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Garantieverlängerungen bei Apple-Produken widerrechtlich

swisscom_logoSeit letztem Frühling bot die Swisscom den Kunden, die ein Apple-Produkt kauften, für 29 Franken Garantieverlängerungen um ein Jahr an. Dabei verschwieg sie, dass es sich dabei lediglich um die optionale Garantie handelt – die gesetzliche Verkäufergarantie besteht ohnehin. Zusammen mit ihren Partnerorganisationen aus der Romandie und der italienischsprachigen Schweiz  zwingt die Stiftung für Konsumentenschutz die Swisscom nun dazu, ihre Garantiepraxis bei Apple-Produkten anzupassen. Sie erstattet jetzt die Prämien aller «Garantieverträge» zurück. Nichtkunden müssen diese allerdings aktiv zurückverlangen.   Weiterlesen


Repair Cafés brechen Reparatur-Rekord

Repair Café Bern in der Café-Bar Turnahalle im ProgrSchweiz – Am Samstag, 28. Oktober 2017 fand dank zahlreicher Repair Cafés und der Stiftung für Konsumentenschutz der zweite Schweizer Reparaturtag statt. Die 33 Repair Cafés brachen den letztjährigen Rekord und reparierten fast 1500 Gegenstände. Sie verhinderten so Abfall mit einem Gesamtgewicht von annähernd 4,5 Tonnen. Die Reparatur defekter Dinge ist in Repair Cafés kostenlos – dem Portemonnaie und der Umwelt zu liebe.

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Für eine konsumenten- und wirtschaftsfreundliche Stromversorgung

Energie.SteckerKonsumenten und KMU dürfen nicht länger mit überhöhten Strompreisen geschröpft werden. Und sie sollen nicht für Forderungen der Strombarone für zusätzliche Subventionierungen der Wasserkraft bezahlen müssen. Das fordern die Stiftung für Konsumentenschutz und der Schweizerische Gewerbeverband sgv in einer gemeinsamen Erklärung zuhanden der nationalrätlichen Energiekommission, die am 30. Oktober 2017 das Stromversorgungsgesetz behandelt.
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Prämien steigen weiter – auch weil das BAG Kostensenkungen nicht vorantreibt

krankenkasse_logos_grosse_krankenkassen_gesundheitskosten_praemienDie Prämien für die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) steigen nächstes Jahr um durchschnittlich 4 Prozent. Ein wesentlicher Faktor spielt dabei das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das seinen Aufgaben nur bedingt nachkommt und so Kostensenkungen nicht vorantreibt. Anstatt diese Probleme zu benennen, wird die Schuld einmal mehr der Alterung der Gesellschaft, dem medizinischen Fortschritt und der Mengenausweitung zugeschoben. Weiterlesen


Werbeanrufe auf Handy nehmen zu – Swisscom bringt Lösung noch in diesem Jahr

Handy KostenUnerwünschte Werbeanrufe gibt es im Herbst aufgrund der Kündigungsfristen von Grund- und Zusatzversicherungen besonders viele. Die Anrufe erfolgen nicht nur auf das Festnetz, sondern zunehmend auch auf das Handy. Zumindest für Swisscom-Kunden zeichnet sich eine Lösung ab – noch in diesem Jahr soll ein Werbeanruf-Filter auch für das Handy angeboten werden. Die Einführung eines Werbeanruf-Filters ist das Resultat des Runden Tischs zum Thema «unerwünschte Werbeanrufe», den die Stiftung für Konsumentenschutz und ihre Partner FRC und ACSI vor knapp zwei Jahren organisierten.   Weiterlesen


Datenschutzgesetz: Bundesrat stellt Wirtschaftsanliegen über Persönlichkeitsschutz

Server room in datacenter. Hosting services.Der Handel mit Kundendaten wird immer lukrativer und gleichzeitig für die Bevölkerung undurchsichtiger. Der Bundesrat hat dies zwar erkannt. Leider verpasst er mit der Revision des Datenschutzgesetzes (DSG), das Machtgefälle zwischen Datensammlern und den Konsumenten zu verringern. Mögliche wirtschaftliche Erfolge werden über die Privatsphäre der Kunden gestellt. Die Stiftung für Konsumentenschutz bedauert, dass das Gesetz in vielen Bereichen zu wenig weit geht und wird sich deshalb im parlamentarischen Prozess dafür einsetzen, dass wichtige Mindestanforderungen doch noch ins Gesetz aufgenommen werden. Weiterlesen


Fernmeldegesetz: Probleme erkannt, vorgeschlagene Lösungen vage

Handy KostenDie heute vom Bundesrat verabschiedete Botschaft der Teilrevision des Fernmeldegesetzes sieht diverse Verbesserungen beim Konsumentenschutz vor, so zum Beispiel bei den überhöhten Roaming-Gebühren, den unerwünschten Werbeanrufen oder der Informationspflicht der Telekomanbieter. In anderen Bereichen wie der Netzneutralität oder den automatischen Vertragsverlängerungen verlangt die Stiftung für Konsumentenschutz weitergehende Verbesserungen. Der Konsumentenschutz begrüsst zwar den Entscheid des Bundesrates, dass er den Wettbewerb fördern will, beurteilt aber die vorgesehenen rechtlichen Möglichkeiten als unwirksam, da sie viel zu vage ausgestaltet sind. Weiterlesen


Abgasskandal: Konsumentenschutz reicht Verbandsklage ein

Gericht-Recht-Gerechtigkeit-Klage-Schweiz2Die Stiftung für Konsumentenschutz forciert jetzt die Entschädigung von Betroffenen des Abgasskandals. Mit einem neuartigen Klagekonzept will sie für die Fahrzeughalter in der Schweiz ein Urteil erwirken und reicht heute in einem ersten Schritt in Zürich eine Verbandsklage gegen Volkswagen und AMAG ein. Die Richter stellen bei diesem Verfahren fest, ob Volkswagen/AMAG mit den Abgasmanipulationen die Autokäufer irregeführt und damit Schweizer Recht verletzt haben. Zudem sind seit heute auf der Konsumentenschutz-Website Anmeldeformulare online, mit denen sich die betroffenen FahrzeughalterInnen dem Klageprojekt anschliessen können. Für die FahrzeughalterInnen besteht dabei kein Kostenrisiko. Die darin geforderte Entschädigung bewegt sich zwischen 3’000 und 7’000 Franken.
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Roaming: Konsumentenschutz reicht Strafanzeige gegen Swisscom ein

Handy KostenRecherchen der Stiftung für Konsumentenschutz zeigen, dass Swisscom ihren Kunden während Jahren Roaming-Gebühren verrechnet hat, die gar nicht angefallen sind. Die Stiftung für Konsumentenschutz reicht deshalb Strafanzeige gegen Swisscom ein und fordert, dass die Gebühren vollumfänglich rückerstattet werden. Weiterlesen


Ärztetarif TARMED: endlich wird er angepasst

verzugsschadenDer Bundesrat teilte heute seine Entscheidung über die Anpassung des Ärztetarifs mit. Seit vielen Jahren ringen die Tarifpartner (Krankenkassen, Ärzte und Spitäler) um eine gemeinsame Position für die längst fällige TARMED-Revision. Deshalb greift der Bundesrat nun ein und passt den ambulanten Ärztetarif per 1. Januar 2018 an.
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