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Nationalrat will gegen Hochpreisinsel Schweiz vorgehen

Der Nationalrat will die Hochpreisinsel Schweiz bekämpfen, hierfür setzt er jetzt ein klares Zeichen. Zwar lehnt er die Fair-Preis-Initiative ab. Allerdings nimmt er die Anliegen der Initiative in einem Gegenvorschlag auf: Einerseits soll ein verschärftes Kartellgesetz Unternehmen vor missbräuchlichen Preisen oder Lieferbedingungen schützen, die von der Belieferung mit einem bestimmten Produkt oder Dienstleistung oder von einem marktmächtigen Abnehmer abhängig sind. Andererseits soll das Geoblocking erfreulicherweise verboten werden.

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Kassensturz beleuchtet die Hintergründe der Hochpreisinsel Schweiz

Die Schweiz ist eine Hochpreisinsel: Viele Produke kosten in der Schweiz deutlich mehr als im angrenzenden Ausland. Eine aktuelle Stichprobe von «Kassensturz» zeigt einen Aufschlag von über 60 Prozent gegenüber den ausländischen Preisen. Weiterlesen


Hochpreisinsel kostet die Schweiz Milliarden

Der Schweizer Volkswirtschaft entgehen wegen der Hochpreisinsel jedes Jahr Milliardenbeträge. Das zeigt eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz. Ausländische Hersteller und Händler schotten ihre Vertriebskanäle ab und verlangen hohe Schweiz-Zuschläge. Alleine in den untersuchten Bereichen bezahlen Schweizer Nachfrager über drei Milliarden Franken zu viel. Der ehemalige Preisüberwacher Rudolf Strahm schätzt den Verlust für die gesamte Volkswirtschaft auf rund 15 Milliarden Franken pro Jahr.

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Umfrage: Grosse Mehrheit der Bevölkerung für Fair-Preis-Initiative

Fair-Preis-InitiativeEin Grossteil der Schweizer Bevölkerung will etwas gegen unfaire Schweiz-Zuschläge tun. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von GFS-zürich. 68 Prozent der Befragten befürworten den Kern der Fair-Preis-Initiative. Lediglich 20 Prozent sind damit nicht einverstanden. 12 Prozent sind noch unentschieden oder geben keine Antwort. Eine klare Mehrheit der Befragten will also das Wettbewerbsrecht stärken und somit Nachfrager aus der Schweiz ausländischen Nachfragern gleichstellen. Die Fair-Preis-Initiative bekämpft ungerechtfertigte Preiszuschläge für Schweizer Kunden. Weiterlesen


Wegfall der Industriezölle? Gut – besser wären aber faire Preise

Zölle

Der Bundesrat hat heute dem Parlament die einseitige Aufhebung der Industriezölle vorgeschlagen. Autos, Fahrräder, Körperpflegeprodukte, Haushaltsgeräte oder Kleider können so ohne Zoll in die Schweiz importiert werden. Verkauft wird die Massnahme als „Teil des Massnahmenpakets gegen die Hochpreisinsel Schweiz“. Weiterlesen


Indirekter Gegenvorschlag zur Fair-Preis-Initiative: Erster Schritt in die richtige Richtung

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) hat heute die Fair-Preis-Initiative beraten und beim indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats Nachbesserungen vorgenommen. Der Konsumentenschutz begrüsst diesen Schritt in die richtige Richtung. Allerdings ist der politische Wille, entschieden gegen die Hochpreisinsel Schweiz vorzugehen, noch zuwenig erkennbar. Dazu wäre etwa ein Verbot des Geoblockings nötig, was die Kommission knapp abgelehnt hat. Weiterlesen


Duopol in Sicht auf dem Schweizer Telekommarkt

Die Wettbewerbskommission WEKO genehmigt den Zusammenschluss von UPC und Sunrise. Dieser Entscheid ist absurd. Die WEKO sieht in der Fusion nicht nur kein Problem, nein, eine solche belebe vielmehr den Wettbewerb. Dabei stehen alle Zeichen auf Duopol im Telekommarkt: Es ist absehbar, dass nach einer Fusion der Dritte im Bunde, Salt, die beiden Telekomunternehmen Sunrise und Swisscom nicht mehr wirksam konkurrenzieren kann. Somit werden zwei grosse Player den Telekommarkt in der Schweiz untereinander gütlich aufteilen – wie dies bereits im Detailhandel der Fall ist.
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Parlamentarierrating: Wer stimmt für die Konsumenten?

Zusammen mit den Konsumentenorganisationen aus der Romandie und dem Tessin analysierte der Konsumentenschutz, welche NationalrätInnen wie oft für oder gegen die Konsumentenanliegen gestimmt haben. Basis für das Parlamentarierrating bilden 40 ausgewählte konsumentenrelevante Abstimmungen der laufenden Legislatur. Weiterlesen


Gegenvorschlag des Bundesrates zur Fair-Preis-Initiative viel zu zahm

Fair-Preis-Initiative

In der Schweiz bezahlen wir für viele Artikel, wie zum Beispiel Zeitschriften, Kleider, Kosmetika, Outdoorausrüstung, etc. viel mehr als in Deutschland, Italien oder Frankreich. Die Fair-Preis-Initiative will dies ändern. Heute hat der Bundesrat einen Gegenvorschlag zur Fair-Preis-Initiative gemacht. Dieser würde allerdings an der heutigen Situation nicht viel ändern. Der Ball liegt nun beim Parlament: Die National- und Ständeräte können den Gegenvorschlag des Bundesrates abändern und wirklich etwas gegen die Hochpreisinsel Schweiz unternehmen. Die zwei wichtigsten Anliegen der Fair-Preis-Initiative sind: Weiterlesen


Zeitschriften und Kleider kosten in der Schweiz deutlich mehr als im Ausland

Bei den Zeitschriften ist die Hochpreisinsel Schweiz besonders akzentuiert: Ein Warenkorb von identischen Zeitschriften kostet in der Deutschschweiz 50.9% mehr als in Deutschland. Der Preisunterschied in der Französischen Schweiz beträgt im Vergleich zu Frankreich im Mittel 56.5%. Im Tessin sind die Zeitschriften durchschnittlich sogar mehr als doppelt so teuer wie in Italien (+127.0%). Dies zeigt ein Preisvergleich von 115 Zeitschriften, den der Konsumentenschutz zusammen mit seinen Allianz-Partnern FRC und ACSI im April 2019 durchgeführt hat. Ebenfalls untersucht wurde der Bekleidungssektor. Durchschnittlich kosten die gleichen Kleider in der Schweiz rund 25% mehr als in Deutschland, Frankreich und Italien. Die Preisunterschiede bei Esprit sind am grössten, bei H&M am kleinsten. Weiterlesen


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