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listen fitnessstudioDie Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in den Aboverträgen von Fitnessstudios sind für die Kundinnen und Kunden oftmals nachteilig formuliert. Aus diesem Grund hat die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (ACSI, FRC und SKS) in Zusammenarbeit mit dem Magazin Beobachter bei 17 Fitnessstudios vier Standardklauseln, die regelmässig zu Problemen führen, unter die Lupe genommen

Gleichzeitig wurden den Studios Vorschläge für eine faire Gestaltung dieser Klauseln gemacht. In der Folge änderten viele Studios ihre AGB zu Gunsten ihrer Kundschaft. Durch die Bewertung der Klauseln können die Studios in eine weisse (vollumfängliche Anpassung), graue (teilweise Anpassung) oder schwarze (mangelhafte bzw. fehlende Anpassung) Liste eingeteilt werden:

Sowohl Kundinnen und Kunden wie auch Fitnessstudios sind eingeladen, der SKS Verträge zukommen zu lassen, damit diese in die entsprechende Liste aufgenommen werden können!

Welche Klauseln wurden geprüft?

Automatische Verlängerung
Die automatische Vertragsverlängerung führt häufig dazu, dass die Kündigung vergessen geht und deshalb ungewollt Kosten für eine weitere Abo-Periode entstehen. Es ist deshalb wichtig, dass die Kundinnen und Kunden die Wahl zwischen einem befristeten Vertrag (das Abo endet und wird nur auf ausdrücklichen Wunsch hin erneuert) und einem unbefristeten Vertrag (mit automatischer Vertragsverlängerung) haben.

Übertragbarkeit / Weiterverkauf
Es kann vorkommen, dass diejenige Person, die ein Fitness-Abo abgeschlossen hat, nicht mehr weiter trainieren kann. Aus diesem Grund soll ein Fitness-Abo mindestens einmal auf eine andere Person übertragen werden können.

Auflösungsgründe
Unfall, Krankheit, Schwangerschaft, Militärdienst oder ein Umzug an einen weit entfernten Ort können zu langanhaltenden oder dauernden Trainingsabsenzen führen. Es ist wichtig, dass der Vertrag in solchen Fällen vorzeitig aufgelöst werden kann und der Abonnementspreis an die verkürzte Laufzeit angepasst wird.

Haftung
Die Haftung für Schäden, Unfälle, Verletzungen und Krankheiten richtet sich nach den anwendbaren zivil- und strafrechtlichen Bestimmungen. Das heisst, dass ein totaler Haftungsausschluss nicht möglich ist für Schäden, die vom Fitness-Studio absichtlich oder grobfahrlässig herbeigeführt werden. Solche AGB sind daher ungültig.

Tipp: So erkennen Sie faire Verträge
Bei der Wahl eines Fitnessstudios sollten Sie neben dem Preis und der Ausstattung auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im Abovertrag unter die Lupe nehmen und dabei wissen, welche Klauseln heikel sein können.
Medienmitteilung

Zu den aktualisierten Listen: Webratgeber-Artikel

Ratgeber

Ratgeber: Das ist Ihr gutes Recht

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Normalpreis: 32.00 CHF

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