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Fahrgastentschädigung verdient den Namen nicht

Bahnreisende sollen Anrecht auf eine Entschädigung erhalten, wenn es im öffentlichen Verkehr zu grossen Verspätungen kommt: Der Vorschlag, wie dies geschehen soll, schliesst jedoch die meisten Reisenden aus. Der Konsumentenschutz verlangt wesentliche Verbesserungen.
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Influencer-Werbung: Verwirrende Entscheide  

Tennisstar Roger Federer und Influencerin Xenia Tchoumi betreiben zwar Werbung auf ihren Instagram-Accounts, doch die vom Konsumentenschutz beanstandeten Posts müssen trotzdem nicht gekennzeichnet werden: Für ihre Follower sei es klar, dass es sich um kommerzielle Kommunikation handelt, kommt die Lauterkeitskommission zum Schluss. Nach den Entscheiden im Juli sind die Regeln für Influencer und Konsumenten nicht nur unklar, sondern sogar widersprüchlich. Der Konsumentenschutz verlangt Klärung und nachvollziehbare Regeln. Weiterlesen


Reparaturtag: Brechen Repair Cafés den Rekord?

Schweiz – Am Samstag, 19. Oktober 2019, findet dank der Kooperation von zahlreichen Repair Cafés und dem Konsumentenschutz der vierte Schweizer Reparaturtag statt. Der Konsumentenschutz hofft, dass die 39 mitmachenden Repair Cafés gemeinsam den letztjährigen Rekord von 1800 reparierten Dingen übertreffen. Erstmalig findet der Schweizer Reparaturtag zeitgleich mit dem internationalen Repairday statt. Medienschaffende sind herzlich eingeladen, am Samstag das Repair Café in ihrer Nähe zu besuchen.

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5 Fragen an den Arzt, um unnötige Behandlungen zu vermeiden

Bis zu 30% der medizinischen Massnahmen nützen nichts, können aber schaden. Um dies zu vermeiden, ist der Dialog zwischen Arzt und Patient entscheidend. Patienten sollten die richtigen Fragen stellen, um gemeinsam die der Situation angemessene Entscheidung zu treffen. Der Konsumentenschutz unterstützt Patienten dabei, indem er ihnen ein Kärtchen im Kreditkartenformat mit den wichtigsten 5 Fragen zur Verfügung stellt. Weiterlesen


VW-Abgasskandal: Aufruf der Bundesanwaltschaft

Heute hat die Bundesanwaltschaft (BA) eine Internetseite aufgeschaltet. Fahrzeughalter, die vom VW-Abgasskandal betroffen sind, können sich an der laufenden Strafuntersuchung als Privatkläger beteiligen. Geschädigte können im Wege der Onlineanmeldung auch zivilrechtliche Ansprüche registrieren. Der Konsumentenschutz begrüsst, dass die Bundesanwaltschaft es den Betroffenen vereinfacht, sich an der laufenden Strafuntersuchung zu beteiligen. Dass diese Möglichkeit erst vier Jahre nach Bekanntwerden der VW- Abgasskandals angeboten wird, ist natürlich ein Wermutstropfen. Betroffenen Fahrzeughaltern, die sich noch keinem Verfahren gegen VW/Amag angeschlossen haben, empfiehlt der Konsumentenschutz, sich am Strafverfahren zu beteiligen. Weiterlesen


Alle grossen Krankenkassen haben jahrelang falsch abgerechnet

Eine Umfrage des Konsumentenschutzes bei den 15 grössten Krankenkassen zeigt: Alle haben Spitalrechnungen über Jahre systematisch falsch abgerechnet – zu Lasten der Versicherten. Trotz der entsprechenden Feststellung durch das Bundesgericht weigern sie sich, die jahrelang einkassierten Beträge auch rückwirkend zurückzuerstatten. Einzige erfreuliche Ausnahme ist die Concordia, welche alle Abrechnungen der letzten 5 Jahre korrigiert. Der Konsumentenschutz kritisiert das Verhalten der Krankenkassen und die Haltung des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Dieses hatte die unzulässige Abrechnung ausdrücklich gutgeheissen. Und nun setzt es sich weder für eine transparente Information noch für eine Rückerstattung ein. Weiterlesen


Label «swissmilk green» gehört (noch) nicht auf die Milchpackung!

Der Konsumentenschutz fordert die Anbieter auf, die Milch und Milchprodukte vorerst nicht mit dem neuen Label «swissmilk green» zu kennzeichnen, bis der Standard einen echten Mehrwert bietet. Eine Bewertung des WWF Schweiz zeigt heute auf, dass «swissmilk green» keinesfalls grün daherkommt. Bei der Migros ist die Verwendung noch offen, Coop will das Label auf Eigenmarken aus konventioneller Milch anwenden.

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Parlamentarierrating: So konsumentenfreundlich sind die NationalrätInnen

Das Parlamentarierrating der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (Konsumentenschutz, FRC, ACSI) zeigt, dass die Unterstützung für Konsumentenanliegen im Nationalrat in der laufenden Legislatur (2015-2019) bei der SP und den Grünen am grössten war. Die Mitglieder dieser beiden Parteien stimmten in rund 86% der Fälle für die Interessen der KonsumentInnen. Im Mittelfeld landen die CVP, GLP und BDP. FDP und SVP stimmten in dieser Legislatur am häufigsten gegen die Interessen der KonsumentInnen.

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Überflüssiges Milchlabel „Swissmilk green“

Mit dem Label „Swissmilk green“ wird der neue Standard für die Schweizer Milch auf den Produkten ausgelobt. Für den Konsumentenschutz eine überflüssige Kennzeichnung, da sie den Konsumentinnen und Konsumenten einen Mehrwert verspricht, der nicht vorhanden ist. Weiterlesen


Roaming: Risiko nach den Auslandferien eine hohe Handy-Rechnung zu erhalten, unterscheidet sich je nach Anbieter massiv

Die Handynutzung im Ausland kann ohne Zusatzabo (Option) nach wie vor sehr teuer sein. Einige Anbieter sperren inzwischen das Internet, wenn keine Daten-Option aktiviert wird, die anderen verrechnen nach wie vor die überhöhten Standardtarife. Der Konsumentenschutz und dschungelkompass.ch zeigen auf, welche Anbieter beim Roaming kundenfreundlich sind und welche nicht. Weiterlesen


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