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BAG senkt Höchstvergütungsbeiträge für einzelne medizinische Hilfsmittel

gesundheit_medizinische hilfsmittel_migel_diabetes_spritze_blutzucker_2Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kündigte heute die Senkung von Höchstvergütungsbeiträgen für einzelne medizinische Hilfsmittel an. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es müssen aber weitere folgen. Die sogenannte Mittel und Gegenstände-Liste (MiGeL), in welcher das BAG festlegt, wieviel die Grundversicherung für Bandagen, Gehhilfen, Blutzuckerteststreifen, etc. zahlt, muss grundlegend überarbeitet werden.

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Nationalrat will Gesundheitskosten auf Versicherte abwälzen

Der Nationalrat hat heute eine Motion gutgeheissen, die fordert, dass die Franchisen in der Grundversicherung entsprechend den Gesundheitskosten nach oben angepasst werden. Damit werden immer mehr Kosten auf die Versicherten abgewälzt – eine Massnahme, welche erneut einseitig die Versicherten belastet und nichts beiträgt zur Kosteneindämmung im Gesundheitswesen.

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Parlament schützt die Tabakindustrie – Gesundheit der Bevölkerung ist zweitrangig

gesundheit_tabak_zigaretten_suchtNach dem Ständerat hat heute auch der Nationalrat das Tabakproduktegesetz an den Bundesrat zurückgewiesen. Durch diesen unverständlichen Entscheid wird ein schweizweites Verbot des Verkaufs von Tabakwaren an Minderjährige verhindert. Die Werbung für Tabakprodukte, welche gerade bei Jugendlichen eine starke Wirkung entfaltet, wird ebenfalls nicht eingeschränkt.

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Umfrage Überbehandlung: Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist entscheidend

bild newsbeitragSchätzungen zufolge sind 20-30% der getätigten medizinischen Massnahmen unnötig, wodurch unerwünschte Nebenwirkungen in Kauf genommen und hohe Zusatzkosten verursacht werden. Die Resultate einer gemeinsamen Umfrage der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (ACSI, FRC, SKS) in der Deutschschweiz, der Romandie und im Tessin zeigt: Die Mehrheit der Konsumenten und Patienten ist sich der Gefahr von Überbehandlung bewusst. Über 23% geben sogar an, selber schon beobachtet zu haben, dass unnötige Behandlungen oder Untersuchungen durchgeführt werden. Weiterlesen


Faire Medikamentenmargen würden 1.5% tiefere Krankenkassenprämien ermöglichen

margenvergleich_santesuisse_dafalganDer Krankenkassenverband santésuisse hat die Medikamentenmargen in der Schweiz und in europäischen Ländern verglichen. Resultat: Die Margen in der Schweiz sind viel zu hoch, jedes Jahr zahlen wir 458 Millionen Franken zu viel. Dabei wurden das unterschiedliche Niveau von Mieten, Löhnen und Zinsen bereits miteingerechnet. Würden diese unnötigen Kosten eingespart, könnten die Krankenkassenprämien um 1.5% gesenkt werden – eine Entlastung, die dringend nötig wäre.

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Alternative Versicherungsmodelle: vor Abschluss AVB prüfen!

Krankenkassen-KärtliAlternative Modelle der Grundversicherung (z.B. Telmed-, HMO- oder Hausarztmodelle) sind eine gute Möglichkeit, um bei den Prämien zu sparen. Die Krankenkassen gewähren deutliche Rabatte, wenn Sie sich verpflichten, etwa vor einer Behandlung zuerst den Hausarzt oder eine Hotline zu konsultieren. Bei diesen Angeboten ist jedoch Vorsicht geboten, der Beitritt zu einem solchen Modell sollte wohl überlegt sein. Weiterlesen


Antibiotika-Resistenzen: Erste Schritte auf einem langen Weg

Antimicrobial susceptibility testing in petri dishAntibiotika-Resistenzen sind ein bedrohliches Problem: Die Stiftung für Konsumentenschutz begrüsst es sehr, dass der Bund die Umsetzung der Strategie Antibiotikaresistenzen angepackt hat und sich erste Projekte in der Umsetzung befinden. Besonders wichtig ist es, dass sowohl in der Human- wie in der Tiermedizin Schritte unternommen werden, um weniger Antibiotika einzusetzen. Unsere Merkblätter zeigen, welche Vorsichtsmassnahmen man als Patientin und als Konsument ergreifen kann. Weiterlesen


Krankenkassenprämien steigen um 4.5% – So können Sie trotzdem sparen

Krankenkassen.Prämien-Geld-in PortemonnaieDie Krankenkassenprämien steigen nächstes Jahr um durchschnittlich 4.5% und eine Trendwende ist nicht absehbar. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) engagiert sich für tiefere Gesundheitskosten, um diese Entwicklung zu stoppen. Gleichzeitig unterstützen wir Sie dabei, wenigstens Ihr vorhandenes persönliches Sparpotential auszuschöpfen. Weiterlesen


Jetzt Zusatzversicherung kündigen?

banken_versicherungen_vertrag_rechner_lupe_administrationDie meisten Zusatzversicherungen können jeweils bis Ende September gekündigt werden. Wer dies tun will, hat also noch etwa eine Woche Zeit. Ein solcher Schritt sollte aber wohlüberlegt sein und kann entsprechend viel Zeit in Anspruch nehmen. Anders als bei der Grundversicherung gibt es für Zusatzversicherungen keine Aufnahmepflicht. Das heisst, eine Versicherung kann es ablehnen, Sie zu versichern. Je nach Alter und Gesundheitszustand kann es deshalb schwierig werden, eine neue günstige Zusatzversicherung zu finden. Bei einem Wechsel zu einer neuen Zusatzversicherung sollte also die bisherige erst gekündigt werden, wenn die Aufnahme in die neue Versicherung bestätigt wurde. Weiterlesen


Gesundheitskommission befürwortet unattraktivere Hausarzt- und Telmedmodelle

Krankenkassen-KärtliDie Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats hat sich heute ihrer Schwesterkommission des Nationalrats angeschlossen und einen konsumentenunfreundlichen Entscheid gefällt. Geht es nach dem Willen der Kommissionen, soll künftig für alternative Modelle der Grundversicherung (z.B. Hausarzt- oder Telmedmodelle) eine Mindestvertragsdauer von drei Jahren gelten. Damit wären Versicherte über drei Jahre an einen Vertrag gebunden, unabhängig davon, wie sich ihre finanzielle oder gesundheitliche Lage in dieser Zeit verändert. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat kein Verständnis für diesen Entscheid. Falls National- und Ständerat der Empfehlung der Kommissionen folgen, kommen damit verschiedene Probleme auf Versicherte, Kantone, Gemeinden und das Gesundheitssystem als Ganzes zu: Weiterlesen


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