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Schutz vor Kreditkartenbetrug

SKS verlangt eine einheitliche Notrufnummer

Eine einfache statt viele komplizierte Telefonnummern In einem Appell verlangt die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) von den Kartenanbietern die Einrichtung einer einheitlichen Gratisnummer für die Kartensperre.

Wer seine Brieftasche samt Kredit-, EC-, Post- und Kundenkarte verliert oder wem diese gestohlen werden, sollte möglichst rasch handeln. Damit kein Betrüger das private Konto plündern oder auf fremde Kosten einkaufen kann, muss die verlorene oder gestohlene Karte sofort gesperrt werden. Das ist aber einfacher gesagt als getan. Denn wer erinnert sich im Notfall schon an die Service-Nummern seiner Kartenanbieter? Kaum jemand nimmt sich die Mühe, diese langen Telefonnummern auswendig zu lernen. Bis die Notrufnummern zur Hand sind, gehen deshalb wertvolle Minuten verloren – Minuten, die potenzielle Betrüger gut nutzen können.

Kredit- und EC-Kartenbetrug sind keine Schweizer Phänomene. Auch in Deutschland nimmt der Missbrauch dieser Karten zu. Der deutsche Verein Sperr e.V. (http://www.sperr-ev.de») will darum eine einheitliche und einfach zu merkende Notrufnummer einrichten. Bei Verlust der Brieftasche kann die Konsumentin, der Konsument einfach die gebührenfreie Nummer 116 116 wählen. Wer hier anruft, kann alle Arten von Plastikgeld sperren lassen. Sperr e.V. sammelt keine Kundendaten und sperrt die Karten darum auch nicht selber. Das Call-Center des Vereins vermittelt aber rasch und unkompliziert an die zuständigen Sperrdienste der betroffenen Kartenanbieter.

In der Schweiz gibt es bisher nicht vergleichbares. Werden in der Schweiz EC-Karten, Kreditkarten, Kundenkarten, Postcards u.a. gestohlen oder gehen solche verloren, stehen lediglich gebührenpflichtige Telefonnummern zur Verfügung oder man muss diesen Service mit einer anderen Dienstleistung einkaufen.

In einem Appell fordert die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) nun alle Kartenherausgeber und -anbieter in der Schweiz auf, dem bundesdeutschen Beispiel zu folgen und auch in der Schweiz eine entsprechende einheitliche und gebührenfreie Notrufnummer einzurichten.

Eine solche Notrufnummer dient nicht nur dem Schutz vor Betrug und Missbrauch, sondern stärkt gleichzeitig das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten in die elektronischen Kartensysteme.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 8. September 2004

 

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