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Post für alle

Konsumentenorganisationen fordern vom Ständerat die Annahme der Initiative

Am 8. März berät die Kleine Kammer über die Volksinitiative „Postdienste für alle“. Die Konsumentenorganisationen empfehlen den Ständerätinnen und Ständeräten, die Initiative anzunehmen.

Im April 2002 wurde die Initiative „Postdienste für alle“ eingereicht. Die Initiative stiess in breiten Bevölkerungskreisen auf ein sehr grosses Echo. Die Konsumentenorganisationen Associazione Consumatrici della Svizzera Italiana (ACSI), Fédération romande des consommateurs (FRC) und die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) unterstützen diese Initiative.

Die „Post für alle“-Initiative will eine flächendeckende Präsenz der Post sicherstellen, Arbeitsplätze in Randregionen erhalten und die Finanzierung der Post besser regeln (durch Monopoleinnahmen, Konzessionsgebühren und nötigenfalls einer Abgeltung durch den Bund).

Am nächsten Montag, den 8. März 2004, beraten die Ständerätinnen und Ständeräte über diese Initiative. Die drei Konsumentenorganisationen ACSI, FRC und SKS fordern nun die Ständerätinnen und Ständeräte in einem Brief auf, diese Initiative anzunehmen. Denn der Abbau von Poststellen trifft die bereits jetzt arg gebeutelten Randregionen besonders hart. Konsumentinnen und Konsumenten sowie Unternehmungen sind auch in abgelegenen Regionen von einer guten öffentlichen Infrastruktur abhängig. Ein Poststellen-Abbau in diesen Gebieten verstärkt unweigerlich die Abwanderung in die städtischen Zentren und in das Mittelland. Ein Szenario, das nicht wünschenswert ist!

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 4. März 2004

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