Startseite Hochzeit abgesagt. Muss ich das gelieferte Brautkleid nun bezahlen oder darf ich es zurückgeben?

Hochzeit abgesagt. Muss ich das gelieferte Brautkleid nun bezahlen oder darf ich es zurückgeben?

Web-RatgeberAufgrund der behördlichen Massnahmen zur Bekämfpung des Corona-Virus sind Hochzeiten kaum noch durchführbar. Deshalb sehen sich viele Paare gezwungen, ihre anstehenden Hochzeitsfeste abzusagen. Es stellt sich die Frage, was mit dem Brautkleid passieren soll, das jetzt nicht mehr benötigt wird: Darf ich die Annahme verweigern?

Die Antwort lautet: Eher nicht. Denn solange der Verwendungszweck des Brautkleides nicht explizit im Vertrag zwischen Ihnen und dem Schneider/Verkäufer erfasst wurde (bspw. „Brautkleid für die Hochzeit vom 04.04.2020“), was selten der Fall sein wird, kann und darf der Schneider oder Verkäufer das Kleid vertragsgemäss liefern und hat Anspruch auf die vereinbarte Bezahlung des Kleids. Dass die Kundin das Kleid nicht wie vorgesehen nutzen kann hat keine direkte Rechtsfolgen.

In derartigen Fällen sollte unbedingt versucht werden, zusammen mit dem Lieferanten das Gespräch zu suchen: Allenfalls findet sich eine Lösung, die beiden Parteien entgegenkommt. Ansonsten bleibt Ihnen leider keine andere Möglichkeit, als das Brautkleid anzunehmen und zu bezahlen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, dass sich der Lieferant in diesem Fall bereit erklärt, am Kleid bei einem späteren Hochzeitstermin notwendige Anpassungen kostenlos vorzunehmen.

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