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Neue gentechnische Verfahren: Transparenz für Konsumenten bewahren

Die neuen gentechnischen Verfahren wie CRISPR/Cas seien grundsätzlich gentechnische Verfahren, es sei aber unklar, ob die so hergestellten Produkte noch als gentechnisch veränderte Organismen gelten oder nicht, gibt der Bundesrat heute bekannt. Er will das Gentechnikrecht risikobasiert den neuen Entwicklungen anpassen. Für den Konsumentenschutz ist klar: Wo Gentechnik im Spiel ist, muss auch Gentechnik deklariert werden. Denn nur so bleibt die Transparenz und die Wahlfreiheit für die Konsumentinnen und Konsumenten gewährleistet. Weiterlesen


Nährwertkennzeichnung: Industrie verzichtet auf Ampelkniff

Eigentlich ist es ein Widerspruch: Seit Jahren kämpft der Konsumentenschutz für eine einfache Nährwertkennzeichnung vorne auf den Lebensmittelverpackungen und jetzt applaudiert er, dass die Lebensmittelindustrie ein solches Projekt fallen lässt. Der Grund ist der: Die Industrie-Ampel wäre verwirrend und irreführend gewesen. Weiterlesen


Neuer Ratgeber „Salz – nicht nur Geschmackssache“

Salz RatgeberSalz gehört zu den „schwierigen“ Lebensmitteln – wie bei Fett und Zucker hat man auch beim Salzen oft ein etwas schlechtes Gewissen. Zu viel ist ungesund, das ist sicher, aber ohne ist nicht nur die Suppe, sondern das meiste Essen fade und geschmackslos. Doch was ist Salz eigentlich, welche Unterschiede gibt es zwischen Salz und Salz und vor allem – wie viel ist zu viel? Auf diese und andere Fragen gibt der neue Miniratgeber „Salz – nicht nur Geschmackssache“ Antwort. Weiterlesen


Petition zu den neuen gentechnischen Verfahren eingereicht

30’000 Personen haben eine Petition unterzeichnet, welche verlangt, dass die neuen gentechnischen Verfahren in der Schweiz auch dem Gentechnik-Gesetz unterstellt werden sollen. Die Petition, lanciert von der Schweizer Allianz Gentechfrei SAG und heute der Bundeskanzlei überreicht, erhält durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes EuGH zusätzlich Gewicht. Das Gericht entschied im Juli in einem mit Spannung erwarteten Urteil im Sinne der Petition. Der Bundesrat wird noch dieses Jahr beschliessen, wie die Schweiz diese Verfahren einordnen soll.

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Umfrage zur Nährwert-Kennzeichnung

Wie viel Zucker, Fett oder Salz enthält ein Lebensmittel? Inzwischen sind für die Nährwert-Kennzeichnung in europäischen Ländern verschiedene Systeme auf dem Markt, um den Konsumenten eine einfache und verständliche Einkaufshilfe zu bieten. Welches System soll die Schweiz wählen? Bestimmen Sie jetzt mit! Weiterlesen


Fair-Food- und Ernährungssouveränitäts-Initiative: Die Parolen

Am 23. September wird die Schweizer Bevölkerung über zwei Initiativen abstimmen, welche sich mit Ernährung und Landwirtschaft befassen: Die Fair-Food-Initiative und die Initiative für Ernährungssouvänität.
Der Konsumentenschutz hat für die Fair-Food-Initiative die Stimmfreigabe beschlossen. Sie greift zwar sehr wichtige Anliegen auf und eine nachhaltige Ernährung ist ein zentrales Anliegen des Konsumentenschutzes. Allerdings sind in der Initiative aus der Warte der Konsumentinnen und Konsumenten auch nicht zu unterschätzende Nachteile enthalten. Weiterlesen


M-Check der Migros: Verwirrend statt transparent

Die Migros will den Konsumentinnen und Konsumenten das Einkaufen erleichtern und die Nachhaltigkeit statt über Labels über sogenannte M-Checks ausweisen. Dieses M-Check-System hat aus Sicht des Konsumentenschutzes aber grosse Nachteile: Nur wer einen grossen Aufwand betreibt, wird erfahren, was hinter den einzelnen Claims – etwa „Einbezug lokaler Bevölkerung“, „umweltverträglich hergestellt“ oder „schützt Artenvielfalt“ – steckt. Es ist voraussehbar, dass die Migros zudem für sehr viele Produkte eine Auslobung finden und das System in erster Linie dem Migros-Marketing nützen wird.  Weiterlesen


Fruchtsaft: Wie viel Frucht steckt wirklich drin?

Wie viel Frucht steckt tatsächlich in einem Saft? Sicher ist: Von den gross abgebildeten Früchten auf der Etikette darf man sich nicht täuschen lassen. Häufig beantwortet erst der Umweg über die Flaschenrückseite und das Kleingedruckte die Frage nach der Fruchtmenge im Saft. Doch auch da wird man nicht immer fündig: In einem Kirsch- und Drachenfruchtsaft hat es allerhand, bloss keine Drachenfrucht.  Weiterlesen


Trinkwasserschutz: Absichtserklärung genügt nicht

Der Konsumentenschutz bedauert, dass der Bundesrat keinen Gegenvorschlag zur Initiative für sauberes Trinkwasser vorlegen will. Mit der Verknüpfung allfälliger Schutzmassnahmen an die Agrarpolitik 22+ lässt er die ernsthafte Absicht vermissen, den Schutz des Trinkwassers und der Gewässer voranzutreiben und die Schweizer Landwirtschaft weiter in eine nachhaltige Richtung bewegen zu wollen. Ein wirksamer Schutz der Gewässer und insbesondere des Trinkwassers ist den Konsumentinnen und Konsumenten ein grosses Anliegen.  Weiterlesen


Kein Persilschein für Glyphosat

Das Fazit des Bundesrats aus dem Bericht zur Glyphosat-Belastung der Schweizer Bevölkerung ist nicht überraschend: Die Rückstände in den Lebensmitteln würden kein Krebsrisiko darstellen. Aber: In immerhin 40 % der 243 untersuchten Lebensmitteln wurden Glyphosat-Rückstände gefunden. Das Problem ist unabhängig von den Rückständen nicht vom Tisch. Glyphosat ist eines von vielen Pestiziden, welche in der (Schweizer) Landwirtschaft eingesetzt werden und welche auf den Lebensmitteln nachweisbar sind. Und bei der Beurteilung des am häufigsten eingesetzten Pestizides darf auch die Umwelt nicht ausser Acht gelassen werden. Weiterlesen


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