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Datenschutz hat oberste Priorität

Einführung einer Versichertenkarte

Die SKS spricht sich für eine Versichertenkarte aus, auf welcher neben administrativen Daten auch so genannte «Notfalldaten» gespeichert sind. Dies aber nur unter der Voraussetzung, dass dem Datenschutz oberste Priorität eingeräumt wird. Die SKS fordert zudem, dass die Versicherten nicht nur die Kosten für die Einführung einer solchen Karte übernehmen müssen, sondern dass sie später durch die erzielten Einsparungen wieder entlastet werden.

Das Parlament hat im letzten Herbst beschlossen, eine Versichertenkarte einzuführen. Das Bundesamt für Gesundheit führt zurzeit eine Anhörung durch. Im Juni wird der Bundesrat über die Form der Versichertenkarte entscheiden.

Die Karte wird allen Versicherten ausgehändigt. Damit die erhofften Einsparungen im administrativen Bereich auch erzielt werden, sind die Versicherten verpflichtet, diese anzuwenden. Vorgeschlagen hat das BAG drei mögliche Modelle einer solchen Karte. Modell A beinhaltet lediglich die Speicherung administrativer Daten, Modell B ist erweitert durch medizinische Daten, welche besonders in einem Notfall relevant sind. Modell C sieht vor, umfassende Gesundheitsdaten auf der Karte zu speichern.

Die SKS spricht sich für das Modell B aus, allerdings unter dem Vorbehalt, dass dem Datenschutz oberste Priorität eingeräumt wird. Aktualisierung und ein in jeder Beziehung sicherer Zugriff zu den Daten ist ein weiterer Punkt, dem grosse Beachtung beigemessen werden muss. Durch die Erweiterung der Karte mit Notfalldaten ist jedoch eher gewährleistet, dass die Karte auch angewendet und die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht wird.

Die Kosten für die Einführung einer solchen Karte wurden aus Sicht der SKS sehr konservativ berechnet. Über die Steuern oder die Krankenkassenprämie werden die Versicherten die Kosten übernehmen müssen. Durch die verbesserten administrativen Abläufe sollen diese Investitionen aber rasch wieder eingespart worden sein. Für die SKS ist es zentral, dass diese Einsparungen nicht bei den Versicherer oder Leistungserbringern zu buche schlagen, sondern wieder den Versicherten zu gute kommen.

Vernehmlassungsantwort SKS

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 21. April 2005

 

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