Startseite Medienmitteilungen Swisscom nützt ihr Monopol schamlos aus

Swisscom nützt ihr Monopol schamlos aus

Elektronische Auskunft in Telefonkabinen wird kostenpflichtig

Selbst für eine einfache Telefonbuch-Abfrage verlangt die Swisscom nun Bares. Ab 5. Mai müssen Konsumentinnen und Konsumenten, die in einer Telefonkabine eine Nummer nachschlagen, 50 Rappen bezahlen. Die Stiftung für Konsumentenschutz will vom Bakom wissen, auf welcher rechtlichen Grundlage diese Geldmacherei steht.

Teleguide, das elektronische Telefonbuch in den Telefonkabinen der Swisscom, hat vor einigen Jahren die altbewährten Telefonbücher ersetzt. An den Terminals können Konsumentinnen und Konsumenten bequem und schnell eine Telefonnummer abfragen. Bisher war diese Leistung kostenlos.

Doch die Swisscom schenkt niemandem etwas. Jede Leistung, jeder Service muss berappt werden. Waren es vor einigen Tagen die neu eingeführten Mahngebühren von 15 Franken bei der ersten Mahnung, ist es heute der elektronische Auskunftsdienst. Die Swisscom schröpft ihre Kundschaft nach Strich und Faden!

Die SKS will es jetzt genau wissen und fragt das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) in einem Brief an, welche rechtliche Grundlage es der Swisscom ermöglicht, als Grundversorger ihre Monopolstellung so schamlos auszunützen.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 30. April 2003

 

Es können keine Kommentare hinterlassen werden. Die Kommentarfunktion ist für diesen Beitrag deaktiviert.

Ratgeber

E-Ratgeber (PDF): Vorsicht Betrug!

Gönnerpreis: 3.50 CHF
Normalpreis: 7.50 CHF

Hosting von oriented.net