Startseite Medienmitteilungen Tarifvertrag LOA III: Zurückweisen!

Tarifvertrag LOA III: Zurückweisen!

Patienten sollen weiterhin Leistungen bezahlen, die sie nicht beziehen

Mit dem Tarifvertrag LOA III haben der Apothekerverband und santésuisse Kosmetik betrieben: Patientinnen und Patienten sollen auch in Zukunft in der Apotheke für Leistungen bezahlen müssen, welche sie nicht in Anspruch nehmen (wollen). Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert Bundesrat Pascal Couchepin auf, den Vertrag in dieser Form nicht zu genehmigen.

Patientinnen und Patienten sollen in der Apotheke nur dann für eine Beratung zahlen müssen, wenn sie diese wünschen und in Anspruch nehmen. Diese Kritik hat die SKS bereits bei den Tarifverträgen LOA I Und LOA II angebracht. Auch vom Bundesamt für Gesundheit wurde eine bessere Ausgestaltung der so genannten Patientenpauschale gefordert.

Die SKS lehnt den vorliegenden Vertrag, der von Bundesrat Pascal Couchepin noch genehmigt werden muss, ab:

Die SKS verlangt, dass im Tarifvertrag LOA III die Leistungen, welche die Apotheken bei der Medikamentenabgabe erbringen müssen, von denjenigen entkoppelt werden, welche die Patienten frei wählen können. Sie hat Bundesrat Couchepin aufgefordert, den Vertrag in dieser Form nicht zu genehmigen.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 20. November 2006

 


Auf Facebook teilen    Auf Google+ teilen

Es können keine Kommentare hinterlassen werden. Die Kommentarfunktion ist für diesen Beitrag deaktiviert.

Ratgeber

Kinder-Impfungen – eine Entscheidungshilfe

Gönnerpreis: 24.00 CHF
Normalpreis: 29.00 CHF

Miniratgeber: Komplementärmedizin

Gönnerpreis: 4.50 CHF
Normalpreis: 9.50 CHF

Broschüre: Patienten- und Sterbeverfügung

Gönnerpreis: 6.00 CHF
Normalpreis: 12.00 CHF


Hosting von oriented.net