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Tippen Sie einen Tip?

Gut gespiesen? Zügig und aufmerksam bedient? Dann hinterliessen Sie vermutlich nebst bezahlter Rechnung auch ein angemessenes Trinkgeld. Oder vielleicht einen Tip, wie die englische Abkürzung für „to insure promptness“, also für die Sicherstellung von Schnelligkeit und Service, heisst.

Mit etwas Münz – vielleicht sogar einer Note – wird üblicherweise das Gastronomieerlebnis von der gesättigten und zufrieden Kundschaft quittiert.

Bezahlen Sie in Restaurants mehrheitlich mit einer Bankkarte? Mit dem Aufrunden fürs Trinkgeld beim Bezahlen haperts diesbezüglich, das haben findige Gastronomen erkannt. Es kann daher vorkommen, dass Sie beim bargeldlosen Begleichen der Rechnung vom Personal zuerst aufgefordert werden, den Tip einzugeben.

Falls Sie nicht weitgereist oder der englischen Sprache genügend mächtig sind, könnte es sein, dass Sie anstelle des freiwilligen Tips den Pin Ihrer Karte eingeben, was Sie teuer zu stehen käme.

Um jeder Verwirrung vorzubeugen: Bleiben Sie altmodisch und stur!

Beurteilen Sie erst ganz am Schluss, wie viel Ihnen die Servicequalität wichtig ist. Erstens kann einem die Lust zum freiwilligen Zustupf bei der Aufforderung zur Eingabe eines Tips gründlich vergehen und zweitens ist nicht klar, ob dieser zusätzliche Betrag dann wirklich auch in die richtigen Taschen fliesst.

Ihre Erfahrungsberichte mit getippten Tips leite ich an GastroSuisse weiter, versehen mit dem Tipp, diese Praxis sofort einzustellen!

Sara Stalder

Geschäftsleiterin Stiftung für Konsumentenschutz

 


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