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World Consumer Rights Day 2005

Recht auf Wahlfreiheit – auch bei GVO!

Der diesjährige World Consumer Rights Day ist dem Thema GVO und Wahlfreiheit gewidmet. Auch in der Schweiz ist die Wahlfreiheit in Gefahr, nicht nur für Konsumentinnen, auch für Produzenten. Mit einer Aktion auf dem Bärenplatz in Bern weist die SKS heute auf den Weltverbrauchertag und die Gentechfrei-Initiative hin.

Der World Consumer Rights Day hat seine Wurzeln in einer Erklärung des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy. Erstmals bezeichnete er am 15. März 1962 die vier Grundrechte der Konsumentinnen und Konsumenten (das Recht auf Sicherheit und Sichere Produkte, auf umfassende Information, freie Wahl und das Recht, gehört zu werden). Seit 1983 wird der 15. März als Weltverbrauchertag gefeiert. Dieses Jahr wird von Consumer International und den 250 Mitgliedsverbänden in 115 Ländern das Thema GVO und Wahlfreiheit in den Mittelpunkt gestellt.

Für die SKS ist dies eine gute Gelegenheit, auf die Situation in der Schweiz hinzuweisen: Mit neuen Deklarationsvorschriften wird für die Konsumentinnen und Konsumenten die Wahlfreiheit zur Zeit relativ gut gewährleistet. Dennoch wird im Laden unfreiwillig nach GVO-Lebensmitteln gegriffen: Milchprodukte, Eier und Fleisch von Tieren, welche GVO-Futter verabreicht bekamen, werden weiterhin nicht entsprechend deklariert.

In der kleinräumigen Schweiz droht der Wahlfreiheit aber ein paar Stufen früher und noch stärker Gefahr: Die beste Kennzeichnung nützt nichts, wenn konventionelle und ökologische neben gentechnisch veränderten Kulturen angebaut werden. Eine Koexistenz dieser Kulturen ist nicht möglich, Pollen halten sich nicht an Grenzen.

Immer mehr Regionen und Länder in der ganzen Welt erklären sich als gentechfrei. Noch gehört die Schweiz dazu. Damit dies zumindest während den nächsten fünf Jahren so bleibt, setzt sich die SKS für die Gentechfrei-Initiative ein und hat heute auf dem Bärenplatz in Bern mit einer Standaktion Informationsmaterial zum Weltverbrauchertag und zur Gentechfrei-Initiative verteilt.

Nicht zuletzt hofft die SKS, die Ständerätinnen und Ständeräte, welche heute über die Gentechfrei-Initiative befinden, von der Wichtigkeit und Dringlichkeit der Wahlfreiheit in diesem Bereich zu überzeugen. Die Initiative schiebt den gentechnisch veränderten Lebensmitteln in der Schweiz keinen Riegel vor, aber sie verschafft eine Denkpause, während der die Richtung diskutiert werden kann, in die wir in Zukunft gehen wollen.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 15. März 2005

 

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