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Arvato Infoscore – Wieder Verzugsschaden

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Dieses Thema enthält 69 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Martina vor 14 Stunden, 57 Minuten.

Ansicht von 10 Beiträgen - 61 bis 70 (von insgesamt 70)
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  • #203373 Antwort

    Florian Linder

    Ich habe es geschafft und seither habe ich nichts mehr von Ihnen gehört. Weiter unten seht ihr mein Mail an arvato infoscore und Anwälte Walder und noch etwas weiter unten seht ihr auch die Antwort von Ihnen.

    Im Übrigen sind Arvato Infoscore und Walder-Häusermann Anwälte ein und dieselbe Firma. Der selbe Mailaccount. :-)

    Der Grund für die Inkassoanmeldung/ Zahlungsverzug wird bei euch wohl ein anderer sein aber das ist auch egal.

    Mein Mail.
    ————————————————————————–
    Sehr geehrter Herr Daniel Walder
    Kopie geht an arvato Infoscore

    Ich melde mich bei Ihnen in der Sache mit der im Betreff erwähnten Referenznummer von Infoscore: 1503281

    Bestellt habe ich am 08.10.2018 bei bikester.ch
    Warenwert: CHF 35.45.-
    Lieferung und Rechnungsdatum 09.10.2018

    Die Rechnung hatte online zu erfolgen. Ich bekam jedoch nie ein Mail mit der Rechnung. Ebenso ging auch keine Mahnung ein. Weder in mein Postfach noch in den Spamordner.

    Dies aus dem einfachen Grund, da bikester.ch eine falsche E-Mail-Adresse verwendet hatte.
    Anstatt der korrekten E-Mail-Adresse nannten sie mir «florianlinde@hotmail.ch». Hier fehlt eindeutig ein R.

    Die von Ihnen an mich zugestellte Forderung stellt sich also wie folgt zusammen.

    Hauptforderung CHF 35.45.-
    Zinsen zu 8% CHF 1.- (Unzulässig hoch, da nur 5% laut OR Art.104 Abs.2 zulässig sind)
    Mahnkosten CHF 42.- (Unzulässig hoch, CHF 30.- gerechtfertigt laut AGB bikester.ch)
    Bonitätsprüfkosten CHF 35.- (Unzulässig)
    Verzugsschaden gemäss Art. 106 OR CHF 80.- (Unzulässig)
    Anteil Anwaltshonorar CHF 40.- (Unzulässig, da dies der Auftraggeber zahlen muss, arvato Infoscore)
    Total: CHF 233.45.-

    Ich finde es beschämend an der HSG zu studieren und sich anschliessend in die Dienste solch dubioser Firmen wie der arvato-infoscore zu stellen.

    Aufgrund Ihrer grösstenteils unrechtmässigen Forderung werde ich lediglich die gerechtfertigten Anteile noch heute auf Ihr Konto (01-98663-9) überweisen. Gerechtfertigte Anteile sind wie folgt aufgelistet.

    Hauptforderung: CHF 35.45.- Rechnungsdatum 09.10.2018
    Zinsen zu 5%: CHF 0.75.- (OR Art. 104 Abs. 2)
    Mahnkosten: CHF 30.- (siehe AGB bikester.ch)
    Total: CHF 66.20.-

    Sollte eine Betreibung gegen mich erfolgen so werde ich umgehend Rechtsvorschlag erheben.
    Da Sie, sowie arvato Infoscore AG, wissen, dass die Forderungen unrechtmässig sind, wird die Betreibung von Ihnen nicht weitergezogen werden.
    Dies wird mich dann dazu veranlassen die sogenannte negative Feststellungsklage.

    Ich denke nicht, das sich ein Walder-Häusermann-Logo im Kassensturz oder dem Beobachter gut auf Ihre Reputation auswirkt.

    In der Hoffnung, dass Sie die Zusammenarbeit mit der arvato Infoscore AG beenden, verbleibe ich mit freundlichen Grüssen.
    Florian Linder
    _______________________________________________________________

    Antwortmail von Walder-Häusermann
    ____________________________________________________________
    Sehr geehrter Herr Linder

    Wir beziehen uns auf Ihr E-Mail an die Walder Häusermann Rechtsanwälte AG, welches uns zur Abklärung weitergeleitet wurde.

    Gerne erwarten wir Ihre Zahlung in Höhe von CHF 66.20 in den nächsten Tagen.

    Freundliche Grüsse

    L——- M——– (Anonymisiert)
    Sachbearbeiterin Inkasso
    ______________________________________________________________

    Seid mutig und lasst euch nicht verarschen. Es reicht den A……….. zu zeigen, dass man informiert ist und sein Recht kennt, dann krebsen sie zurück.

    #203444 Antwort

    Fritz

    Auch wir haben Post von Arvato Infoscore erhalten. Die ursprüngliche Hauptforderung aus einem Geschäft mit der Firma Geschenkidee.ch betrug Fr. 67.85. Incoscorfe verlangte inkl. Mahnkosten (Fr. 20.–), Zins (Fr. 1.05), Bonitätsprüfungskosten (Fr. 35.–) und Verzugsschaden OR 106 (Fr. 80.–) einen Betrag von Fr. 203.35.
    Die ursprüngliche Forderung plus Zins plus Mahngebühr habe ich dann an Infoscore bezahlt (Fr. 88.35). Infoscore beharrt auf der Bezahlung des Restbetrages, obwohl ich denen schon zweimal mit eingeschriebenem Brief mitgeteilt habe, dass ich dies nicht tun werde und ihre Forderung nicht berechtigt ist. Gestern kam nun wieder eine Zahlungsaufforderung, mit neuem Zins berechnet und betitelt mit „LETZTE CHANCE“, bevor rechtliche Schritte und weitere Kosten anfallen würden.
    Was soll ich jetzt machen? Einfach zuwarten oder bezahlen?

    Danke für Eure Tipps

    #203532 Antwort

    Florian Linder

    Einfach zuwarten oder ein Mail mit meinen Drohungen

    – Kassensturz
    – Beobachter
    – Betreibung sofort anfechten
    – Nichtigkeitsklage

    Dann wissen Sie dass Du gut informiert bist und lassen Dich in Ruhe.

    LG Flo

    #203533 Antwort

    Andrea

    Ich habe auch einen netten Brief von Infoscore bekommen. Habe bei Outletcity Metzingen online Ware bestellt im Wert von 307.45 Fr. Da ich aufgrund unvorhersehbarer Ausgaben knapp war habe ich denen ein Mail geschrieben dass ich am 25.4. bezahlen kann und habe 50 Fr schon mal überwiesen . Nun kommt der Brief der Infoscore mit 5 % Zinsen ( 1.80) da sag ich ja gar nix. Dazu Bonitätsprüfkosten 35.-, verzugsschaden von 162.30 seien total Fr 456.55 ( die spinnen ja) … was genau kann ich jetzt tun? Danke fürs Feedback.

    #203708 Antwort

    Martina Kloss
    Mitglied

    Auch ich habe Probleme mit infoscore AG. Bonitätsprüfung, Anwaltskosten, Verzugsschaden und sogar 12% Zinsen wollen die haben.

    #203950 Antwort

    Schüppi

    Wir sind nun auch im Kreise der Arvato aufgenommen worden. Meine Frau hat etwas bei Weltbild bestellt. Die Ware wurde ohne Rechnung geliefert und dann kamen zwei Mahnungen innert einer Woche rein. Wir waren da in den Ferien. Dann haben wir versucht Weltbild zu erreichen… Die haben lediglich eine 0900er Nummer. Sind also meiner Meinung nach nicht erreichbar. Mail hatten wir nicht so haben wir das Kontakformular auf der Website benutzt. Die Antwort war: Wurde bereits weitergebenen und wir müssen nun warten. Dann kam die erste Rechnung bei welcher ich doch ein wenig ins Schmunzeln kam. Da waren ja sogar Bonitätsprüfungskosten mit aufgeführt…? Ernsthaft? :))

    Mitlerweile haben wir den Standardbrief geschrieben und die Hauptforderung inkl. 5.- Verzugsschaden und Zinsen überwiesen. Man ist ja nicht so… :)

    Seither drei Briefe mit Erklärungen das der 106er Artikel sehr wohl greife und sie mich betreiben werden, dann noch eine Drohung und gestern noch eine letzte Chance…

    Da bin ich ja mal gespannt… :)

    #204011 Antwort

    Ladina Denoth

    Es ist schon ungeheuerlich, dass ausländische Firmen sich hier in der Schweiz niederlassen um Geld einzutreiben ohne deren Hinterfragung……ob es rechtens ist……

    Beliebte Opfer sind ausländische Bürger – die Angst bekommen, sobald INKASSO, / Betreibung / etc…. steht….
    und dies zahlen um dann sich nichts zu „schulden kommen “ lassen…….. aber – dafür unerechtfertigt…

    #204241 Antwort

    Chris

    Liebe Elena
    Deine Aussagen sind ziemlich falsch. Verzugszins ist zu bezahlen. Verzugszins ist die Entschädigung, die der Schuldner dem Gläubiger für die Kosten zahlen muss, die durch seine verspätete Zahlung entstanden sind. Wenn nichts anders abgemacht ist, betragen die Verzugszinsen 5 Prozent pro Jahr – so steht es im Obligationenrecht. Vertraglich können höhere Verzugszinsen abgemacht werden. Sie sind ab dem Zeitpunkt geschuldet, in dem sich der Schuldner in Verzug befindet.

    In Verzug ist der Schuldner erst, wenn die Forderung fällig ist – das heisst, wenn der Gläubiger berechtigt ist, die Zahlung zu fordern, und ihn der Gläubiger gemahnt hat

    Anfechten kannst Du bei einem Inkassobüro den Verzugsschaden (OR 106).

    Betreibungen brauchen keine Mahnungen im Vorfeld. Und erst recht nicht eingeschrieben. Ein Gläubiger kann, nachdem die Zahlungsfrist verfallen ist, jederzeit betreiben.

    LG
    Chris

    #204361 Antwort

    Mary

    Nun, ich bin seit Oktober 2017 mit der Arvato in Kontakt. Eigentlich dachte ich die Sache ist erledigt, hab die Forderung bis auf den Verzugsschaden OR 106 per Anfang November 17 beglichen. Nun die Überraschung. Arvato – als Zessionär – hat die Meldung an den alten Gläubiger über die Bezahlung der Forderung Ende 17 nicht mitgeteilt.
    Davon hab ich auch nur erfahren, weil der alte Gläubiger in meinem Benutzeraccount den Betrag noch als offen aufweist. Somit kann ich keine neuen Bestellungen absetzen….

    Damit ich die neue Ware bekomme, hab ich dem alten Gläubiger die Schuld bezahlt (ist bereits abgesprochen mit ihm). Werde das der Arvato mitteilen und einen schönen Einzahlungsschein – von wegen doppelt bezahltem Betrag – dem Einschreiben beilegen :)

    Mal schauen was passiert. Wird bestimmt noch lustig.

    #204420 Antwort

    Martina

    Das grosse Geschäft findet heute Online statt. Nun müsste man sich auch Fragen ob es wirklich wünschenswert und sinnvoll ist, da scheinbar viele Versandhäuser sich mit Inkasso Firmen wie die arvato Infoscore einlassen. Auch würde es dem Handel guttun wenn die Leute wieder vermehrt direkt im Warenhaus, Geschäft etc. einkaufen. Natürlich ist es eine bequeme und einfache Sache Online zu bestellen, nur wer will schon einen solchen Kleinkrieg gegen eine Firma, die nicht mal im Recht ist, führen. Eigentlich sollte man auch die Geschäfte die das Inkasso an solche Firmen übergeben boykottieren. Man frägt sich in diesem Zusammenhang auch wie viele Leute die Rechnungen einfach bezahlen um Ruhe zu haben.

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