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Neuer Preisüberwacher bestimmt

Konsumentenschutz erfreut

Die Stiftung für Konsumentenschutz ist erfreut über den Entscheid des Bundesrates, die Stelle des Preisüberwachers sofort neu zu besetzen. In der Anlayse über die Zukunft der Preisüberwachung fordert die SKS, den Willen der Konsumentinnen und Konsumenten im Auge zu behalten und der Preisüberwachung mehr Kompetenzen einzuräumen.

Noch letzte Woche hat der Bundesrat den Preisüberwacher grundsätzlich in Frage gestellt und den Entscheid über die Neubesetzung der Stelle aufgeschoben. Umso erleichterter ist die SKS heute, dass die Stelle nun mit Rudolf Strahm, einem ausgewiesenen und kompetenten Wirtschaftspolitiker, besetzt wird.

Nach Ansicht der SKS – und rund 70 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten, wie eine Umfrage zeigte – ist ein Preisüberwacher nötig und sinnvoll. Gerade im Bereich der administrierten Preise hat er eine wichtige Funktion, welche sich in der Vergangenheit als nützlich erwies.

Konsumentinnen und Konsumenten zahlen in der Schweiz nach wie vor überteuerte Preise für zahlreiche Produkte und Dienstleistungen. Nebst einem verschärften Wettbewerbsgesetz braucht es weiterhin einen starken Preisüberwacher. Auch 70 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten sind gemäss Umfragen der Meinung, dass der Preisüberwacher weiterhin beibehalten werden soll, 40 Prozent wollen ihm gar mehr Kompetenzen zugestehen. „Die Analyse wird zeigen, dass die Kompetenzen bei der Preisüberwachung ausgeweitet werden müssen“, ist Bachmann, Geschäftsführerin der SKS, überzeugt.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 28. April 2004

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