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Etappensieg: Parlament will gegen überrissene Vermittlerprovisionen vorgehen

VermittlerprovisionenNach dem Nationalrat hat heute auch der Ständerat einer Motion zugestimmt, welche zum Ziel hat, überrissen hohe Vermittlerprovisionen von Krankenkassen einzuschränken. Damit ist die Umsetzung einer langjährigen Forderung des Konsumentenschutzes einen kleinen aber wichtigen Schritt weiter. Weiterlesen


Weiterhin ist unklar, wie viele Krankenkassen falsch abgerechnet haben

Entgegen jeder Logik verlangten Krankenkassen, dass Versicherte auf von ihnen selbst getragenen Kosten zusätzlich Selbstbehalt an die Versicherung zahlen. Das Bundesgericht bestätigt in einem Urteil, dass diese Berechnungsart der Krankenkassen nicht korrekt ist. Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin des Konsumentenschutzes und Nationalrätin, hat in der Fragestunde Erklärungen vom Bundesrat verlangt: Wie reagiert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf das Bundesgerichtsurteil, wonach Krankenkassen mit dem Segen des BAG falsch abgerechnet haben? Und wie viele Krankenkassen haben diese falsche Berechnungsmethode angewendet? Weiterlesen


Medikamentenpreise: Konsumenten sollen mitreden können!

Krankenversicherer erhalten mehr Einfluss auf die Medikamentenkosten: Die Gesundheitskommission des Ständerates SGK-SR hat erfreulicherweise einen Vorstoss angenommen, welcher den Krankenkassen erlauben soll, gegen Entscheide des Bundesamtes für Gesundheit BAG vorzugehen. Dies betrifft die Spezialitätenliste, in der auch die Preise der Medikamente festgelegt werden. Der Konsumentenschutz begrüsst diesen Entscheid, fordert aber, dass auch die Patienten- und Konsumentenschutz-Organisationen das Beschwerderecht erhalten.  Weiterlesen


smarter medicine – Vermeiden Sie unnötige Behandlungen

Schätzungen zufolge sind bis zu 30% der in der Schweiz durchgeführten medizinischen Massnahmen unnötig. Dabei werden Gesundheitsschäden durch unerwünschte Nebenwirkungen oder Komplikationen in Kauf genommen und unnötige Kosten zu Lasten der Patienten und der Allgemeinheit verursacht. smarter medicine hilft Ihnen, gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt unnötige Behandlungen oder Untersuchungen zu vermeiden.

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Pharmageld für Ärzte: Wer erhält wieviel von wem?

Ärzte, Spitäler und Gesundheitsorganisationen erhielten 2015 bis 2017 Pharmageld in der Höhe von rund 455 Millionen Franken. Im Rahmen des sogenannten „Pharma-Kooperations-Kodex“ legen 60 Pharmaunternehmen offen, an wen sie Gelder zahlen. Sie tun dies jedoch in einer Form, die es für Konsumenten und Patienten verunmöglicht, sich ein Bild über die Geldflüsse zu machen. Die Plattform «Pharmagelder Schweiz» bietet einen detaillierten Einblick in die Zahlungen der Pharmaunternehmen. 

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Prämienverbilligung: Weitere Kantone passen ihre Regeln an

Krankenkasse PrämienverbilligungIn einem Urteil vom 22. Januar 2019 hat das Bundesgericht entschieden, dass der Kanton Luzern eine zu hohe Hürde für die Vergabe von Prämienverbilligung für Kinder und junge Erwachsene in Ausbildung angesetzt hat. Der Kanton Luzern hat bereits reagiert und seine Vergabepraxis angepasst. Nun folgen ihm weiter Kantone.

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Medikamente: In diesen Apotheken können Sie sparen

Beziehen Sie in der Apotheke rezeptpflichtige Medikamente, so zahlen Sie je nach Apotheke den Medikamentenpreis plus zusätzliche Taxen für die erhaltene Instruktion und Beratung. Die Apotheken-Liste des Konsumentenschutzes informiert, welche Apotheken bei Barzahlung auf Anfrage auf solche Gebühren verzichten.

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Referendum gegen Franchisen-Explosion bereit

Der Einfluss der Krankenkassen-Lobby auf das bürgerlich dominierte Parlament ist berüchtigt. Heute hat sich wieder einmal gezeigt, wer die Leidtragenden sind: Die Prämienzahlerinnen und Prämienzahler. Nach dem Willen von Krankenkassen und Parlament sollen alle Franchisen künftig parallel zur Kostenentwicklung im Gesundheitswesen steigen – stetig und unbegrenzt. Weiterlesen


Prämienverbilligung: Luzern und andere Kantone reagieren auf Bundesgerichtsurteil

In einem Urteil vom 22. Januar 2019 hat das Bundesgericht entschieden, dass der Kanton Luzern eine zu hohe Hürde für die Vergabe von Prämienverbilligung für Kinder und junge Erwachsene in Ausbildung angesetzt hat. Der Kanton Luzern hat bereits reagiert und seine Vergabepraxis angepasst. Weiterlesen


Vermittlerprovisionen: Verschwendung von Prämiengeldern

Der Ständerat befasste sich gestern mit dem Thema Vermittlerprovisionen. Die angenommene Motion der Gesundheitskommission soll Werbeanrufe von Krankenkassen und Provisionen bei der Vermittlung von Grundversicherungsverträgen beschränken, indem sie die Branchenlösung stärkt. Ob dies ausreicht, ist indes fraglich.

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