Startseite Medienmitteilungen Finanzielle Belastung nimmt einmal mehr zu!

Finanzielle Belastung nimmt einmal mehr zu!

Krankenkassenprämien 2006

Die Prämien der obligatorischen Grundversicherung steigen 2006 erneut um durchschnittlich 5,6 Prozent. Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert – wie seit Jahren – dass im Gesundheitswesen nun endlich kostendämpfende Massnahmen umgesetzt werden und empfiehlt, dass sich die Versicherten aktiv um die Optimierung ihrer Krankenversicherung kümmern.

Seit Jahren engagiert sich die Stiftung für Konsumentenschutz unter anderem mit politischen Vorstössen ihrer Präsidentin für kostendämpfende Massnahmen im Gesundheitswesen. Die kürzlich vom BAG aufgezeigten und geplanten Einsparungen von rund 250 Millionen Franken bei den Medikamenten sind zwar nun als erster kleiner Erfolg zu werten. Das BAG rechnete vor, dass diese Ersparnisse die Krankenkassenprämien um rund 1 Prozent entlasten. Das reicht jedoch nicht, es braucht endlich tiefgreifendere Massnahmen, damit die Versicherten nicht von Jahr zu Jahr noch tiefer ins Portmonnaie greifen müssen. Die Massnahmen sind längst auf dem Tisch, sei es beispielsweise bei

„Die Aussage von Gesundheitsminister Couchepin (10 vor 10, 26.9.05), es liege an den KonsumentInnen resp. deren Konsum von Gesundheitsdienstleistungen, ob man mehr bezahle oder nicht, zeugt von einem sehr einseitigen Bild“, empört sich Jacqueline Bachmann, Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz. Denn das ist nur die eine Hälfte der Geschichte: würden endlich griffige Reformmassnahmen umgesetzt, liegt ein Sparpotential von mehreren Hundert Millionen pro Jahr drin.

Alle Versicherten in der Schweiz haben die Möglichkeit, sich bei „Prämienberatung CH“, einer Gruppe von durch das Bundesamt für Gesundheit BAG dazu beauftragten Organisationen zum Thema Prämienoptimierung beraten zu lassen. Bei der SKS finden die deutschsprachigen Versicherten unter www.konsumentenschutz.ch detaillierte Informationen und Musterbriefe. Unsere Telefon-Beraterin bietet dienstags und donnerstags von 10.00 bis 16.00 Uhr Beratung zur Prämienoptimierung an (0900 900 440 Fr. 2.10/Minute), ab 17. Oktober zusätzlich montags. Weitere Organisationen von „Prämienberatung CH“ finden sich unter www.bag.admin (?Krankenversicherung / Beratung).

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 27. September 2005


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