Startseite Medienmitteilungen Postfinance: Betrügern stehen die Tore sperrangelweit offen

Postfinance: Betrügern stehen die Tore sperrangelweit offen

Musterbrief der SKS: Schutz vor Missbrauch aufgrund von Sicherheitsmängeln

Debit Direct, das Lastschriftverfahren von Postfinance, ist nicht sicher. Damit sie sich schützen können, stellt die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) den Kundinnen und Kunden von Postfinance einen Musterbrief zur Verfügung.

Die Postfinance zählt über drei Millionen Konten und betreut 38,1 Milliarden Franken Kundengelder. Bei dieser Grössenordnung wäre eigentlich damit zu rechnen, dass Postfiance Wert auf hohe Sicherheitsstandards legt. Das Gegenteil ist der Fall:

Wie die Zeitschrift „Saldo“ heute berichtet, weist das Lastschriftverfahren der Postfinance nach wie vor schwere Sicherheitsmängel auf. Ohne Ermächtigung der Kundin oder des Kunden bucht Postfinance im Auftrag von Dritten Rechnungsbeträge direkt vom Konto ab. Konkret heisst das, wer im Besitz einer fremden Kontonummer ist, kann problemlos mit Debit Direct (dem Lastschriftverfahren der Postfinance) Rechnungsbeträge über ein fremdes Konto abbuchen lassen.

Damit nicht genug: Postfinance publiziert die Kontonummern von Postfinance-Kunden im Internet. Das ist für Gauner ein gefundenes Fressen. Denn so ist es ein Leichtes, fremde Konten zu belasten.

Die SKS stellt deshalb allen Postfinance-Kundinnen und -Kunden einen Musterbrief zur Verfügung. Konsumentinnen und Konsumenten können damit Postfinance die Durchführung aller nicht persönlich ermächtigten Debit-Direct-Belastungen sowie die Publizierung der Kontonummer im Internet untersagen.

Musterbrief für Postfinance-Kunden

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 15. Februar 2006

 

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