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Smarter Medicine: gegen unnötige medizinische Behandlungen

gesundheit_operation_spital_chirurg_arzt_überbehandlung_5Bis zu 30% der in der Schweiz durchgeführten medizinischen Massnahmen sind unnötig. Dadurch werden Gesundheitsschäden durch unerwünschte Nebenwirkungen oder Komplikationen in Kauf genommen. Die Mitglieder der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (ACSI, FRC, SKS) setzen sich deshalb gemeinsam mit Patienten-, medizinischen Fach- und Berufsorganisationen im neuen Trägerverein smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland für die Vermeidung von unnötigen Behandlungen ein. Weiterlesen


Handy-Tarife: Swisscom-Tochter Wingo und Aldi Mobile am günstigsten

Beim neuesten Handy-Tarif-Vergleich von dschungelkompass.ch und der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) schneiden die Swisscom-Tochter Wingo und Aldi Mobile am besten ab: Bei fünf von sechs Nutzerprofilen sind die beiden Unternehmen unter den drei günstigsten Anbietern. Seit dem letzten Vergleich vom November 2016 sind insbesondere die Tarife für Vielnutzer gesunken, während die Preise für Wenignutzer und Flatrate-Abonnenten tendenziell stagnierten. Analysiert wurden die Tarife anhand von sechs verschiedenen Nutzerprofilen, die sich in Bezug auf die Anzahl Gesprächsminuten und das Volumen der Internetnutzung unterscheiden. Weiterlesen


SwissID: Identitätsnachweis ist Staatsaufgabe

SwissIDDie SwissID, die ab heute für Unternehmen und Behörden zur Integration in ihre Weblösungen zur Verfügung steht, resultiert aus den Erfahrungen der Post mit ihrem erfolglosen Vorgängerprodukt, der SuisseID. Mit der SwissID schaffen Post und SBB Fakten, noch während das geplante  E-ID-Gesetz mitten in der Vernehmlassung steckt. Zwar bedient das Angebot des Joint Ventures der beiden Unternehmen ein dringendes Bedürfnis der Konsumentinnen und Konsumenten. Der digitale Identitätsnachweis ist jedoch eine Staatsaufgabe, deren Umsetzung der Bund in der Vergangenheit leider an die Privatwirtschaft delegierte. Es ist zu bezweifeln, dass profitorientierte Unternehmen wie Post und SBB  langfristig das für die SwissID nötige Vertrauen der Konsumenten gewinnen können. Auch ist schon bald mit Konkurrenzprodukten zu rechnen. Weiterlesen


Immer wieder Ärger mit Suissephone

suissephoneSchon in der Vergangenheit fiel Suissephone verschiedentlich durch umstrittene Geschäftspraktiken auf. Dank einer Strafanzeige der Konsumentenschutzorganisation ACSI sitzt Suissephone Communications GmbH zur Zeit denn auch im Tessin auf der Anklagebank. Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS berichtete erst kürzlich darüber. Nun hat Suissephone eine neue Masche entdeckt. Opfer sind wieder meistens betagte Personen. Weiterlesen


Elektrische Stehroller: Auf die Strasse darf man nur mit Segways

young man and woman riding on the Hoverboard in the park. content technologies. a new movement. Close Up of Dual Wheel Self Balancing Electric Skateboard Smart. on electrical scooter outdoorsStehroller (z.B. Segway, Hoverboards und Monowheels) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Gerade jetzt, wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen, sind Stehroller wieder vermehrt auf den Schweizer Strassen und Trottoirs anzutreffen. Doch vielen Besitzern ist nicht bewusst, dass die meisten Stehroller für den Strassenverkehr gar nicht zugelassen sind. Sie riskieren eine Busse. Doch die  Verkäufer informieren nicht über die eingeschränkte Anwendung der Geräte. Weiterlesen


Medikamentenpreise: Bis zu fünfzehn mal teurer als im Ausland!

medikamente_gesundheit_tabletten_pillen_medizin_7Generika kosten in der Schweiz durchschnittlich doppelt so viel wie in europäischen Vergleichsländern, Originalpräparate sind 14% teurer. Zu diesem Resultat kommt der neuste Auslandpreisvergleich von santésuisse und interpharma. Würden die tatsächlich bezahlten Preise verglichen, wäre die Preisdifferenz noch deutlich höher. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) fordert eine jährliche Überprüfung der Medikamentenpreise und die Einführung eines Festbetragssystems. Damit könnte laut santésuisse bei gleicher Versorgungsqualität jedes Jahr bis zu eine Milliarde Franken eingespart und die Krankenkassenprämien um 4% gesenkt werden. Weiterlesen


Finanzdienstleistungsgesetz: Wirtschaftskommission des Nationalrates untergräbt Anlegerschutz

Die Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK-N) hat bei der Beratung des neuen Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) den Anlegerschutz weiter abgebaut. So entschied die WAK-N unter anderem, dass Bank- und Finanzdienstleistungsverträge vom Widerrufsrecht ausgenommen werden sollen: Wer beispielsweise am Telefon oder durch einen Vertreterbesuch zuhause zu einer fragwürdigen Geldanlage überredet wird, kann dies nicht mehr innerhalb von 14 Tagen rückgängig machen – so wie dies bei anderen Verträgen gesetzlich vorgeschrieben ist. Weiterlesen


Datenschutz: die Konsumenten benötigen dringend mehr Sicherheit

SBB, Swisscom, Post und Postfinance – die grossen Schweizer Service-Public-Unternehmen mit Staatsbeteiligung – verdienen ab diesem Jahr Geld, indem sie ihren Kundendatenschatz an Werbetreibende verschachern. Die drei Konzerne stehen mit solchen Praktiken nicht allein da. Die Versilberung von Kundendaten gewinnt in diesen Monaten richtig Fahrt. Kunden werden dabei gar nicht erst um Erlaubnis gefragt. Wer nicht möchte, dass seine teils höchstpersönlichen Daten in die Hände von Werbeunternehmen geraten, muss sich allerorts einloggen, Häkchen entfernen und eingeschriebene Briefe schreiben. Viele Leute erkennen die Tragweite nicht oder sie sind mit den neuen Verhältnissen schlicht überfordert.  Eine Verbesserung des Datenschutzes ist deshalb dringend nötig. Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS hat letzte Woche ihre Stellungnahme für die Datenschutzgesetz-Revision mit den Hauptforderungen der Konsumenten eingereicht.

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Suissephone auf der Anklagebank

suissephoneGegen Suissephone Communications gab es seit Jahren schweizweit eine grosse Anzahl von Beschwerden wegen unlauterem Verhalten. Am 27. Februar hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin nun gegen die Telefongesellschaft wegen Verletzung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) einen Strafbefehl erlassen. In dem Verfahren wurden Beschwerden von Kunden aus der ganzen Schweiz zusammengefasst. Suissephone hat bereits angekündigt, gegen den Entscheid Einsprache zu erheben. In dem Verfahren vor dem Bezirksgericht Bellinzona wird die Konsumentenschutzorganisation aus dem Tessin ACSI sowie ihre Schwestergesellschaft aus der Romandie als Privatkläger auftreten. Weiterlesen


Überfällig: Ärztetarif TARMED wird angepasst

BeratungDie Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) begrüsst den Entscheid des Bundesrats, den Ärztetarif für ambulante Leistungen TARMED endlich sachgerechter und transparenter auszugestalten und Fehlanreize zu reduzieren. Dass damit 700 Mio. Franken pro Jahr eingespart werden können zeigt, dass die bisherige Forderung der Ärzteschaft nach einer Kostensteigerung von vier Milliarden Franken für die exakt gleichen Leistungen realitätsfern ist. Wenn der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens ihre Verantwortung übernehmen und solche dringend nötigen Entscheide fällen würden, könnten die Krankenkassenprämien zusätzlich deutlich entlastet werden. Weiterlesen


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