Startseite Themen Telekommunikation

Telekommunikation

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) setzt sich für faire Preise für Festnetz, Handy und Internet ein und zeigt den Konsumenten, welches Abonnement für sie geeignet ist. Wichtig ist auch der Kampf gegen Unternehmen, die mit unerwünschtem Anbieterwechsel oder Abo-Fallen die Konsumenten ärgern und schädigen.

Weiterlesen

Die Kosten für Telekommunikation machen heute einen festen Bestandteil des Haushaltsbudgets aus. Im Wirrwarr der Angebote haben die Konsumentinnen und Konsumenten allerdings kaum den Durchblick. Hohe Preise und mangelnde Transparenz charakterisieren den Telekom-Markt. Die SKS hilft den Konsumenten, ein Abonnement zu finden, das günstig ist und trotzdem die gewünschten Bedürfnisse abdeckt.

Die SKS verlangt zudem, dass die Aufsichtsbehörden die Möglichkeit haben, in den Markt einzugreifen und überhöhte Preise zu korrigieren. Deutlich überhöhte Preise bestehen für Schweizer Konsumenten insbesondere bei der Handynutzung im Ausland (Roaming) und bei Anrufen auf fremde Netze.

Ausserdem fordert die SKS, dass konsequent gegen schwarze Schafe in der Telekommunikations-Branche vorgegangen wird. Diese Unternehmen verleiten Konsumenten zum Beispiel zu einem unerwünschten Wechsel des Festnetzanbieters, indem sie am Telefon oder an der Haustüre unwahre oder missverständliche Angaben machen. Andere Anbieter verschicken überteuerte und oft unerwünschte SMS-Nachrichten.

Unser Engagement- für Sie

Die SKS setzt sich für faire Telekommunikations-Preise und transparente Angebote ein.

  • Welches Abo für Handy, Festnetz, Internet und TV ist für Sie am günstigsten?

 

 

 

 

 

Roaming: Konsumentenschutz reicht Strafanzeige gegen Swisscom ein

Recherchen der Stiftung für Konsumentenschutz zeigen, dass Swisscom ihren Kunden während Jahren Roaming-Gebühren verrechnet hat, die gar nicht angefallen sind. Die Stiftung für Konsumentenschutz reicht deshalb Strafanzeige gegen Swisscom ein und fordert, dass die Gebühren vollumfänglich rückerstattet werden.

Spricht ein Anrufer eine Nachricht auf die Voicemail-Box eines Handy-Kunden, der sich im Ausland aufhält, kann das schnell teuer werden: Da der Anruf zuerst ins Ausland geleitet wird und nachher wieder zurück in die Schweiz auf den Voicemail-Server, werden dem Handy-Kunden die Roaming-Gebühren für eingehende als auch für abgehende Anrufe verrechnet, wobei jede angebrochene Minute aufgerundet wird.

Abonnements-Kunden übervorteilt

Recherchen der Stiftung für Konsumentenschutz zeigen, dass Swisscom seit „einigen Jahren“ ein sogenanntes Anti-Tromboning-System verwendet: Dieses System erkennt, ob sich der Angerufene im Ausland befindet. Spricht nun ein Anrufer (der sich meistens in der Schweiz befindet) auf die Combox eines Swisscom-Kunden, läuft der Anruf nicht mehr über ausländische Netze, sondern direkt vom Anrufer über das Schweizer Netz zu Swisscom. Damit sparte Swisscom die Roaming-Gebühren für solche Anrufe, verrechnete diese jedoch seit mehreren Jahren weiterhin ihren Kunden. Seit wann genau Swisscom dies so praktiziert, verschweigt das Unternehmen. Laut Swisscom komme das System „nur“ bei Abonnements-Kunden, nicht jedoch bei Prepaid-Kunden zum Einsatz. Zudem sei die Verwendung nicht in allen Ländern beziehungsweise bei allen ausländischen Anbietern möglich.

Strafanzeige gegen Swisscom

Die Stiftung für Konsumentenschutz reicht nun Strafanzeige gegen Swisscom ein und fordert die Rückerstattung der zu viel einkassierten Roaming-Gebühren. „Eine unbürokratische Entschädigung der betroffenen Kunden ist das Mindeste!“, sagt Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz.

Salt- und Sunrise-Kunden nicht betroffen

Auf Anfrage des Konsumentenschutzes gaben Salt und Sunrise an, kein Anti-Tromboning-System zu verwenden. Im Gegensatz zu Swisscom werden bei diesen Anbietern somit tatsächlich immer ausländische Netze beansprucht, wenn sich der Angerufene im Ausland befindet und eine Nachricht auf seine Voicemail-Box erhält.

Alle Beiträge zum Thema

Auf Facebook teilen    Auf Google+ teilen

Das können Sie tun

💥Meldung machen
Offener Brief unterschreiben
💳Spenden

Medienmitteilungen zum Thema
Alle News anzeigen
Nützliches

Ich mache an die SKS zum Thema 'Telekommunikation' folgende Meldung:

Vielen Dank für Ihre Meldung.
Die Meldung wird an die Projektleitung geschickt und fliesst in die Projektarbeit ein.

Es ist ein unbekannter Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später nochmals.

Spenden

Projektspende

Preis:

 

Die Stiftung für Konsumentenschutz ist für ihren Einsatz für die Konsumentenrechte auf die Unterstützung der Konsumenten angewiesen, denn sie ist eine unabhängige und effiziente Nichtregierungsorganisation.

Wenn Sie die Arbeit der SKS bei diesem Thema unterstützen möchten, wählen Sie unten die Höhe Ihrer Spende und bezahlen Sie online oder per Einzahlungsschein. Die Spende fliesst direkt in die Projektarbeit. Herzlichen Dank!

 
 
 
 
 
 



Vielen Dank für Ihr Engagement!

163 Personen haben zusammen mit Ihnen bis jetzt an dieser Aktion teilgenommen.

Vielen Dank für die Mitunterzeichnung des Briefes. Wir halten Sie über das Thema über unsere Website, die Medien und, wenn Sie möchten über unseren Newsletter auf dem Laufenden.

Auf Facebook teilen  

Es ist ein unbekannter Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später nochmals.

Senken Sie die Roaming-Gebühren, Frau Leuthard!


Ich unterzeichne den offenen Brief an Frau Bundesrätin Doris Leuthard: Zusammen mit der Stiftung für Konsumentenschutz und den Mitunterzeichnern dieses Briefes fordere ich, dass der Bundesrat wirksame Massnahmen ergreift, um die Preise für die Handynutzung im Ausland (Roaming) zu senken.




Die Daten werden ausschliesslich für den offenen Brief an Frau Leuthard verwendet.


Ratgeber

E-Ratgeber (PDF): Vorsicht Betrug!

Gönnerpreis: 3.50 CHF
Normalpreis: 7.50 CHF


Hosting von oriented.net