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Erhöhung des Selbstbehalts

Ungerechtfertigte Erhöhung des Selbstbehalts bei der Hausratversicherung bei Elementarschäden

Der Bundesrat hat dem Druck der Versicherer nachgegeben und den Selbstbehalt bei den Hausratversicherungen bei Elementarschäden erhöht. Die Stiftung für Konsumentenschutz kritisiert den Entscheid scharf. Der extreme Anstieg des Selbstbehalts und auch die zu erwartenden Prämienerhöhungen sind inakzeptabel.

Der explosive Anstieg des Selbstbehaltes ist absolut inakzeptabel. Die Versicherungsbranche hat in den vergangen Jahre regelmässig erhebliche Gewinne verbuchen können. Es entspricht dem Sinn und Zweck einer Versicherung, dass sie derartige Gewinne zur Bildung von Reserven nutzt, damit auch bei ausserordentlichen Ereignissen die Versicherungsleistungen erbracht werden können. So vermeldeten denn auch mehrere Versicherungen, dass sie die ausserordentlichen Unwetterschäden des Jahres 2005 gut haben verkraften können. Umso stossender ist es, dass die Konsumentinnen und Konsumenten ab dem 1. Januar 2007 mit einem massiv höheren Selbstbehalt und höheren Versicherungsprämien belastet werden sollen.

Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert den Bundesrat dringend auf den gefällten Entscheid zu überdenken. Die Interessen der Konsumentinnen und Konsumenten sollten dem Bundesrat wichtiger sein, als die Gewinnmaximierung der Versicherungsbranche.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 18. Oktober 2006


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