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Handlungsbedarf erkannt

Bundesrat unterstützt Motion zur Regelung der Nanotechnologie teilweise

Der Bundesrat unterstützt die Motion “Gesetzliche Regelung für Nanotechnologie“ teilweise. Er anerkennt damit, dass der Handlungsbedarf zum Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten abgeklärt und entsprechende Massnahmen unterbreitet werden müssen.

Gemäss der Aussage des Bundesrates weiss man heute noch sehr wenig über die Wirkungsweise von Nanopartikeln. Trotzdem werden diese bereits heute in verschiedenen Konsumgütern verwendet und die Nanoindustrie treibt den Einsatz von Nanopartikeln zum Beispiel als Oberflächenveredelungen bei Textilien oder als Bestandteile von Lebensmitteln, Verpackungen oder Kosmetika voran.

Die SKS anerkennt die Bemühungen des Bundesrates zur Risikobeurteilung von Nanopartikeln. Die Nanotechnologie bietet viele Chancen, doch sind deren Risiken noch weitgehend ungeklärt und erste Forschungsergebnisse (EMPA) zeigen Resultate, die zur Besorgnis Anlass geben.

Zum Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten verlangt die SKS, dass der Bundesrat die internationale Zusammenarbeit verstärkt und die nötigen Mittel für eine rasche Risikoabklärung zur Verfügung stellt. Nur so kann sichergestellt werden, dass die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zum Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten geschaffen werden können, bevor die Industrie ein fait accompli geschaffen hat und die Gesellschaft für die Beseitigung von gesundheitsgefährdenden Produkten aufkommen muss.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 12. September 2006

 

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