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Börsengang verschieben, bis Marktstützen wegfallen

Börsengang Emmi und 100 Millionen Franken Bundessubventionen pro Jahr – Das geht weder für die Bauern noch für die KonsumentInnen und SteuerzahlerInnen auf. Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert deshalb, Börsengang verschieben, bis Marktstützen wegfallen

Jährlich fliessen um die 100 Millionen Franken an Subventionen für Milchmarktstützungsmassnahmen an Emmi, finanziert von den Steuerzahlerinnen. Den KonsumentInnen nützt das nichts, denn sie merken an der Kasse davon nichts, das Geld versickert in der Verarbeitung, in der Vermarktung und in der Exportverbilligung.

Die Börsengang-Pläne von Emmi lassen die Gleichung „Verluste für den Staat – Gewinne für die Shareholder“ aufkommen. Das ist aber ein schlechtes Signal. Die SKS fordert stattdessen:

Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert deshalb, mit einen Börsengang solange zuzuwarten, bis bei der Verteilung von Geldern aus dem Landwirtschaftskässeli ein Paradigmawechsel vollzogen ist, die Bauern sich am Markt unabhängiger positionieren können und die KonsumentInnen von den Vorteilen einer realistischen Marktsituation profitieren können.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 7. Juli 2004

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