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Ihr Gewinn: eine Viertelstunde

Sie tun gut daran, sich rechtzeitig über Änderungen ins Bild zu setzen für Fahrten im öffentlichen Verkehr nach dem 13. Dezember – dem Tag des Fahrplanwechsels!

Unliebsame Überraschungen sollten sich damit auf ein Minimum reduzieren lassen. Es ist nicht zu spät: Noch verbleiben einige Tage, um geringfügige Korrekturen anzubringen bei Bürotisch-Überlegungen, die sich als praxisuntauglich herausstellen.

In dieser Sache gings um Minuten: Auf unser Schreiben hat der Tarifverbund „Passepartout“ reagiert. Am 23. November führte ich an dieser Stelle den vorprogrammierten Stolperstein aus, wenn Sie zukünftig mit einem 1-Zonen-Ticket in der Umgebung von Luzern unterwegs sind. Die Reaktion von „Passepartout“: Die Einzelfahrausweise in einer Zone sind neu 15 Minuten länger gültig als vorgesehen. Mit einem 1-Zonen-Billett können sich die Fahrgäste also ab Mitte Dezember während 45 Minuten bewegen. Unserer Forderung, die Gültigkeitsdauer- wie bisher – bei einer Stunde zu belassen, wurde mit dem Argument des Systemwechsels nur halb Folge geleistet: Früher war eine Fahrt innerhalb der Gültigkeitsdauer und Zone möglich, neu könnten es auch mehrere Fahrten sein.

Wir hoffen, dass mit der getroffenen Lösung das Feilschen um Minuten zwischen Passagieren und Kontrollpersonal bei 1-Zonen-Fahrausweisen nie Realität wird. Die Idee der zeitlich und örtlich beschränkten Fahrkarte mit beliebiger Anzahl Fahrten ist attraktiv. Schade nur, wenn bei der Gültigkeitsdauer wegen weniger Minuten geknausert wird und sich die interessante Grundidee damit kaum entfalten kann.

Sara Stalder

 

Geschäftsleiterin Stifung für Konsumentenschutz

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