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Weitere Schritte müssen folgen!

Senkung der Medikamentenpreise

Das Bundesamt für Gesundheit ist mit der Pharmaindustrie übereingekommen, bestimmte Medikamentenpreise zu senken, so dass 250 Millionen Franken eingespart werden. Das ist erfreulich. Für die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) ist jedoch klar, dass dies nur ein erster Schritt sein kann und gerade bei den neuen, erheblich teureren Medikamenten dringend Massnahmen erforderlich sind.

Im Jahr 2003 wurden für 3,9 Milliarden Franken Medikamente über die obligatorische Krankenpflegeversicherung abgerechnet. Das bedeutet eine Zunahme der Kosten um 11,2 Prozent innert zwei Jahren. Die SKS begrüsst deshalb die Einsparungen, welche BAG und der Pharmaindustrie heute bekannt gaben.

Diese Einsparungen von 250 Millionen Franken sind aber nur ein erster Tropfen auf den heissen Stein, für die SKS müssen zwingend weitere Schritte folgen:

Eine regelmässige Überprüfung der Medikamentenpreise ist zwar sinnvoll. Für die Stiftung für Konsumentenschutz ist es jedoch wichtig, dass bereits bei der Bewilligung und Preisfestlegung neuer Medikamente die Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und auch Wirtschaftlichkeit stärker beachtet wird.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 13. September 2005

 


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