Startseite Medienmitteilungen SKS fordert griffige Reformen im Gesundheitssystem

SKS fordert griffige Reformen im Gesundheitssystem

Endlich eine Gesundheitspolitik, die sich an denen ausrichtet, zu deren Wohl sie ist!

Die Schweiz gibt am zweitmeisten für die Gesundheit aus. Nun bestätigt auch noch eine internationale Studie von WHO und OECD, was längst klar ist: Andere Länder haben ein gleich gutes oder gar ein besseres Gesundheitssystem – zu tieferen Kosten. Die SKS fordert im Interesse aller Versicherten und PatientInnen, dass nun endlich die längst bekannten Massnahmen umgesetzt werden und die Durchsetzung der Interessen einzelner Lobbygruppen ein Ende findet!

Die Gesundheitspolitik muss sich vermehrt an denen ausrichten, zu deren Wohl sie eigentlich ist: den PatientInnen bzw. den Versicherten. Heute dominieren nach wie vor die Interessen der Anbieter von Gesundheits- bzw. Krankheitsleistungen: die Pharmaindustrie, Krankenkassen und ÄrztInnen haben das Sagen. Die Gesundheitsprävention fristet ein Stiefmütterchendasein, da die Unternehmen und ÄrztInnen die grosse Kasse mit den Krankheiten machen.

Die PatientInnen und Versicherten wollen:

Die Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) zählen Massnahmen auf, die wir längst auswendig kennen. Die nötigen Reformen scheitern immer wieder am Widerstand der vielen Interessenslobbys, die vom heutigen System profitieren. Die Macht dieser Lobbys reicht weit in die Ratssäle hinein und sorgt dafür, dass die ParlamentarierInnen mit ihrem Verhalten das heutige System erhalten. Damit muss jetzt endlich Schluss sein! Unser Gesundheitssystem muss bezahlbar bleiben, auch wenn das zunehmende Alter der Bevölkerung die Ausgaben weiter steigern wird. Deshalb fordert die SKS, dass die längst bekannten Massnahmenpakete nun endlich umgesetzt werden und nicht mit alibihafter Pflästerlipolitik zu Lasten der Versicherten und Patientinnen getan wird, als würden Reformen umgesetzt. Die bisherigen Veränderungen in der Krankenversicherung bestanden hauptsächlich darin, noch mehr Kosten auf Versicherte und PatientInnen abzuwälzen, mehrere hundert Millionen Franken beispielsweise durch die Erhöhung der Franchisen und des Selbstbehaltes und der Senkung der Rabatte bei den Franchisen. Wirksame Massnahmen hingegen sind beispielsweise:

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 19. Oktober 2006


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