Startseite Medienmitteilungen Stiftung für Konsumentenschutz: Viel erreicht, noch viel zu tun!

Stiftung für Konsumentenschutz: Viel erreicht, noch viel zu tun!

Der Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt es: Den knappen finanziellen und personellen Ressourcen zum Trotz hat die Stiftung für Konsumentenschutz im vergangenen Jahr viel bewegt und erreicht. Beschwerden, Interventionen, politische Vorstösse, Petitionen und Vernehmlassungen gehörten zum Tagesgeschäft. Als einer der grössten Erfolge ist sicher die gewonnene Klage gegen Novartis zu werten.

Noch nie wurden Konsumentinnen und Konsumenten von derart vielen Informationen über ihre Rechte oder über Produkte überflutet. Allerdings werden auch die Methoden und Tricks der Anbieter immer raffinierter. Unlautere und aggressive Methoden werden angewendet, um den Konsumentinnen und Konsumenten Produkte und Dienstleistungen anzudrehen, Gesetze werden zu gunsten der Wirtschaft (Gentechnik oder Konsumkreditgesetz) ausgearbeitet, Produkte sind im Verhältnis zum umliegenden Ausland in der Schweiz viel zu teuer. „Eine wirksame Konsumentenlobby ist deshalb notwendiger denn je“, zeigt sich SKS-Geschäftsführerin Jacqueline Bachmann überzeugt. Auf die SKS wartet auch in diesem Jahr ein gerütteltes Mass an Arbeit.

Die Stiftung für Konsumentenschutz hat im vergangenen Jahr mit Beschwerden, Interventionen, politischen Vorstössen, der Mitlancierung einer Petition zur Preisanschreibepflicht oder Vernehmlassungsantworten darauf hin gearbeitet, Misstände zu beseitigen und die Rechte der Konsumentinnen und Konsumenten zu vertreten, zu stärken oder zu verteidigen. Wo es möglich und sinnvoll war, hat sie sich für bestimmte Projekte mit anderen Organisationen vernetzt. Die Geschäftsstelle mit den 400-Stellenprozenten hat zudem enorm viel an Medien- und Öffentlichkeitsarbeit wahrgenommen.

Dank dem Engagement der SKS müssen beispielsweise Zahnärzte nun ihre Taxpunktwerte bekannt geben, darf die Post Kundinnen und Kunden, welche ihre Adresse nicht an Dritte weitergeben lassen wollen, nicht mehr einen unverschämt hohen Betrag abknöpfen oder die Krankenkasse CSS ihren Versicherten nicht stillschweigend den Vertrag abändern. Als einer der grössten Erfolge ist sicher die Klage gegen Novartis zu werten: Der Pharmariese wurde gebüsst, weil er ein bereits bestehendes Medikament unter anderem Namen als „neu“ und teurer verkaufte und so die Konsumentinnen und Konsumenten täuschte.

Mit drei Ratgebern zu den Themen Impfen, Einbruchsicherung und Generika und über 600 Beratungen stellt die SKS nach wie vor eine wichtige Anlaufstelle und Informationsquelle für die Konsumentinnen und Konsumenten dar. Der Jahresbericht kann bei der SKS über die SKS- Adresse oder über Internet (jahresbericht 2002) bezogen werden.

Stiftung für Konsumentenschutz

Bern, 13. Februar 2002

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