SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder führte aus, dass sie mit Wohnort Sumiswald zur Minderheit der privilegierten Kabelkundinnen gehöre, welche nicht dem Gerätemonopol ausgesetzt sei: Sie könne den Digitalreceiver (Set-Top-Box oder Digital-Fernseher) frei wählen. Dies beweise auch, dass ein Kabelnetzbetreiber ohne Gerätemonopol gut leben könne. Andreas Tschöpe, Politischer Fachsekretär bei der SKS, zog Parallelen zum PTT-Monopol in den 80er Jahren: Damals konnte man nur mit PTT-Telefonen telefonieren; alles andere würde die Funktionsfähigkeit des Netzes gefährden, sagten die PTT – wie heute Cablecom, Naxoo und Co. Absurd und pikant: In Österreich haben die Kundinnen und Kunden der Cablecom die freie Gerätewahl!

Die SKS fordert die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates auf, am 20. Mai Ja zu sagen zur Motion Sommaruga. Die Kommission soll die Sorgen der Konsumentinnen und Konsumenten ernst nehmen. Denn nur so lässt sich die technologisch und politisch gewünschte Umstellung zu Digitalfernsehen rasch durchführen.

Fotos von der Übergabe der Petition:

Sara Stalder am Mediengespräch
Sara Stalder im Interview 1
Sara Stalder im Interview 2
Übergabe der Onlinepetition an die Kommissionssekretärin

Onlinepetition und Informationen auf www.grundverschluesselung.ch

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 16. Mai 2008

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