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SwissID: Identitätsnachweis ist Staatsaufgabe

SwissIDDie SwissID, die ab heute für Unternehmen und Behörden zur Integration in ihre Weblösungen zur Verfügung steht, resultiert aus den Erfahrungen der Post mit ihrem erfolglosen Vorgängerprodukt, der SuisseID. Mit der SwissID schaffen Post und SBB Fakten, noch während das geplante  E-ID-Gesetz mitten in der Vernehmlassung steckt. Zwar bedient das Angebot des Joint Ventures der beiden Unternehmen ein dringendes Bedürfnis der Konsumentinnen und Konsumenten. Der digitale Identitätsnachweis ist jedoch eine Staatsaufgabe, deren Umsetzung der Bund in der Vergangenheit leider an die Privatwirtschaft delegierte. Es ist zu bezweifeln, dass profitorientierte Unternehmen wie Post und SBB  langfristig das für die SwissID nötige Vertrauen der Konsumenten gewinnen können. Auch ist schon bald mit Konkurrenzprodukten zu rechnen. Weiterlesen


Immer wieder Ärger mit Suissephone

suissephoneSchon in der Vergangenheit fiel Suissephone verschiedentlich durch umstrittene Geschäftspraktiken auf. Dank einer Strafanzeige der Konsumentenschutzorganisation ACSI sitzt Suissephone Communications GmbH zur Zeit denn auch im Tessin auf der Anklagebank. Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS berichtete erst kürzlich darüber. Nun hat Suissephone eine neue Masche entdeckt. Opfer sind wieder meistens betagte Personen. Weiterlesen


Elektrische Stehroller: Auf die Strasse darf man nur mit Segways

young man and woman riding on the Hoverboard in the park. content technologies. a new movement. Close Up of Dual Wheel Self Balancing Electric Skateboard Smart. on electrical scooter outdoorsStehroller (z.B. Segway, Hoverboards und Monowheels) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Gerade jetzt, wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen, sind Stehroller wieder vermehrt auf den Schweizer Strassen und Trottoirs anzutreffen. Doch vielen Besitzern ist nicht bewusst, dass die meisten Stehroller für den Strassenverkehr gar nicht zugelassen sind. Sie riskieren eine Busse. Doch die  Verkäufer informieren nicht über die eingeschränkte Anwendung der Geräte. Weiterlesen


Medikamentenpreise: Bis zu fünfzehn mal teurer als im Ausland!

medikamente_gesundheit_tabletten_pillen_medizin_7Generika kosten in der Schweiz durchschnittlich doppelt so viel wie in europäischen Vergleichsländern, Originalpräparate sind 14% teurer. Zu diesem Resultat kommt der neuste Auslandpreisvergleich von santésuisse und interpharma. Würden die tatsächlich bezahlten Preise verglichen, wäre die Preisdifferenz noch deutlich höher. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) fordert eine jährliche Überprüfung der Medikamentenpreise und die Einführung eines Festbetragssystems. Damit könnte laut santésuisse bei gleicher Versorgungsqualität jedes Jahr bis zu eine Milliarde Franken eingespart und die Krankenkassenprämien um 4% gesenkt werden. Weiterlesen


Finanzdienstleistungsgesetz: Wirtschaftskommission des Nationalrates untergräbt Anlegerschutz

Die Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK-N) hat bei der Beratung des neuen Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) den Anlegerschutz weiter abgebaut. So entschied die WAK-N unter anderem, dass Bank- und Finanzdienstleistungsverträge vom Widerrufsrecht ausgenommen werden sollen: Wer beispielsweise am Telefon oder durch einen Vertreterbesuch zuhause zu einer fragwürdigen Geldanlage überredet wird, kann dies nicht mehr innerhalb von 14 Tagen rückgängig machen – so wie dies bei anderen Verträgen gesetzlich vorgeschrieben ist. Weiterlesen


Datenschutz: die Konsumenten benötigen dringend mehr Sicherheit

SBB, Swisscom, Post und Postfinance – die grossen Schweizer Service-Public-Unternehmen mit Staatsbeteiligung – verdienen ab diesem Jahr Geld, indem sie ihren Kundendatenschatz an Werbetreibende verschachern. Die drei Konzerne stehen mit solchen Praktiken nicht allein da. Die Versilberung von Kundendaten gewinnt in diesen Monaten richtig Fahrt. Kunden werden dabei gar nicht erst um Erlaubnis gefragt. Wer nicht möchte, dass seine teils höchstpersönlichen Daten in die Hände von Werbeunternehmen geraten, muss sich allerorts einloggen, Häkchen entfernen und eingeschriebene Briefe schreiben. Viele Leute erkennen die Tragweite nicht oder sie sind mit den neuen Verhältnissen schlicht überfordert.  Eine Verbesserung des Datenschutzes ist deshalb dringend nötig. Die Stiftung für Konsumentenschutz SKS hat letzte Woche ihre Stellungnahme für die Datenschutzgesetz-Revision mit den Hauptforderungen der Konsumenten eingereicht.

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Suissephone auf der Anklagebank

suissephoneGegen Suissephone Communications gab es seit Jahren schweizweit eine grosse Anzahl von Beschwerden wegen unlauterem Verhalten. Am 27. Februar hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin nun gegen die Telefongesellschaft wegen Verletzung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) einen Strafbefehl erlassen. In dem Verfahren wurden Beschwerden von Kunden aus der ganzen Schweiz zusammengefasst. Suissephone hat bereits angekündigt, gegen den Entscheid Einsprache zu erheben. In dem Verfahren vor dem Bezirksgericht Bellinzona wird die Konsumentenschutzorganisation aus dem Tessin ACSI sowie ihre Schwestergesellschaft aus der Romandie als Privatkläger auftreten. Weiterlesen


Überfällig: Ärztetarif TARMED wird angepasst

BeratungDie Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) begrüsst den Entscheid des Bundesrats, den Ärztetarif für ambulante Leistungen TARMED endlich sachgerechter und transparenter auszugestalten und Fehlanreize zu reduzieren. Dass damit 700 Mio. Franken pro Jahr eingespart werden können zeigt, dass die bisherige Forderung der Ärzteschaft nach einer Kostensteigerung von vier Milliarden Franken für die exakt gleichen Leistungen realitätsfern ist. Wenn der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens ihre Verantwortung übernehmen und solche dringend nötigen Entscheide fällen würden, könnten die Krankenkassenprämien zusätzlich deutlich entlastet werden. Weiterlesen


Inkassoabzocke auch unter bundesrätlichem Beschuss

zahlungsverkehr, inkasso, verzugsschadenSeit Jahren sind die Gebaren der Inkassobüros ein grosses Ärgernis: Mit unzimperlichen Methoden treiben diese beispielweise bei Schuldnern Beträge ein, für die keine gesetzliche Grundlage besteht. Ihr Geschäftsmodell beruht unter anderem darauf, dass sich Schuldner vor einem Eintrag im Betreibungsregister fürchten. Der heute verabschiedete Bericht des Bundesrates stärkt die langjährigen Forderungen der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) im Kampf gegen Inkassoabzocker.

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Heutiger Konsumentenrechtstag unter dem Motto „Stopp Werbeanrufe!“

Telekommunikation.TelefonDer heutige Konsumentenrechtstag vom 15. März 2017 steht unter dem Motto „Stopp Werbeanrufe!“. Unerwünschte Werbeanrufe sind seit Jahren mit Abstand das grösste Ärgernis der Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz. Laut einer Schätzung von Swisscom gibt es in der Schweiz 600‘000 unerwünschte Anrufe – pro Tag! Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) und ihre Partner Fédération Romande des Consommateurs FRC und Associazione Consumatrici e Consumatore della Svizzera Italiana ACSI fordern deshalb in einem offenen Brief die Telekommunikationsunternehmen in der Schweiz auf, ihren Kunden einen Werbeanruf-Filter zur Verfügung zu stellen. Weiterlesen


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